#30 Studienangebot mit Zukunft: Geodata Science als Vertiefung in Data Science
Shownotes
Wie plant man ein Studienangebot, das auch in zehn Jahren noch gefragt ist? Im Open Geo Data Science Space an der Hochschule Karlsruhe (HKA) haben Lehrende und Studierende genau das ausprobiert.
Professorin Dr. Gertrud Schaab, Expertin für Geoinformatik und raumbezogene Visualisierung, und Sophia Schleich, Studentin, berichten, wie aus der Zusammenarbeit von Informatik und Geo-Disziplinen die Vertiefung Geodata Science im Bachelorstudiengang Data Science in einem Co-Design-Prozess entstanden ist.
Themen dieser Folge:
- Was Geodata Science von „klassischem“ Data Science unterscheidet
- Warum Daten mit Raumbezug überall in unserem Alltag stecken
- Wie Profs und Studierende gemeinsam an einem modernen Curriculum arbeiteten
- Welche Chancen dir die Vertiefung ab dem Wintersemester 2026/27 bietet
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Transkript anzeigen
00:00:00: Jetzt im HKA-Podcast der Open Geodata Science Space mit Studentin Sophia Schleich und Professorin Dr.
00:00:07: Gertrud Scharp.
00:00:08: Wir haben gesagt, wir müssen das einfach mal probieren!
00:00:11: Kann man gemeinsam mit Studierenden überlegen was heutzutage ein attraktives Studienangebot ausmacht an dieser Schnittstelle aber speziell zwischen Geoinformatik und Data
00:00:23: Science?
00:00:23: Unsere Professorin hat Werbung in den Vorlesungen darüber gemacht dass es diesen Workshop gibt Und dann bin ich da mit dem Workshop, der mir im ersten Semester stattgefunden hat, einfach mal vorbeigekommen und wollte mir das anschauen.
00:00:36: Dann hat mir das so gut gefallen, dass ich über die anderen Workshops geblieben
00:00:39: bin.".
00:00:40: Der HKA-Podcast – Die Hochschule Karlsruhe zum Anhören Mit Annika Reinsperger.
00:00:47: Heute geht es im HKA-Podcast um eine Vertiefungsrichtung von Data Science.
00:00:52: Das ist die Wissenschaft der vielen, vielen Daten, die jeden Tag generiert werden durch viele, viele Handys aber auch Staubsaugerroboter oder Wetterstationen oder andere Geräte mit Sensoren gehören dazu.
00:01:04: Top aktueller Bachelorstudiengang also von der Informatik an einer anderen Fakultät sitzen Expertinnen und Experten für Kartografie, Vernessungen
00:01:12: usw.,
00:01:13: das wird mit Geo umschrieben.
00:01:15: Dort wurden aber leider nacheinander gleich zwei Bachelor-Studiengänge gestrichen und es kam logischerweise die Frage, wie geht das hier eigentlich weiter?
00:01:22: Was machen wir jetzt?
00:01:23: Der gemeinsame Nenne aus beiden Welten Informatik und den Geostudiengängen heißt Geodaten.
00:01:30: Was es damit auf sich hat und wie das Projekt Open Geodata Science-Base ist geschafft hat, dass Profs und Studierende gemeinsam ein solides Studienangebot für die Zukunft gestalten.
00:01:40: Darum geht es jetzt mit Professor Dr.
00:01:42: Gerd Rotschabb und der Studierenden Sophia Schleich.
00:01:45: Die beiden habe ich getrennt voneinander interviewt – los geht's mit Frau Scharb!
00:01:49: Die habe ich zunächst gebeten zu erzählen was sie an der Hochschule macht und wie ihr Währleggang so verlief.
00:02:04: Ich bin jetzt schon glaube ich zwei Jahre in dieser Hochschulen.
00:02:08: ich früh angefangen, komme ursprünglich aus der Kartografie.
00:02:11: Hab das hier selbst an der Hochschule studiert, war dann aber elf Jahre weg und habe letztendlich die Geodatenverarbeitung aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln auch kennengelernt.
00:02:21: Und mir macht es immer Spaß verschiedene Anwendungen mit Geodatens zu unterstützen.
00:02:26: und dass eben nicht nur den Studierenden beizubringen, wo ich denn GIS-Geogasche Informationssysteme lehre.
00:02:32: Dies hat die Litenbildauswertung Visualisierung aufkarten oder mit Geo-Visualisierung, wie man sagt heutzutage.
00:02:42: Genau und dann das Ganze auch noch in der Forschung.
00:02:45: Wie kam es denn zu dem Namen Open Geodata Science?
00:02:49: Was steckt da alles drin?
00:02:50: Genau, es fehlt noch ein Begriff Space nach hinten dran.
00:02:54: Das ist eine Kombination aus dem dass wir im open space Format gemeinsam mit Studierenden etwas arbeiten wollen.
00:03:02: Und dann ist es die Kombination zwischen geo also den Geodaten, die Geodatensprozisierung, Verarbeitung oder auch Geoinformationstechnologie und eben das was jetzt neu kommt Data Science.
00:03:15: Was man eben ohne Raumbezug ausführen kann.
00:03:19: aber die Methoden können eben entsprechend auf Geodatten angewandt werden.
00:03:23: Also Data Science ist der Bachelorstudiegang bei der Fakultät EVI, also Informatik und Wirtschaftsinformatik.
00:03:29: Da geht es um große Datenmengen, die irgendwie verarbeitet werden müssen.
00:03:33: Jetzt kommt noch das Geo ins Spiel?
00:03:36: Genau!
00:03:36: Und bei Geo hat man sofort große Datenmenge – wir sagen immer, da sind wir schon gewohnt – aber die Datenmenge werden immer größer.
00:03:44: Interessant ist es einfach weil eben alle Daten, die bisher erhoben oder die erhobenen werden, dann kann man sagen, dass ungefähr achtzig Prozent dieser Daten einen Raumbezug haben.
00:03:54: Im einsten Fall einfach in koordinaten Paar, aber es gibt auch andere raumbezogene Daten und dieses Potenzial, dieses Raumbezugs was das ermöglicht, Daten ganz unterschiedlicher Herkunft miteinander zu integrieren wird noch gar nicht genutzt.
00:04:10: Bislang sagt man so ungefähr nur bei zehn Prozent dieser Daten.
00:04:14: Das heißt da ist ein Riesenbedarf Leute auszubilden die diesen Bereich.
00:04:19: Geben Sie mal ein paar Beispiele.
00:04:20: Wo kommen die Daten her?
00:04:21: Welche Geräte sind das?
00:04:23: Das ist zum einen Social Media, dass vielleicht also allererstes kann sich jeder was darunter vorstellen.
00:04:29: Das heißt wenn wir Social-Media-Daten nutzen oder sie eben kreieren als Crowd im Internet dann sind die Raum bezogen.
00:04:37: Wir haben sogenannte Sensor und Netzwerke Die überall.
00:04:41: alles wird mittlerweile mit Sensoren verfolgt, aufgenommen.
00:04:44: Letztendlich sind wir auch mit unseren Smartphones auch Sensoren.
00:04:48: da haben wir den Raumbezug und wenn man sich dann noch anschaut was für eine Fülle an Satellitenbilddaten täglich generiert wird Dann kann man sich diese Flut der Raum bezogenen Daten wahrscheinlich am besten vorstellen.
00:05:01: Und außerdem als noch eine weitere Gruppe würde ich auch noch nennen die Daten die aus Simulationsmodellen stammen ob jetzt Klima modelliert wird oder im Katastrophenfall auch irgendeine Dinge, wie reagiert man?
00:05:15: Dann sind das eben auch Daten an die man völlig im ersten Moment gar nicht denkt, die aber für weitere Anwendungen eben auch mit genutzt werden können.
00:05:24: Zudem haben wir noch statistische Daten, die im Zensus-Anfallen, die wir immer schon auf Karten visualisiert haben und auch die werden zukünftig auch noch mehr am Bedeutung gewinnen
00:05:34: will.
00:05:35: Ich habe mal eine Vorlesung besuchen dürfen bei Dr.
00:05:38: Christine Preissach, die ist auch mit da drin in der Lehre.
00:05:42: In diesem Studiengang ging es um Umweltdaten also Wetterdaten mit dem Klimawandel zusammen auch sicherlich sehr viele Daten, die da gesammelt werden und ausgewertet werden können.
00:05:53: Also ein zukunftsträchtiges Thema und Studiengang auch dazu.
00:05:58: Geodaterscience ist die Vertiefungsrichtung Und Open Geodata Science Space ist das Projekt, mit dem Sie jetzt diese Vertiefungsrichtung kreiert haben.
00:06:07: Mit Studierenden zusammen?
00:06:10: Wie kam es denn dazu, dass sie die Vertiefunsrichtung von Studierendem entwickeln lassen?
00:06:14: Genau!
00:06:15: Das eine war, dass wir sozusagen ... ja, es war Not dran.
00:06:18: Wir brauchten unbedingt wieder mehr Studierende in dieser Richtung eben was mit Geodaten machen zu wollen.
00:06:25: Das ist das, was hier an der Hochschule zählt.
00:06:27: Studiengänge können auch geschlossen werden wenn eben nicht genügend Nachfrage ist.
00:06:31: und die Überlegung war wie kann man Nachfrage kreieren?
00:06:35: Ist das eine?
00:06:36: Das andere war klar.
00:06:37: jetzt die technologische Umbruch hin zur Machine Learning, Data Science Methoden
00:06:42: usw.,
00:06:43: bei uns mit den Geodatten.
00:06:46: Da kam dann diese Ausschreibung von der Stiftung Innovation in der Hochschullehrer genau passend.
00:06:54: Und wir haben im Team zu dritt, Frau Preiser haben sie schon genannt, die ja bei uns erst bei den Geostudiengängen war und dann zur Informatik gewechselt ist Der damenmalige Dekan, Michael Tewes und ich, die eben jetzt hier noch mit viel Spaß weiter in der Lehre auch tätig sein möchte.
00:07:10: Wir haben dann gesagt wir müssen das einfach mal probieren.
00:07:13: kann man mit Co-Design also gemeinsam mit Studierenden überlegen was heutzutage ein attraktives Studienangebot ausmacht an dieser Schnittstelle aber speziell zwischen Geoinformatik und Data
00:07:26: Science?
00:07:27: Und dann ging es los?
00:07:28: Wie lief aus Ihrer Sicht denn der Entwicklungsprozess?
00:07:30: Das war das eigentlich richtig spannende, weil wir uns was völlig Neues eingelassen haben.
00:07:35: Wir hatten viele Ideen von diesen drei Personen gewesen, die da in ein Projektplan eingegangen sind.
00:07:42: Im Nachhinein sicherlich das Rückgrat dieses Projekts ist ja die Frage wie hält man Studierende aktiv über zwei Jahre?
00:07:49: War diese Workshop-Reihe, wir hatten sieben Workshops konzipiert gehabt von Anfang an über diese zwei Jahre, in denen es darum ging einfach mal zuzuhören, Ideen zu sammeln Ideen gemeinsam zu generieren und zu überlegen, was macht so ein Studiengang aus?
00:08:06: Wobei es eben nicht nur um Inhalte ging.
00:08:08: Sondern bis schließlich auch dahin wie können wir auch Studienanfänger generieren also Interesse wecken?
00:08:16: das ging los mit dass wir uns unterhalten haben wie passend Geodaten und Data Science zusammen mit Hochschuldidaktik beschäftigt.
00:08:24: Was macht ein Hochschulsstudium aus?
00:08:26: Wir haben dann neue Skills auch mal selbst getestet.
00:08:29: Welche
00:08:29: Skills waren das?
00:08:30: Das, was mit Future Skills bezeichnet wird aber auch Design Thinking.
00:08:34: Wir haben in einem nächsten Workshop gemeinsame Studierenden einen Fragebogen entwickelt.
00:08:41: Also partizipativ wollen wir die Deutschlandweite Umfrage zu machen.
00:08:44: Auch ganz spannend sind die Ergebnisse dort, was sozusagen nicht nur unser... eingeengter Blick, sondern breiter.
00:08:51: Siebenhundert Leute befragt Studierende und Schüler.
00:08:54: das haben wir dann gemeinsam nicht ausgewertet aber die Ergebnisse gemeinsam angeschaut und wieder überlegt was können wir daraus lernen?
00:09:00: Auch wie da Daten generiert und dann mussten sie sich auch selbst auswerden.
00:09:04: Genau ziemlich auf mann!
00:09:06: Und auch neu für mich.
00:09:07: ich habe noch nie Fragebögen entwickelt genau aber dass gemeinsam im Team mit den Studierenden und auch noch unterstützt immer durch Experten.
00:09:15: wir haben uns durchaus Also Experten von der Hochschule oder außerhalb dazu geholt.
00:09:20: Und dann sind wir zum Schluss mit den anderen zwei Workshops noch in Richtung Marketing gegangen, also eine Werbestrategie zu entwickeln.
00:09:27: plus war in einer Werkstatt auch wirklich Werbematerialien die wir jetzt einsetzen wollen um eben ja.
00:09:35: Also quasi die anderen Studiengänge der Fakultät auch mit ins Boot geholt?
00:09:39: Ja nur einzelne Studierende wiederum die dann aus Infodesign kamen, beziehungsweise aus KMM um uns zu unterstützen mit ihrem Wessen.
00:09:48: Also KMM Kommunikation Medienmanagement okay
00:09:52: Genau, aber sonst war das auch für die Studierenden eben von Geo oder auch von Data Science vor allem für die vom Data Science total spannend mal kreativ zu sein.
00:10:01: und da Dinge zur Entwicklung.
00:10:03: Wir sind gespannt ob sie ankommen.
00:10:05: Sie haben schon viel erzählt was sie so gemacht haben über zwei Jahre hinweg.
00:10:09: also sie haben etwas gelernt.
00:10:10: die Studieren dann haben vermutlich auch was gelernt.
00:10:12: gemeinsam haben sie das entwickelt.
00:10:14: gab es da so Überraschungsmomente oder irgendwas was ihnen besonders in Erinnerung geblieben
00:10:19: ist?
00:10:19: Ja Da gibt es viel, aber vielleicht drei Punkte die ganz wichtig sind.
00:10:23: Das eine ist dass wir überrascht waren wie verblüffend gut das funktioniert hat mit den Workshops obwohl unsere Studierenden also die Teilnehmensstudierende eben gewechselt haben.
00:10:34: Die wechseln natürlich weil ein Teil beendet ist Studium andere gehen ins Praxissemester andere haben dann sind zu beschäftigt mit irgendwelchen Projektarbeiten und so weiter und es heißt uns trotzdem gelungen dass wir von einem Workshop auf den nächsten aufbauen können.
00:10:50: Das hat uns selbst verblüfft.
00:10:52: Damit haben wir nicht unbedingt gerechnet, das ist eine.
00:10:55: Das andere was total spannend wurde auch war so ein Projekt kann man planen mit Projektaktivitäten und da lief ja noch einiges mehr als nur diese Workshops.
00:11:05: Das ist auch nach Planung so... Haben wir das durchgeführt?
00:11:09: Es hat wunderbar funktioniert!
00:11:11: Ja aber dann kam plötzlich noch die Hochschulpolitische Schiene dazu Und die war nicht geplant und sie kann man auch nicht planen.
00:11:19: Das war etwas, was parallel läuft wo man sich dann als Lehrendauch die Frage stellt wie weit möchte man das die Studierenden teilnehmen und davon alles mitbekommen oder nicht?
00:11:30: Das war der zweite Punkt.
00:11:32: und der dritte würde ich sagen dass ja für mich das total spannend war auch mal die Studieren in anders zu erleben Also ein anderes Miteinander, so werde ich das vielleicht austrücken zwischen Studierenden und Lehrenden.
00:11:49: Ja also weil sie auch ihre Sicht mit einbringen konnten die jungen Menschen, die ja für die Zukunft gerüstet werden sollen und vielleicht auch ihre Wünsche mitteinbringen konnten?
00:11:58: Gab es da so ganz Obstrußewünsche?
00:12:01: Wünschen gibt's.
00:12:02: Sie sehen mal ähnlich würde ich sagen.
00:12:03: Ganz abstrußend.
00:12:05: Ich würd' sie nicht abstrus nennen.
00:12:07: Die Ideen sind eigentlich... oft einfach aus dem Moment heraus von Studierenden.
00:12:14: Die haben vielleicht nicht mehr den größeren Überblick und da ist es wichtig, dass sie eben nicht nur Studierende sind wenn man Co-Design macht.
00:12:21: wir hatten erst auch welche die sozusagen schon ihr Studium abgeschlossen hatten aber eben erst vor kurzem.
00:12:27: die denken schon anders wenn Sie auf Ihr Studium zurückblicken dann hatten wir natürlich ganz unterschiedliche Zielgruppen auch später für unseren Studiengang oder unser Studienangebot.
00:12:37: Die Informatiker, Data Scientists bisher die ticken anders als bei uns bei Geo.
00:12:43: das ist schon interessant das mitzubekommen.
00:12:46: aber wenn man dann auch bekommt auch letztendlich einen größeren Einblick wie Dinge und Fakultäten unterschiedlich gemacht werden und plötzlich über Fakulitätsgrenzen nicht informiert wird, aber einfach darüber spricht.
00:12:59: Also wir haben auch die Studierenden ja nicht ausgehorstet oder irgendwas, sondern ist ein ganz offenes Gespräch.
00:13:05: was fällt einem gerade ein in dem Moment und ich glaube es kommt eben auf diese Mischung drauf an.
00:13:12: Und hinterher sehe ich das auch x-mal durch den Kopf gehen zu lassen, was jetzt, warum was gesagt wurde und was es vielleicht eben auch ausdrückt oder was kann man damit anfangen?
00:13:26: Was kann man mit dem Studiengang bzw.
00:13:28: der Vertiefungsrichtung später mal werden?
00:13:31: Was für eine Vision haben Sie?
00:13:34: Einzelne Begriffe für irgendwelche Berufsfelder, da bin ich nicht so gut drinne aber klar Geodata-Scientist wird es irgendwann als Begriff auch etabliert geben oder eben Geodator-Analyst vielleicht die zwei Begriffs, aber ich würde sagen grundsätzlich... Es ist ein Berufsfeld, in dem man was mit Geo da zu tun haben wird.
00:13:55: Die können sehr unterschiedlich sein.
00:13:57: Das kann sein dass man einen schwer stärkeren Fokus hat auf den Data Science Bereich oder einen Stärkeren auf die Geoinformationstechnologie aber dass es keine Spezialisierung ist.
00:14:13: Wir wundern uns immer, dass es nur so wenige gibt, die davon hören oder auch hierherkommen und das heißt immer, es ist viel zu speziell.
00:14:21: Es ist letztendlich ein ganz breites Feld wo man tätig werden kann.
00:14:25: ja ob's jetzt bei der Bahn ist, die irgendwie Planungen machen natürlich Raumbezogene Planung da werden über Sinsuren noch viel mehr Daten anfallen.
00:14:34: Die müssen ihre Infrastrukturen entsprechend damit warten und entwickeln.
00:14:39: Aber das kann auch in einem kleinen Büro sein, die sich jetzt um das Monitoring von Vögeln kümmert, die auch eben mit Geodaten was zu tun haben.
00:14:48: Also das, was mir an diesem Feld so viel Spaß macht ist dass man immer wieder in der Disziplin mit anderen Leuten und anderen Fragestellungen etwas zu tun hat und es nie langweilig
00:14:58: wird!
00:14:59: Das ist doch ein wunderbares Schluss, George.
00:15:01: Vielen Dank!
00:15:12: Bei mir ist jetzt Sophia Schleich.
00:15:13: Sie studiert Umwelt- und Geoinformationsmanagement, das ist leider ein Studiengang der ausläuft.
00:15:20: Sie ist im vierten Semester – da Studium geht sieben Semester hat also noch ein bisschen Zeit vor sich!
00:15:25: Und sie hat ab ihrem ersten Semester beim Co-Design Prozess mitgemacht.
00:15:31: Vielleicht kannst du erst mal ein bisschen erzählen, Sophia wie Du auf den Studiengang an der Hochschule gekommen bist?
00:15:37: Für mich war klar, dass ich irgendwas mit Umwelt machen will.
00:15:40: Was genau?
00:15:41: aber zu dem Zeitpunkt, also wo ich mit dem Abi fertig war noch nicht ganz.
00:15:45: und dann habe ich mich umgeschaut was es denn so eine Umgebung gibt Und bin so ganz klassisch dann die Homepages oder auch so verschiedene Bücher durchgegangen und habe mir alles angeschaut im Bereich Umwelt.
00:15:56: Dann bin ich hier hängen geblieben, hab mich am Campus-Tag und an anderen Veranstaltungen ein bisschen über den Studiengang informiert und war mir dann ziemlich sicher, dass das wären so.
00:16:06: Was hat dich da gepackt?
00:16:07: Was war es genau, was dich da interessiert hat?
00:16:10: Also unter anderem arbeitet man mit Geodaten und werdet die aus.
00:16:14: Das heißt, man versteht auch gewisse Umweltprozesse aber auch dann dieses Kreative es auf Karten zu bringen oder so da dann zu veröffentlichen bzw weiterzugeben das Wissen dass man erlangt hat.
00:16:27: Und wie gesagt seit dem ersten Semester bist du in diesem Co-Design Prozess dabei.
00:16:34: Wie kam es denn dazu?
00:16:35: Dass Du das mit aktiv gestalten wolltest.
00:16:39: Am Anfang bin ich da eher zufällig reingestolpert.
00:16:42: Unsere Professorin hat Werbung in den Vorlesungen darüber gemacht, dass es diesen Workshop gibt und genauer dann bin ich am ersten Tag, also dem Workshop der man im ersten Semester anstatt gefunden hat einfach mal vorbeigekommen und wollte mir das anschauen und dann hat mir das so gut gefallen, dass ich über die anderen Workshops geblieben bin.
00:17:00: Ich kann wenn es jetzt nicht richtig vorstellen, wie das dann vonstatten ging.
00:17:03: Also viele Menschen sitzen vermutlich in einem Raum aus verschiedenen Semestern Professorinnen und Professoren dazu.
00:17:11: Und was habt ihr da genau gemacht?
00:17:13: Ja genau also.
00:17:14: eigentlich hat es immer so ungefähr den gleichen Ablauf gehabt Das heißt es hat je nachdem morgens oder mittags angefangen.
00:17:20: Dann war meistens erst so kurz ja ein bisschen was zu essen und so das lockere miteinander reinzukommen und dann waren auch immer verschiedene Experten von irgendwelchen Themen da, was dann auch im Workshop behandelt wurde.
00:17:34: Dann gab es da oft erst so eine Präsentation wo man dazugehört hat, irgendeinen Wissen erlangt um später selbst daran weiterzuarbeiten und irgendwas zu entwickeln.
00:17:43: Und an welchem Punkt hast du gesagt, das interessiert mich.
00:17:48: Das möchte ich jetzt weiter in kleinen Gruppen gestalten?
00:17:53: Oder war das ein offenes Forum und jeder konnte seine Ideen mit einbringen?
00:17:58: Wie lief das ab?
00:17:59: Wir hatten pro Workshop immer ein gewisses Thema.
00:18:02: Unter anderem war es einmal ein Fragebogen zu gestalten um zu wissen was die Wünsche sind am neuen Studienangebot.
00:18:11: Und dann konnten wir an diesem Thema, das in diesem Workshop bearbeitet wurde ganz frei unsere Meinung und uns Reden mit einbringen.
00:18:18: Okay, kamst du auch mal zu hitzigeren Debatten?
00:18:22: Ja, teilweise schon aber es war immer schön, mal dann auch andere Zeiten zu sehen.
00:18:27: und dadurch dass wir so verschiedene aus verschiedenen Bereichen waren... Unter anderem Studiengängen, aber auch vom Alter her also von den Semestern hatte man ja auch ganz verschiedene Sichten.
00:18:38: Von dem her kam da schon mal Diskussion zustande Aber die haben uns immer weitergeführt.
00:18:43: Es gibt ja auch diesen schönen Spruch Ich weiß nicht was ich nicht weiss Das heißt man geht irgendwo rein und denkt euch guckt mir das mal an Und dann stellt man fest Boah es gibt irgendwie in dem Bereich so viel wo ich nicht mitreden kann.
00:18:59: Ja ging's dir auch so
00:19:01: In manchen Bereichen, ich komme jetzt vom Geo-Bereich.
00:19:05: Da hatte ich mit Data Science noch nicht so viel zu tun aber es war immer schön da mal auch die Sichten zu sehen.
00:19:10: oder also man kam auch immer raus mit mehr Wissen von dem her.
00:19:15: War's auch ein bisschen so dass ihr verschiedene Sprachen gesprochen hat?
00:19:18: Also sozusagen die Informatiker anders als die Geoläute.
00:19:23: Ja, also ich würde schon sagen dass wir auch verschiedene Blickwinkel haben was für uns wichtig ist im Studiengang zu haben.
00:19:30: aber ich finde dadurch oder auch genau deswegen wollen wir sie ja auch zusammenbringen weil es dann doch diesen gemeinsamen Punkt gibt wo für alle beide Seiten wichtig ist.
00:19:38: Wobei wart ihr euch denn total einig?
00:19:41: Was sollte das auf jeden Fall als Modul vielleicht geben in diesem Vertiefungsstudiengang?
00:19:46: Ja so was so eins war war auch dieses Kreativ oder dieses Gestalten mit diesen Daten, also die dann weiterzuarbeiten.
00:19:56: Und da kommen ja aus unserem Studiengang viel mit so, wo es wieder in Kartografie geht und wie präsentiere ich das?
00:20:03: Und genau ist nochmal so dieser Schritt, wo dann die Data Science-Leute haben mit diesem Datenauswerten...
00:20:09: Also sozusagen das auch gestalterisch ein bisschen ansprechen zu machen.
00:20:15: kann man das so umschreiben?
00:20:16: Genau!
00:20:18: Du hast dich ja sicherlich auch ausgetauscht mit anderen, die mitgemacht haben.
00:20:22: Gab es da verschiedene Motive?
00:20:24: Warum die Leute mitgemachten?
00:20:26: War das vielleicht aus einer Haltung okay dass und das ist nicht so gut bei mir gelaufen im Studium mag ja sein und deswegen möchte ich andere anders darauf vorbereiten gab sowas.
00:20:39: Ja, ich würde schon sagen dadurch dass bei uns ja auch der Studiengang dann geschlossen wurde war das auf einmal auch so ein Mitwirken oder wieder was aufbauen weil eigentlich brennen wir für das was wir machen und dann war es noch mal so eine Möglichkeit dass wird uns da irgendwie so weiterentwickeln können also auch so für das eigene auch später im beruf oder so sind es ja wichtige skills die man dadurch auch erlangt.
00:21:01: von dem her würde ich sagen so die zwei seiten auch dieses einfach diese neugier was wir da gemacht.
00:21:08: Und was hat dich überrascht?
00:21:10: Gab es so Momente, wo du das ... Oh, damit habe ich nicht gerechnet.
00:21:14: Ich fand auch schön, dass in diesen Pausen zwischendrin oder wie ich schon gesagt hatte, wir hatten auch zwischentrin mal, wo wir Kaffee und Kuchen dann gemacht haben, dass da oft die Gespräche zu frei waren, auch über das Projekt aber dann auch außen rum mit den Dozenten auf die ganz offene Atmosphäre.
00:21:32: Also Frau Scharp hat ja in Ihrem Interview-Teil gesagt, Sie fand das schön die Studierenden mal von einer anderen Seite kennenzulernen.
00:21:41: Sicherlich war es auch umgekehrt?
00:21:43: Ja auf jeden Fall vor allen Dingen wenn man sie eigentlich nur in diesen Vorlesungsatmosphären kennt wo's dann einfach so Frontalunterricht ist, wo man eigentlich gar nicht so die Möglichkeit hat auch so ein richtiges Gespräch zu kommen oder auch mal so andere Seiten zu sehen.
00:21:58: Von dem her würde ich sagen dass das schon ein großer Vorteil war.
00:22:01: Vielleicht kannst du mir so ein bisschen erzählen, was dann dabei rausgekommen ist.
00:22:05: Also Geodata Science.
00:22:07: wie würdest du das umschreiben?
00:22:09: In welche Richtung geht es?
00:22:12: Ich würde sagen dass es auf jeden Fall mit den Daten... zu arbeiten, die zu visualisieren aber auch die Daten zu verstehen.
00:22:20: Also das ist ja ein ganz großer Teil erstmal zu verstehen.
00:22:23: was habe ich da?
00:22:24: Was will es aussagen um sich dann so weiterzuentwickeln dass man sie dann später gut verarbeiten kann oder präsentieren kann.
00:22:31: Für wen ist dieser Studiengang?
00:22:34: also muss man da irgendwas bestimmtes mitbringen?
00:22:37: Man sollte auf jeden Fall Interesse haben an Geodaten oder so einen Raumbezug, oder auch an dieses Kreative.
00:22:43: Weil auf jeden Fall auch dazu gehört das dann irgendwie so zu gestalten dass man es weitergeben kann.
00:22:48: und noch ein bisschen Programmierinteresse ist dann auch von Bedeutung.
00:22:54: Das heißt also man ist sozusagen mittels Person zwischen den rohen Daten und sozusagen einem Endnutzer?
00:23:03: Und da passiert ja was.
00:23:05: habe ich das richtig verstanden?
00:23:05: Ja genau, so kann man's beschreiben!
00:23:07: Okay gut Hast du Tipps für interessierte Studienanfänger?
00:23:13: Für wen würdest du sagen, ist Geodata Science.
00:23:15: Muss man da jetzt Matheleistung gehabt haben?
00:23:17: Ja oder nein?
00:23:18: Was meinst du?
00:23:19: Ich würde sagen, man sollte schon ein gewisses Interesse an Mathe haben aber man muss keinen Spezialist in den einzelnen Sachen zahlen.
00:23:27: Man wird da schon gut hingeführt und es wird auch wieder von Grund auf die auf ein Level geholt.
00:23:33: Und man hat ganz viele Möglichkeiten dann auch außerhalb sich weiter zu beschäftigen.
00:23:39: Außerhalb, wie was meinst du damit?
00:23:41: Also mit Gruppen wo man dann oft aus höheren Semestern jemand hat der das einem noch mal erklärt.
00:23:46: Auch ganz frei um da genau dann im Miteinander nochmal Mathe oder je nachdem auch andere Module zu üben.
00:23:53: Alles klar!
00:23:54: Gut vielen Dank Sophia.
00:23:55: Danke.
00:23:56: auch
00:23:56: Die Studentin Sofia Schleich war das und vorher Dr.
00:23:59: Gertrud Scharp Professorin im Bereich Geoinformatik und raumbezogene Visualisierung und einiges mehr.
00:24:06: Mit beiden habe ich über die Studienvertiefung Geodata-Science gesprochen.
00:24:11: Die wird ab dem Wintersemester, im Jahr ist es für uns an der HKA angeboten und wer das machen möchte muss sich aber für den Bachelorstudiengang Data Science bewerben bevor es im Laufe der Semester dann vertiefend zu den Daten mit Raumbezug gehen kann.
00:24:25: Schaut einfach auf unserer Website h-kr.de unter der Rubrik Studieren nach wenn ihr Interesse habt und ich sage jetzt erstmal Tschüss!
00:24:34: Mein Name ist Annika Reinsberger.
00:24:36: Macht's
00:24:48: gut!
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