Hallo liebe Hörer:innen, der HKA-Podcast erscheint momentan etwa einmal im Monat. Manchmal kommt es zu Verzögerungen. Sollte das mal vorkommen, könnt ihr gerne mal unseren YouTube-Kanal durchstöbern: LINK. Das könnt ihr natürlich auch ohne Verzögerungen machen. ;-)

#03 Das Beet zum Gärtner machen: SmartEden

Shownotes

Zum Startup SmartEden geht es hier: smarteden.de oder hier Instagram SmartEden Infos zum Studiengang Entrepreneurship an der HKA findet ihr hier. (Der genannte Studiengang wurde inzwischen etwas umgestaltet.) Das x.Lab unterstützt unsere Studierenden bei ihren Gründungsvorhaben. Hier gibt es Infos zum im Podcast genannten Exist-Stipendium.

Besucht gerne auch unsere Website: www.h-ka.de

Musik: "System Changer" von Darko Indir / Darko Soundsystem, via Soundtaxi.com

Transkript anzeigen

00:00:00: In dieser Podcastfolge geht's um ein Start-up, das an der Hochschule Karlsruhe gegründet wurde.

00:00:04: Wir

00:00:05: wollen Leute dazu befähigen, trotzdem wenig Zeit und Erfahrung, ansehnliche Gemüse und Kräuter anzubauen zu Hause ohne alles auf kompakter Fläche.

00:00:17: Ich werd gern Hobbygärtner mit braunem Daumen.

00:00:21: Also wir bekommen jedes Jahr Tomaten von meinen Schwiegereltern die jedes Jahr aufs Neue eingehen.

00:00:29: Ja, also es ist tatsächlich auch für mich selber so ein Projekt, wo ich mich wieder näher der Natur widme.

00:00:34: Wo ich mir gerade über die Technik wieder nähere an die Natur

00:00:38: ankomme.".

00:00:40: Der HKA-Podcast

00:00:42: – Die Hochschule

00:00:43: Karlsruhe zum Anhören

00:00:45: mit

00:00:45: Jan Holthaus.

00:00:47: Hallo zusammen und herzlich willkommen!

00:00:49: Drei Studenten haben sich zusammengetan um Hobbygärtnern und solchen dies vielleicht werden wollen das Leben leichter zu machen und zwar mit smarten Hochbeten.

00:00:59: Damit soll man ganz einfach und wenn man das will, sogar vollautomatisiert sein Lieblingsgemüse anpflanzen können.

00:01:05: Wie smart wie intelligent die Hochbeete sind und wie sie hergestellt werden – und überhaupt wie das Ganze entstanden ist, wollte ich herausfinden!

00:01:13: Und deshalb habe ich die Jungs im Februar in einem Kellerraum an der HKA besucht.

00:01:19: Da haben Sie sich eingquartiert zwischen Holz-Bearbeitungsmaschinen, Laptops & Blödkolben.

00:01:25: Smart Eden heißt das Projekt.

00:01:26: mit Zwei der Gründer, nämlich mit Christopher Kling und mit Aaron Schmitz habe ich mich über das Produkt- und das Geschäftsmodell unterhalten.

00:01:34: Ich wünsche euch viel Spaß bei diesem Gespräch!

00:01:42: Vielleicht stelle euch mal kurz vor, fangen wir mal mit Aaron an was machst du hier an der HKA?

00:01:48: Genau, ich hab hier in der HKA angefangen mit Mechatronik, hab mir mein Bachelormechatronics studiert und nach meinem mechatronics Studium dann gemerkt, ich will auf jeden Fall mehr.

00:01:58: Ich bin ein bisschen in... bisschen mehr Richtung Eigenständigkeit.

00:02:01: Ich will Richtung Gründertum und hab dann angefangen Technologie Entrepreneurship zu studieren wo man mehr oder weniger genauso was lernt.

00:02:09: Okay da kann man nachher nochmal detailliert draufzusprechen auf den Studiengang.

00:02:13: Christopher wie sieht's bei dir aus?

00:02:15: Du bist kein Student mehr aber du hast hier mal studiert!

00:02:17: Ja richtig genau ich bin absolvent.

00:02:20: Ich habe hier wirtschaftsingenieurwesen studiert.

00:02:22: Hab meinen Abschluss zweitausend Also schon ein bisschen her, mein Master hatte ich dann im Ausland absolviert und ja jetzt bin ich hier wieder zurück.

00:02:31: Ich freu mich riesig!

00:02:33: Hab auch noch ein paar Kontakte anschließen können.

00:02:35: über einen Professor Rust beispielsweise haben wir diese Räumlichkeiten bekommen wo wir auch sehr dankbar für sind.

00:02:42: Okay, jetzt seid ihr hier und baut an eurer Firma und an eurem Produkt.

00:02:45: erklärt mir doch mal was macht Ihr?

00:02:48: Wir sind Smart Eden das heißt wir wollen Leute dazu bewegen, trotz wenig Zeit, trotzdem wenig Erfahrung.

00:02:55: Ansehnliche Gemüse und Kräuter anzubauen zu Hause ohne alles auf kompakter Fläche.

00:03:03: Das heißt ihr baut smarte Beete?

00:03:05: Wie muss ich mir das vorstellen?

00:03:06: wie sehen die aus?

00:03:08: Smart- und Hochbeet ist beschreibt schon ganz gut aus was für zwei Komponenten unser Produkt zusammengebaut ist.

00:03:14: Und zwar das Hochbeat besteht aus acht Pflanzzonen die wir jeweils separat voneinander sind in einzelnen abgesteckten Zonen, die jeder individuell bewässert und gedüngt werden kann.

00:03:26: Genau dadurch ist es möglich dass wir jeder Pflanze genau den Bewässerungs- und Düngungsgrad geben denen sie eben brauchen und das auch zur richtigen Zeit.

00:03:35: beispielsweise ein kleiner Setzling der braucht nicht so viel Dünger er muss erstmal seine Wurzeln ausfalten braucht aber viel Feuchtigkeit und später kehrt sich das so ein bisschen um, wenn die Tomate dann kräftig wird.

00:03:46: Und die Fruchtausbildung da ist, dann braucht es viel Dünger und nicht mehr ganz so viele Feuchte.

00:03:53: Das können wir eben mit diesem smarten Hochbild regeln.

00:03:55: also wir wollen sozusagen das Smart-Hochbild, das ist unser physisches System und darauf aufbauend haben wir eine App entwickelt, die auf einer Pflanzendatenbank basiert jede Pflanze einzeln ansteuern zu können auf Grundlage eben der Daten, die wir zuvor in unserer Datenbank gespeichert haben.

00:04:16: Okay.

00:04:17: Ich will noch mal einen Schritt zurückgehen, nur das Verständnis deswegen.

00:04:20: Das Hochbeet ist eine Art großer Blumenkasten oder großer Pflanzkasten mit Erde drin?

00:04:25: Ihr habt gerade gesagt acht verschiedene Zonen...

00:04:27: Genau!

00:04:27: Jede Zone kann man sich als eigenen Pflanztopf vorstellen der eben räumlich getrennt ist.

00:04:32: dadurch kannst du keine Verwurzelung geben von verschiedenen Pflanzen.

00:04:35: man kann verschiedene Substrate für die jeweiligen Pflanzen verwenden beispielsweise ein kleiner Heidelbeerbursch da braucht er eh einen hohen pH-Wert oder andere Pflanzen.

00:04:44: dem mögen Ehren Humusboden, die anderen mögen lieber einen Karrenboden.

00:04:48: Auf solche pflanzenspezifischen Eigenschaften kann man dann viel besser eingehen wenn man eben das Substrat getrennt hat.

00:04:53: Ach so also.

00:04:54: das heißt ich kann im Prinzip eine Kaktäe pflanzen in das eine, in die eine Pflanzzone und in der andere Zone kann ich Salat machen.

00:05:00: Das eine braucht viel Wasser, das andere vielleicht gar keinen?

00:05:03: Krass

00:05:03: gesprochen genau genau das ist das Prinzip dass wir verfolgen.

00:05:07: richtig ja.

00:05:09: Das Produkt heisst auch Smart Eden.

00:05:10: Genau, das Unternehmen heißt Smart Eden.

00:05:13: Unser Produkt heisst erst mal der Smart-Hochbeet Origin und da wollen wir verschiedene Größenklassen anbieten eine S, eine M oder XL Version.

00:05:22: aktuell arbeiten wir in der M Version mit der wollen wir auch jetzt im März April auf den Markt kommen.

00:05:27: Jetzt habt ihr eben davon gesprochen dass das Ding smart ist.

00:05:29: was macht es smart?

00:05:30: warum ist das intelligent?

00:05:33: intelligent aus mehreren Gründen.

00:05:34: Also wir haben eine smarte Steuerung, das heißt es wird automatisch die Wassermenge und die Düngermenge geregelt.

00:05:41: Hinten dran steht ein Datenbank in der dann die Pflanzen katalogisiert sind.

00:05:45: Das heißt dort können wir mit der Steuerung rauslesen wann die Pflanze zu welchem Zeitpunkt welches Wasser braucht oder welche Feuchtigkeit?

00:05:54: Wir haben verschiedene Sensoren verbaut.

00:05:55: Wir haben Feuchtigkeitssensoren, wir haben generell Temperatursensoren die die Umweltdaten messen und können so den Beet die optimalen Voraussetzungen geben.

00:06:06: Welche Sensoren sind das oder was wird da gemessen?

00:06:09: Genau, Feuchtigkeitssensor zum Beispiel, der misst einfach die Feuchtigkeit in der Erde.

00:06:12: Unser Ziel ist dann dahin zu gehen dass wir wirklich das messen, was die Pflanze

00:06:17: braucht

00:06:18: und was die pflanze dem Boden auch entnehmen kann und nicht einfach nur wie viel Wasser da drin ist.

00:06:23: Und die Temperatur...

00:06:25: Da kurz einhaken dazu werden wir auch Abschluss arbeiten haben wir aktuell ausgeschrieben, für die sich jetzt auch schon zwei Studierende beworben haben.

00:06:32: Also zum nächsten Semester werden dann zwei Studieren da jetzt auch hier unseren Pflanzensensor im Boden feuchte Sensor entwickeln den wir dann noch einsetzen wollen weil das was es aktuell auf dem Markt gibt passt nicht so richtig zu uns.

00:06:43: Oh okay da stecken also gleich noch eine ganze andere Kette von technischen Entwicklungen mit dahinter?

00:06:49: Ja

00:06:49: definitiv genau aber... Wir haben auch andere Sensoren die wir ja schon so out of the box verwenden beispielsweise Also Luftfeuchtigkeit, Lufthemperatur?

00:06:58: Genau.

00:06:59: Licht-Einfall können wir über unsere Solarpaneele messen.

00:07:03: Wir haben Solarpanele über das Hochbeet an Autark läuft.

00:07:07: Wir müssen uns nicht anschließen in irgendeine Stromquelle sondern dass es selbstversorgend jedenfalls was den Energiebedarf angeht und Wasser und Dünger.

00:07:17: Das heißt wenn's auch selbst versorgt ist denn Düngern kann ich da auch vorher reinfüllen für die nächsten drei Monate.

00:07:22: So sieht es aus.

00:07:23: Genau,

00:07:23: Wasser ebenfalls!

00:07:24: Wir haben ein großes Wasserkasservoir im unteren Teil des Hochbeats verbaut mit knapp dreihundert Litern so dass das Hochbeat auch für mehrere Wochen wenn nicht gar Monate völlig autark für sich arbeiten kann.

00:07:36: Das heißt, man muss da nicht ständig mit der Gießkanne hinterherrennen.

00:07:39: Man kann dann auch getrost meinen längeren Urlaub machen und das Hochbild versorgt die

00:07:42: Pflanzen.".

00:07:43: Das klingt immer sympathischer so!

00:07:45: Also für Leute wie mich, die jetzt nicht so einen grünen Daumen haben... Das ging

00:07:48: uns nicht anders.

00:07:49: Ja ist es denn tatsächlich für Leute, die den Grünen Daum haben genauso geeignet?

00:07:53: Wie viele welche, die überhaupt keine Ahnung vom Gärtnern haben?

00:07:56: Es eröffnet die Möglichkeiten eben auch mal in den Urlaub zu gehen selbst für Leute denen Grünen-Daumen haben und auch sagen okay ich möchte ja nicht meine Pflanzen Manchmal ganz gerne selber pflegen.

00:08:06: Das nimmt sich nicht weg, wenn die Person entscheidet sie möchte die Pflanzen jetzt selbst gießen dann würden unsere Sensoren auch selbst merken okay es wurde bereits gegossen der Boden ist noch feucht genug ich muss das gerade gar nichts tun und Was wir auch noch in die App mit einbauen wollen, ist eben auch die Möglichkeit dass wir einzelne Pflanzen zu und komplett aus der Automatisierung rausnehmen können.

00:08:27: Das heißt beispielsweise der einen Pflanztopf soll jetzt gar nicht bewässert oder gedüngt werden.

00:08:31: das möchte ich komplett übernehmen.

00:08:32: das sollte eben auch möglich sein.

00:08:33: Jetzt

00:08:34: habt ihr gesagt dass es ein Inselsystem ist.

00:08:36: also es funktioniert komplett Energieautark.

00:08:38: das habe ich richtig verstanden.

00:08:40: andererseits hab ich eine App.

00:08:41: auf dem Handy braucht das Ding WLAN?

00:08:43: Oder wie funktioniert das?

00:08:45: Ja das ganze ist über Mobilfunk angeschlossen.

00:08:47: Das heißt, man braucht keine WLAN-Verbindung oder sonstige Übertragungsmöglichkeiten in der Nähe.

00:08:54: Sondern einfach nur wie beim Handy Netz.

00:08:57: Wobei das Netz ist auch relativ breit gesprochen.

00:09:01: also es ist nicht so dass man überall ein perfektes VG-Band braucht, Breitband braucht, wie wir es jetzt am Handy brauchen sondern das funktioniert über eine spezielle Netzfrequenz extra für IoT Geräte das einen deutlich weiteren Umkreis abdeckt.

00:09:16: Okay, das heißt ich hab eine komplette Telemetrie drin.

00:09:19: Ich kann also wirklich von meinem Urlaubsort aus ... Ich lieg irgendwo am Strand im Meer oder wo auch immer, habe mein Handy parat und schau wie zu Hause in Karlsruhe in der WG meine Pflanzen gedeihen?

00:09:32: Genau!

00:09:33: Oder wie da gerade das Wetter ist oder wie voll der Wassertank ist, ob ich vielleicht demnächst mal nachfüllen sollte.

00:09:38: Solche Sachen kann man dann direkt live abrufen.

00:09:40: Genau, ob der Urlaub vorher abgebrochen werden muss.

00:09:43: Oder ob

00:09:43: man die WG-Kollegen behält.

00:09:46: Von der Größenordnung her, ich hab mir das mal angeguckt.

00:09:48: Ist ja ungefähr so zwei Meter breit?

00:09:50: Ein Meter tief?

00:09:51: Liege ich da richtig?

00:09:52: Grob, ja genau.

00:09:53: So ein siebzig breit und in der Tiefe ist etwa achtzig.

00:09:57: Ist das eher was, was dann vom Gewichtherr nicht mehr für einen Balkon geeignet ist, sondern wozu man Garten braucht

00:10:04: oder ... Die aktuelle Origin M-Version also die M-Size Version, die ist durchaus eher für den Garten oder die Terrasse geeignete.

00:10:13: auf Balkonen muss man tatsächlich darauf achten, nicht nur was den Platz betrifft sondern eben auch was die Tragfähigkeit betrifgt.

00:10:20: Unser Hochbeet ist zwar im Vergleich zu herkömmlichen Hochbeten deutlich leichter da er der komplette Bauraum nicht mit Erde gefüllt wird, sondern auch relativ viel Luft dazwischen ist.

00:10:29: Dennoch wollen wir für den Balkon-Bereichen extra Produkt noch produzieren und entwickeln aber das steht der Rett nach unserem Projekt hier an.

00:10:39: Genau, man sieht ja wenn man mal durch die Stadt durchläuft, die meisten Balkone haben jetzt nicht mega viel Platz und trotzdem werden die meisten oder viele gerade in den Pflanzzeiten begrünt und da wollen wir auf jeden Fall auch eine Lösung schaffen.

00:10:54: uns steigen aber erstmal mit einem Produkt ein so wie man das machen sollte und sich dann allen Enten gleichzeitig entwickeln.

00:11:00: genau

00:11:00: Wir zeichnen auf jetzt grade Anfang Februar.

00:11:05: Wo steht ihr im Moment in der Entwicklung des Produkts?

00:11:10: Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir gerade noch dabei in den letzten Zügen der Prototypentwicklung und Testung.

00:11:17: Die einzelnen Komponenten durchziehen wir jetzt gerade so ein paar Härtetests wie beispielsweise einem speziellen Ventil, das wir verwenden oder dass wir selbst entwickelt haben.

00:11:25: Das geht jetzt demnächst in die Klimakammer um wirklich auf Herz und Nieren getestet zu werden auch auf extrem Bedingungen ansonsten.

00:11:32: Das physische System, das Hochbeet ist an sich, das ist im Grunde fertig.

00:11:36: Wir verfeinern jetzt gerade noch ein paar Punkte in der App und was die Konnektivität angeht, aber das kann ja dann auch noch nachträglich über Updates aktualisiert werden.

00:11:45: Für den Launch auf jeden Fall im April spätestens sollte alles fertig sein!

00:11:50: Okay,

00:11:51: d.h.,

00:11:51: dann kann ich dieses Produkt tatsächlich kaufen?

00:11:54: Das wäre schön...

00:11:56: Und was wird mich das

00:11:57: kosten?!

00:11:59: Wir haben vor allem März eine Quad-Fahrenkampagne zu starten und dort mit einem Preis von knapp unter tausend Euro einzusteigen.

00:12:09: Für die spätere Zeit setzen wir so zweihundert Euro nochmal mehr an, also wir liegen dann über etwa twelvehundert Euro für das komplette System.

00:12:16: Das beinhaltet das Hochbeet, die App... die komplette Elektrik und die pflanzten Töpfe, also ein komplett fertiges System zum Aufbauen.

00:12:25: Und was man noch zum Aufbau sagen kann... Man muss kein Handwerker sein um das selbst aufzubauen.

00:12:29: Es ist ein Stecksystem mit sehr einfachen Komponenten, die sich leicht zusammenstecken lassen und schnell zusammenstechen lassen.

00:12:35: Also da sollte jeder die Möglichkeit haben und braucht auch kein besonderes Werkzeug dafür.

00:12:40: Wo produziert ihr das alles?

00:12:43: Also aktuell sind wir hier in der Hochschule und sind auch sehr glücklich darüber dass wir halt die Räume gekriegt haben weil es meiner Meinung nach nicht was selbstverständlich ist, aber langfristig müssen wir natürlich uns jetzt noch Räumigkeiten umschauen wo es vielleicht auch möglich ist die Produktion ein bisschen von der Organisation zu trennen.

00:13:05: das wenn ich direkt neben den Schreibtischen produzieren.

00:13:08: Aktuell machen wir's hier und sind aber auch sehr stark am Suchen was für andere Möglichkeiten es gibt.

00:13:15: Was genau produziert ihr hier?

00:13:16: Also, ich... Hier drin riecht's wie in der Schranerei.

00:13:19: Ihr habt hier eure Schreibtischestehen.

00:13:21: Ich sehe hier technische Zeichnungen auf den Pilzschirm.

00:13:24: Ich seh' drei D-Drucker.

00:13:25: Wie hängt das zusammen?

00:13:26: Was macht ihr

00:13:26: da?".

00:13:28: Ja also erst mal zum Holz!

00:13:30: Unser Produkt besteht natürlich zum guten Teil auch aus Holzprodukten.

00:13:34: Das heißt wir Wir haben hier einen Oberfräse, eine Abrichte um die Bretter auf der gewünschten Ticket zu bekommen.

00:13:43: Das Holzbeziehen will übrigens direkt regional von dem Segelwerk.

00:13:47: Wir bemühen uns eben auch nur regionales Holz zu verwenden.

00:13:50: das ist uns auch ein Anliegen weil wir eben auch das Thema Nachhaltigkeit sehr stark im Fokus haben.

00:13:55: Ansonsten ja!

00:13:56: Wir haben eine ganze Reihe an Tridettruckern um eben mit Prototypen schnell voranzukommen um eben die nicht extern herstellen lassen zu müssen.

00:14:04: Tatsächlich werden wir auch ein oder zwei Komponenten jetzt in einer frühen Phase des Verkaufs noch drei D-Drucken.

00:14:12: Zusätzlich haben wir hier unsere Schreibtische aufgebaut, da eben auch einen Guteil unserer Produkte digital sind und am PC erstellt werden wie beispielsweise die ganzen CAD Modelle, die ich jetzt erstell oder der ganze Code den Ahren zusammenschreibt.

00:14:26: Genau!

00:14:27: Aber natürlich ein großer Teil momentan ist die Produktion mit dem Holz.

00:14:32: dass so der Traum von jedem Bastler, von den Jungen, der irgendwann mal gern mit Holz gearbeitet hat.

00:14:38: Den konnten wir uns durch Existmittel quasi finanzieren.

00:14:41: Exist ist ein Gründerstipendium.

00:14:42: was es gibt das fördert euch einen Jahr lang mit wie viel Geld?

00:14:47: Genau die Gesamtsumme sind hundertfünftzwanzigtausend Euro.

00:14:50: Ja, genau.

00:14:51: Unundzwanzigtausend Euro ist die maximale Fördersumme und das hängt dann immer natürlich davon ab was die Umstände der jeweiligen Gründer sind.

00:14:57: wenn man absolvent ist und gerade nicht studiert dann bekommt man zwei tausend fünfhundert Euro pro Monat.

00:15:03: als promovierender oder bereits abgeschlossener promovieren da bekommt man drei Tausende und als Studierender bekommt man einen tausenden Euro zusätzlich Das, was Aaron gerade meinte, wenn man größere Maschinenanschaffungen hat und Investitionen tätigen muss kann man die über die Sachmittel des Exist-Stipendiums abwickeln.

00:15:24: Und das beträgt insgesamt dreißigtausend Euro, die man auch innerhalb des einen Jahres ausgeben sollte.

00:15:30: D.h.,

00:15:30: die Geräte sind aus diesem Stipendium heraus finanziert worden?

00:15:33: Richtig!

00:15:34: Wer macht die handwerklichen Tätigkeiten, könnt ihr dass selber?

00:15:38: Also wir haben uns viel

00:15:38: selber beigebracht.

00:15:39: Haben aber auch Norm mit dabei der Zerspannungsmechaniker gelernt hat Das heißt, der hat da schon ein gewisses Know-how auch in der Industrie.

00:15:47: Wie man solche Sachen fertigt.

00:15:48: und ja... Wir arbeiten da zusammen immer wieder neue Ideen aus.

00:15:53: und genau...

00:15:55: Norman ist Norman Redemann, der dritte Gründer sozusagen?

00:15:58: Der Drittin

00:15:58: Bunde richtig!

00:15:59: Genau, er ist seit dem Sommer, Jahr zwanzig mit im Team und unterstützt uns tatkräftig.

00:16:05: Genau, Geld so gegründet haben wir zu zweit.

00:16:08: Das Smart-I-Team besteht dann aus drei Leuten Normen rede man ein ganz, ganz wichtiger Teil.

00:16:14: Okay das heißt der Norman kümmert sich so'n bisschen um die handwerkliche Geschichten und die Produktionsdetails?

00:16:19: Genau aktuell ja!

00:16:20: Du Christopher bist Geschäftsführer und vertrittes Unternehmen nach außen und kümmerst dich um alles Marketing etc.

00:16:26: pp wenn ich das mal so zusammenfassen darf genau

00:16:28: und so CAD noch n bisschen.

00:16:30: Und Aaron du machst die Programmierung der App und die Geschichten?

00:16:32: Genau Ich mach die technische Seite.

00:16:34: da ist sowohl die Steuerung als auch die App und Datenbank hinten dran.

00:16:38: Und wenn Chris kommt noch so dazu, er muss natürlich auch mit anpacken bei Innovation.

00:16:44: Also jedes Mal die Weiterentwicklung, neue Ideen, Kreativprozesse.

00:16:49: Da ist glaube ich...

00:16:50: Problemfindung?

00:16:52: Problemlösung!

00:16:54: Das ist das falsche Wort.

00:16:56: Genau und bei Norm noch ganz wichtig.

00:16:58: Das war ein großer Punkt warum wir ihn noch dazugebenommen haben seit jeher begeistert war für die Natur und für Pflanzen.

00:17:06: Das heißt, er hilft uns auch noch weiter sowohl mit Kontakten von zum Beispiel KIT als auch über weitere Kontakte dem Pflanzenkatalog aufzusetzen dass quasi meine Aufgabe dann mit der Steuerung ich das alles abgreifen kann.

00:17:23: Wie seid ihr eigentlich darauf gekommen ausgerechnet ein smartes Hochbeet zu entwickeln?

00:17:30: Also, geketcht hat mich das ganze Thema Pflanzen und Bewässerung tatsächlich im Rahmen von einem Forschungsprojekt hier in der Hochschule Karlsruhe.

00:17:38: Damals im Fachproduktentwicklung hatten wir einen Industriepartner mit denen wir gemeinsam allen Bewässernungsanzeige für den Pflanzentopf erstellen sollten.

00:17:46: eine neuartige Und da ist mir erst aufgefallen wie einfach und ja primitiv die ganzen Pflanzenbewässerungen bis ja noch so vonstatten geht.

00:17:54: ich meine wir leben im einzwanzigsten Jahrhundert.

00:17:56: warum gibt es jetzt noch keine Sensoren, Akteuren an solchen Pflanzen, die das aktiv übernehmen konnten.

00:18:03: Und es hat lange in meinem Kopf gebraucht und so ein bisschen weitergekehrt bis tatsächlich dann meine Spiegermutter mal auf mich zukam.

00:18:11: Und mir gesagt, sie hätte gerne einen Hochbeet ... Sie war drauf und dran.

00:18:14: So was Fertiges auf dem Markt zu kaufen für sehr viel Geld.

00:18:17: Da hab ich's noch vorhin stoppen können.

00:18:20: Ich mach das mal selber!

00:18:21: Und da kam dann das Ganze so... noch mal auf in mir auch mit dem Thema Automatisierung und ich habe natürlich ein kleines Hochbild gebaut, aber der ganze Automatisierungspunkt.

00:18:33: Der hat natürlich mehr Vorbereitung gebraucht und deswegen sind wir jetzt hier.

00:18:37: Und genau Aaron hat mich.

00:18:39: seit dem Sommer haben wir uns kennengelernt ne?

00:18:41: Ja,

00:18:42: also Sommer-Zweißen-Zweiundzwanzig, genau!

00:18:45: Ich glaube der Kontakt kam auch übers XLAP tatsächlich dann zustande

00:18:49: Vielleicht an der Stelle ganz kurze Erklärung, dass XLAP hier in der Hochschule ist ein Gründer-Labor.

00:18:53: Ich glaube das kann man so sagen wo Gründerin und Gründler oder Studierende die Gründen wollen Unterstützung jeglicher Art finden da habt ihr euch kennengelernt?

00:19:01: Genau ich glaube der Kontakt wurde übers XLAP weitergegeben an dich.

00:19:07: Und genau ich habe vorher ja wie gesagt schon Mechatronik studiert.

00:19:11: Ich hab mich dann meiner Bachelorarbeit um automatisierte Bewässerungen gekümmert.

00:19:16: Ich habe dann die Steuerungen entwickelt, habe sehr viel mit Landschaftsgartenbauern zusammengearbeitet und habe gemerkt es ist ein Riesenthema.

00:19:22: Bewässerung und ja... Dann kam irgendwann Chris.

00:19:27: ich hab die ganze Zeit vor mich hingetüftelt und war immer allein.

00:19:30: Und dann kam Chris und hat gemeint ey wir haben hier eine coole Idee Wir haben das smarte Hochbeet, wir haben dieselbe Vision Wir wollen Pflanzen die perfekte Bedingung geben, wir wollen den Eigenanbauer möglichen Und daraus hat sich dann Smart-Igen gebildet

00:19:45: Genau, kompetenstechnisch.

00:19:46: Er greift uns natürlich super ineinander weil er jetzt eben mit seinem Mechatronik Hintergrund und ja ich muss sagen die Geisterung für Technik und App-Entwicklung das super reinpasst und ich eben eher derjenige bin der entweder Hands on an Maschinen ist oder eben in der Produktentwicklung am CID sitzt.

00:20:03: Das hat super zusammengepasst so ein bisschen super happy.

00:20:05: Ja es passt.

00:20:07: Seid

00:20:07: ihr eigentlich auch Hobbygärtner?

00:20:09: Ja bei mir kann sich auch so ein bissel... Ich wäre gerne Hobbygärten Ein Hobby-Gärtner mit braunen Daumen.

00:20:18: Wir bekommen jedes Jahr Tomaten von meinen Schwiegereltern, die jedes Jahr aufs Neue eingehen.

00:20:25: Ja also es ist tatsächlich auch für mich selber so ein Projekt wo ich mich wieder näher der Natur widme.

00:20:30: Wo ich mir gerade über die Technik wieder nähere an die Natur ankomme.

00:20:34: Ich komme aus der Pfalz, ich komm aus der Natur und komme vor einer kleinen Stadt.

00:20:38: Also ich liebe die Natur Genau, und will da auf jeden Fall auch mal wieder meine Fähigkeiten verbessern.

00:20:44: Meine Nähe zu Natur wieder aufrecht erhalten oder wieder bestehen

00:20:48: lassen.".

00:20:50: Wen wollt ihr mit dem Produkt ansprechen?

00:20:54: Leute wie mich für die der Salat normalerweise irgendwo im Gemüsefach, im Supermarkt wächst...

00:20:59: Durchaus, durchaus.

00:21:00: Also würd mich freuen wenn du uns eins abnimmst!

00:21:03: Allerdings wir haben zum Anfang des Projekts natürlich viele Umfragen gemacht sind auf Leute zugegangen und haben erst mal gefragt worin liegt denn das Problem?

00:21:10: Warum seid ihr unzufrieden mit den Produkten die ihr selbst anbaut?

00:21:14: Seid überhaupt unzuffrieden?

00:21:15: Tatsächlich kann man raus dass siebzig Prozent der Leute, die abends um ein bisschen Gemüse anbauen eher unzufreden sind oder sich eine Verbesserung wünschen würden.

00:21:24: Und auch wessen Grundlage... ...das jetzt passiert ist?

00:21:27: Das wollten wir eben herausfinden.

00:21:28: tatsächlich kam dann eben heraus, dass es daran liegt, dass man entweder zu wenig Pflanzen wissen hat.

00:21:34: Also das man der Pflanze entweder viel Wasser oder zu wenig Dünger oder anders drum gegeben hat.

00:21:39: Dass man häufig über große Abwesenheiten seitens beruflich oder im Urlaub die Pflanzen einfach nicht richtig pflegen kann.

00:21:47: und genau daraus kam jetzt eben dann die Idee Lass uns doch genau das automatisieren, dafür eine Lösung finden.

00:21:55: Ja, ich könnte mir vorstellen, dass es auch attraktiv ist für Leute die sagen ... Ich hätte eigentlich gerne einen kleinen Garten zu Hause aber ich bin so viel unterwegs da lohnt sich das nicht, da kann ich nix außer Kaktänen anpflanzen und vielleicht ...

00:22:05: Genau richtig oder ich möchte mich jetzt nicht dauerhaft verpflichten für den kompletten Sommer.

00:22:09: wenn ich hier meine eigenen Gurken anbaue dann kann ich ja nicht länger als mal ein paar Tage weg weil wenn die Sonne richtig draufbrutzelt dann muss ich ja schon fast zweimal täglich gießen damit wir nicht eingehen.

00:22:19: Genau, eben für solche Leute ist das durchaus von Interesse allgemein sagen wir.

00:22:24: Alle Menschen die über ein zeitlich begrenzten Ressourcen verfügen junge Familien, die einfach auch das Pflanzenwachstum ihren Kindern zeigen wollen aber jetzt eben vielleicht auch ja vielleicht lieber ihre Freizeitgestaltung anders machen wollen als jetzt Fandauen zu gießen.

00:22:39: Genau und der schöne Wert daran ist ja dass du nicht sagst ich habe gar keine Zeit ich brauch so einen Ding und will es jetzt einfach nur vor sich hin laufen lassen sondern tatsächlich mit dem Ding auch lernen, wie es funktioniert.

00:22:51: Ich kann sagen mach mir das komplett automatisiert.

00:22:53: ich kann sagen macht mir das angeleitet also erinnere mich wann nicht gießen soll und sonst was und übernehmen das im Zweifel von mir wenn ich dir sag ich habe heute leider keine Zeit oder mache alles selber und benutze einfach nur die App als eine Art Geit als eine art Hilfestellung das ganze zu lernen.

00:23:12: Das heißt, ich kann es mir einfach machen und die App im Grunde einfach nur als Kontrollzentrum verwenden.

00:23:16: Aber ich habe auch die Möglichkeit, ihr habt es vorhin erwähnt auf die Datenbank der Pflanzen zuzugreifen.

00:23:21: Wie viele sind da drin?

00:23:23: Da sind wir gerade tatsächlich noch dabei das genau zu definieren wie viel.

00:23:27: Es hängt natürlich auch sehr stark davon ab wieviel bei den Kunden jetzt relevant sind.

00:23:32: also Ich würde mal sagen Zwischen fünftig und hundert werden sie auf jeden Fall.

00:23:36: Genau, von

00:23:37: Anfang an.

00:23:37: Und unser Ziel ist es dann eben auch das durch die Kunden weiter auszubauen.

00:23:41: also wenn zum Beispiel ein Kunde sagt euch möchte jetzt ein eigenes Pflanzprofil anlegen für meine spezielle Paprika die braucht jetzt so und so Parameter in der und der Wachstumsphase Dann solltet ihr eben auch über dem App möglich sein einen eigenen Pflans Profil anzulegen um diese zu managen und diese auch zu publizieren damit eben auch andere Leute eben diese nutzen können.

00:23:59: Also es soll eine gewisse pflanz Community dadurch entstehen.

00:24:02: Das sind wir ganz gespannt.

00:24:03: Das klingt auch nach einem verwertbaren Geschäftsmodell, wenn man da gleich noch eine Community darauf aufbaut die dann sozusagen immer auf die App wieder zurückgreift und damit ihr sozusagen eine Kundenbindung.

00:24:13: Erreichbar.

00:24:14: Genau, langfristig ist dann tatsächlich auch geplant dass wir einzelne Pflanzen sorten und Samen dann eben auch direkt in unserem Webshop verkaufen wollen.

00:24:21: das heißt Wir möchten mit unserer App verknüpfen dass man beispielsweise wenn man in den Pflanzenkatalog geht dort eine tolle Pflanze sieht und sagt oh ja die hätte ich gerne für die nächste Saison Dass man nicht den Weg zum Baumarkt erst einschlagen muss wo es wieder doch nur die Standardsorten gibt sondern vielleicht kann man die dann direkt bei uns kaufen.

00:24:40: Okay, das heißt wenn ich eine Tomatensorte haben möchte die mir besonders gut schmeckt dann kann ich sie direkt über die App bestellen und die wird quasi per Post zu mir nach Hause geliefert?

00:24:49: Ich

00:24:49: denke für einzelne Sorten werden wir das auf jeden Fall zeitnah anbieten können.

00:24:52: Wenn man sich mal mit Pflanzen beschäftigt hat es gibt glaube ich alleine drei tausend verschiedene Paprikasorten.

00:24:57: Das werden wir nicht komplett abdecken können aber ich denke wir werden uns einige raussuchen die besonders beliebt sind und vielleicht auch ein paar spezielle Sachen um eben den Gärtner auch dazu erleichtern.

00:25:08: Lass uns mal bisschen Geschäftszahlen oder Prognosen vielleicht sprechen.

00:25:14: Ihr habt gesagt, ihr habt eine Umfrage gemacht oder ihr habt auch vorher mehrere Umfragen gemacht, habt ausgewertet ob das ein Markt dafür gibt?

00:25:20: Wie groß schätzt ihr den Markt dafür ein?

00:25:23: Also tatsächlich muss man sagen dass das Marktsegment des Smart Gardenings in dem wir uns sehen recht neu ist.

00:25:28: daher gibt es sehr wenige Zahlen wie groß der Markt da tatsächlich ist.

00:25:32: dann müssen wir uns eher behelfen Marktdaten, die ein bisschen mehr Substanz bieten.

00:25:37: Beispielsweise dem Gartenmarkt der aber auch wiederum sehr breit gefächelt ist oder den Smart Home-Markt und wir sehen uns genau dazwischen.

00:25:45: Ähnliche Produkte könnten man beispielsweise nennen der der smarte Rasenmäher wie man den vielleicht schon beim Nachbarnabendzimmer gesehen hat.

00:25:53: Der eigenständigen Rasenmet ist ja auch ein Smart Gardening Produkt.

00:25:56: Der hat im Nu sozusagen den Markt der Oberth muss man sagen ganz starke Umsatz- und Wachstumszahlen vorgelegt.

00:26:04: In diesem Segment sehen wir uns, aber konkrete Zahlen dafür zu nennen, das wäre jetzt unser Rührs.

00:26:09: Trotzdem, also der Markt erscheint ganz... Also ihr glaubt ja dran, dass er groß genug ist?

00:26:13: Definitiv.

00:26:14: Ihr verkauft aber auch eben über den Online-Shop dann Pflanzen, so ist es geplant, ist das dann ein bisschen ... Das meine ich jetzt nicht negativ.

00:26:22: So ein Modell wie beispielsweise manche Druckerhersteller auch vorgehen, dass die relativ günstig die Drucker verkaufen aber hinterher dann die Tinte weiter liefern.

00:26:30: also sprich ihr verkauft euer Produkt und liefert dann wenn es gut läuft in den nächsten zehn jahrelang die Pflanzen dazu?

00:26:38: Ja vielleicht hacke ich da einen!

00:26:40: Ich glaube nicht das man das mit Druckern vergleichen kann sondern grundsätzlich ermöglichen wir ja mit den Hochbeten jeder Person Pflanzen anzubauen.

00:26:50: Ich sage jetzt mal, egal ob die von unserem Online-Shop sind oder nicht.

00:26:53: Was wir vielleicht dann bei unserem Online Shop ein bisschen genauer garantieren können ist dass wir halt die genauen Parameter kennen.

00:26:59: Wir haben bestimmte Samen und Stecklinge, die wir dann vertreiben können wo wir wirklich genau wissen was sie brauchen.

00:27:07: Ich würde es jetzt nicht mit Druckern vergleichen.

00:27:09: Es gibt keinen Chip an euren Samen?

00:27:11: Nein!

00:27:13: Das will ich jetzt keine Mark nennen bestimmten Patronen, die jetzt nur in den Drucker passen und in keinen anderen oder sich nicht nachfüllen lassen.

00:27:22: Das spricht doch nicht unserem Nachhaltigkeitsgedanken?

00:27:23: Genau!

00:27:24: Und dieser Nachhaltighatsgedanke hat in der Produktentwicklung auch eine Rolle gespielt weil ihr wollt sozusagen vermeiden dass Leute Gemüse aus fernen Ländern kaufen und stattdessen einfach die Sachen wieder selber zu Hause auf dem heimischen Balkon anfangen.

00:27:38: Durchaus

00:27:38: genau.

00:27:39: also das hat mehrere Punkte wo wir sagen, hey da lässt sich die Umwelt entlasten indem wir eben dieses smarte Hochbild herstellen.

00:27:45: Das beginnt natürlich bei der Herstellung.

00:27:47: Wir gucken eben wie gesagt dass es regionale Hölzer sind, die verwendet werden das unsere Komponenten wiederverwertet oder sehr gut recycelt werden können.

00:27:56: Dass das Modular aufgebaut ist so dass auch wenn mal irgend ein bestimmtes Teil kaputt ist, dass es einfacher setzt werden kann vom Kunden nicht dass es komplett ausfällt und als Ganzes entsorgt werden muss.

00:28:06: aber wir sehen eben auch Also die Pflanzprodukte, das Gemüse, dass am Ende vom Kunde über unser Hochbeet angebaut werden kann.

00:28:15: Natürlich auch einen tollen Umweltaspekt hat.

00:28:18: Zum Einen fällt die Verpackung weg.

00:28:20: ich mein... Ich kaufe ganz gerne Bio-Gemüs und dann nervt mich als immer wenn da so viel Plastik dran hängt.

00:28:24: Das ist echt total unnötig Und da geht auch echt viel Plasti drauf.

00:28:29: zum Anderen sind es natürlich auch der Anbau selbst Der natürlich Energie frisst Wasser Nährstoffe, genau das ist ein großer Punkt.

00:28:39: Genau in vielen Regionen sogar jetzt letzten Sommer in Deutschland haben wir ja Dürre gehabt so dass da sogar schon Wasser rationiert werden muss.

00:28:47: In anderen Ländern ist es schon Gang und Gebe.

00:28:50: Wir glauben auch zunehmen dass es dahin gehen wird Dass es das ist extrem Wetterphasen geben wird mit denen wir eben zurechtkommen müssen.

00:28:58: Und da wollen wir eben auch gerade mit uns im smarten Hochbeeten Beitrag dazu leisten diesen Trend umzukehren indem wir möglichst wenig wasser für unser Gemüse verwenden und da das Hochbeet ja immer nur so viel Wasser dem Pflanzen gibt, wie sie auch wirklich brauchen.

00:29:11: Das heißt wir überwässern nicht das Ganze und spenden dann die ganzen Nährstoffe in den Boden heraus was ja irgendwann auch beim nächsten Punkt schon wieder werden.

00:29:18: Es wird deshalb sehr viel fossiler Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt.

00:29:22: wenn man sich mal überlegt wo das ganze herkommt und wieviel wir noch davon haben Stichpunkt Phosphor kann es dann natürlich auch irgendwann eng werden und wir verwenden ausschließlich biologischen Flüssigdinger für unsere Hochbete.

00:29:34: Das heißt, wir sind auch in dem Aspekt sehr nachhaltig geprägt.

00:29:38: Den Dünger habt ihr aber nicht selber entwickelt?

00:29:39: Nein, den entwickeln wir nicht selber.

00:29:40: Aber wir haben tatsächlich... Auch das war ein Entwicklungsprozess!

00:29:43: Wir haben da verschiedene Düngersorten ausprobiert die eben auch unseren Ansprüchen genügen und eben auch die Eigenschaften mit sich bringen dass sie eben auch wetterfest sind Winter nicht ausflocken beispielsweise, dass sie das System nicht lahmlegen.

00:29:58: Das gilt im Grunde auch für das restliche System, dass es sehr wetterfest sein muss, weil die Sachen stehen ja draußen in Wind und Wetter.

00:30:04: wie habt ihr getestet?

00:30:05: Wie haltbar eure Sensoren, eure Materialien sind?

00:30:09: Genau!

00:30:09: Und das ist ja der große Punkt, den Chris vorhin angesprochen hat und auch der riesen Vorteil sage ich jetzt mal, dass wir da an der Hochschule auch sind.

00:30:16: Wir haben die Möglichkeit hier in die Kälte Klimakammer zu gehen dort unsere Aktorik und Sensori zu testen.

00:30:24: Und die

00:30:25: Klimakammer vielleicht kurz zur Erleutung, das ist ein kleiner Raum in dem man Temperaturen und Temperatur Differenzen erzeugen kann und zwar relativ schnell aufeinander folgen.

00:30:34: Das geht gleich in die hohen Minusgrade und man kann aber auch Wüsten simulieren.

00:30:38: mehr oder weniger?

00:30:39: Mehr oder weniger?

00:30:40: ja?

00:30:40: also momentan es gibt nur eine aktive kälte Klimakammer, bei der Klimakammar wo wir jetzt wahrscheinlich am Anfang ansetzen geht es nicht ganz so schnell aber brauchen auch nicht unbedingt wollen ja realistische Daten simulieren und dann ist eher so dass man zwei drei Temperaturpunkte in der Stunde anfahren kann.

00:31:00: Aber ja sind sehr viele Möglichkeiten wo man auch hier an der Hochschule einfach sich untereinander helfen vernetzen kann und da wollen wir auch natürlich solange wir noch hier sind draufzugreifen.

00:31:12: Wenn ihr das Produkt lauscht, muss es ja relativ schnell skalierbar sein.

00:31:16: Das heißt da ist es dann nicht damit getan ein Beet pro Tag herzustellen wahrscheinlich sondern idealerweise ganz viele.

00:31:22: wie funktioniert dieser Schritt vom Prototypen dasein hin zur richtigen Produktion?

00:31:29: Ja da spricht so einen ganz tollen Punkt an.

00:31:31: wir haben nämlich bereits im Sommer ein physisches Hochbeet erstellt gehabt dass eben auch als Stecksett ganz einfach zusammen montierbar war muss man aber auch feststellen, dass es sehr viel Handarbeit und sehr viel Produktionszeit einfach gekostet hat dieses Hochbeet herzustellen.

00:31:47: Das ist eben für ein Launch gar nicht so skalierbar war.

00:31:51: Und daher kam jetzt auch mit einer neuen Idee auf das Hochbeed als Physioses-Modell zu entwickeln.

00:31:59: Dass wiederum ein Steckset ist also von Kunden direkt vor Ort aufbaubar ist

00:32:04: Aber

00:32:05: deutlich skalierbarer ist von unserer Seite her.

00:32:06: Das heißt, deutlich weniger Arbeitszeit benötigt oder sehr viele Arbeitsschritte outgesourced werden können und trotzdem zum vernünftigen Preis produzierbar ist.

00:32:15: Das war ein sehr

00:32:17: großer

00:32:17: und langwieriger Entwicklungsschritt aber das ist definitiv sehr wichtig jetzt für den Markt statt.

00:32:22: Und es ist auch safe sozusagen eingetütet schon?

00:32:25: Ja!

00:32:25: Mit wie viel Exemplaren rechnet ihr so in den ersten zwei Monaten?

00:32:30: Also wir wollen jetzt eine Crowdfunding-Kapagne starten im März und da rechnen wir so mit zweieinhalb bis dreihundert Bestellungen initial.

00:32:37: Und bis wir die mal abgearbeitet haben, brauchen wir sicher ja so zwei drei Monate und ansonsten freuen uns noch über die Einzelkäufe, die über die Saison so reinkommen.

00:32:47: Crowdfunding ist ein gutes Stichwort.

00:32:49: Habt ihr sonst noch Investoren?

00:32:50: oder plant ihr Investoren irgendwelche Fonds?

00:32:53: Oder irgendwelchen Firmen, vielleicht auch Privatleute mit einzubinden die euch eine Anschubfinanzierung geben?

00:32:59: Bisher ist es nur nicht geplant dass wir jetzt groß mit Investoren das heißt nicht geplant.

00:33:04: Wir haben keine konkreten Voraugen aber natürlich ist so ein Thema auch nie ausgeschlossen.

00:33:09: gerade wenn man skalieren will kann man das entweder über die eigenen Umsätze machen oder halt mit größeren Geld zum über Investoren reingehen.

00:33:17: Ist aber tatsächlich nicht so, dass wir gerade aktiv auf der Suche sind nach Leuten, die uns Geld zur Verfügung stellen.

00:33:25: Wir glauben sehr an uns und wollen versuchen es soweit wie möglich erstmal über Crowdfunding und Eigen zu finanzieren.

00:33:33: Ausgeschlossen ist natürlich nicht!

00:33:35: Bei unserem Produkt ist es auch so, dass wenn wir die ganzen Maschinen vor Ort haben und auf sie zurückgreifen können.

00:33:41: Ist ja unser Break-even-Point jetzt erstmal sehr gering.

00:33:44: Wir müssen erst mal unsere eigenen Personalkosten decken aber ansonsten können wir damit mit den Verkäufen an sich uns schon in die Rentabilität reinziehen.

00:33:52: das heißt wir können selbst uns finanzieren hoffentlich.

00:33:55: Wir müssten nicht erst auf eine riesige Kundengruppe zurückgreifend können um uns selbst halten zu können.

00:34:03: Wenn wir fünfzig Hochbeete pro Monat verkaufen, dann sind wir schon glücklich.

00:34:08: Wie sehen die Vertriebswege für die Zukunft aus?

00:34:10: Das wäre ein Paradeobjekt um es in irgendeinen Baumarkt auch reinzuräumen.

00:34:15: und ob das jetzt irgendwie eine große Kette sein muss oder vielleicht was Lokales kann man ja überlegen.

00:34:21: aber ist das angedacht in die Richtung zu gehen?

00:34:24: Es ist auf jeden Fall angedagt die Richtung anzutesten.

00:34:27: also Ist natürlich etwas ganz anderes als dass selber über einen online shop zu verkaufen.

00:34:33: Man muss in direkte Kommunikation die ganze Zeit mit ihnen stehen.

00:34:37: Man muss erst mal herausfinden, was ist Baumärkten als Beispiel jetzt besonders wichtig?

00:34:41: Dass sie das Produkt anbieten... Ich glaube wir sind uns bewusst dass es durchaus ein Produkt ist was in den Baumarkt kommen kann aber es auch nicht zu jedem Preis im Baumarkt sein muss.

00:34:51: also ich glaube Wir sind nicht komplett angewiesen darauf dass es in Baumärkten quasi vertrieben wird und wir werden's natürlich antesten.

00:35:00: ich bin selber schon in Gesprächen Und dann muss man einfach gucken, rentiert sich es für uns oder rentiert sie es nicht.

00:35:07: Oft sind ja am Anfang gerade erst kleine Stückzahlen die abgenommen werden und man liefert noch gratis Prototyp dazu.

00:35:13: und genau da müssen jetzt einfach genaue Zahlen erarbeitet werden.

00:35:18: und dann ist das im Christ seiner Aufgabe zu gucken, lohnt sich das Ganze?

00:35:22: Oder lohnt es sich nicht?

00:35:23: Genau, wir sind da generell offen für.

00:35:25: Aber für den Start wollen wir jetzt eben Quark-Funding, eigene Homepage und Onlinemarkplätze wie wir sie auch kennen.

00:35:31: Die werden erst mal die Anlaufstellen sein.

00:35:33: Das heißt das Fullfilmen liegt dann auch bei Onlinemarktplätzen oder ihr verpackt die selber?

00:35:38: Ja,

00:35:39: alles was über unsere eigene Home page geht, werden wir selbst verpacken und selbst verschicken.

00:35:44: Aron sag mal du studierst Technologieentrepreneurship hier an der Hochschule Karlsruhe.

00:35:48: Was ist das für ein Studiengang Und was ziehst Du aus diesem Studiengang raus?

00:35:52: Es ist eine ganz witzige Frage, weil jeder der fragt was studierst du und ich antworte Technologie, Entrepreneurship.

00:35:58: Der sagt entweder erstmal Gesundheit oder was ist das?

00:36:02: Der Studiengang bietet einfach die Möglichkeit zu lernen wie ich von der Idee zu einer unternehmerischenden Idee komme dass man weggeht vom dem Einfachen.

00:36:14: Ich habe eine Idee, ich entwickel' ich, entwickel', ich entwickele Vielleicht schmeiß ich es irgendwann mal auf den Markt, sondern dass man anfängt mit Kunden direkt in Kontakt zu treten.

00:36:23: Mit Kunden zusammenzuentwickeln.

00:36:25: Es ist ein sehr diverser Studiengang weil wirklich Studenten aus unterschiedlichen Fachrichtungen kommen.

00:36:31: wir haben Leute die rein BWL vorher studiert haben International Management.

00:36:36: Wir haben Leute Die Maschinenbau Mechatronik Informatik davor studiert Haben Und das Schöne daran ist, dass man die ganzen Leute zusammenbringt und auch vielleicht zusammen ermöglicht, Ideen weiter zu verfolgen.

00:36:48: Es ist ein sehr offengestaltender Studiengang.

00:36:51: also es gibt drei verschiedene Vertiefungsrichtungen, es gibt die Unternehmensnachfolge in der man quasi den Vertiefungsschichtungen lernt wie man Unternehmen übernimmt, die Nachfolge von Unternehmen über nimmt.

00:37:02: Es gibt die Corporate Variante und es gibt reine Startup-Variante, wo man einfach verschiedene Möglichkeiten lernt wirklich Startups aufzuziehen oder Unternehmen zu übernehmen.

00:37:13: Und das Ganze ist sehr viel an eigenen Projekten, also wir haben zwei Technologie-Projekte und klar müssen die mit dem Professor abgesprochen werden und der sagt dann ob sowas Sinn macht oder nicht.

00:37:24: aber grundsätzlich ist die Thematik über welche Produkte, über welche Prozesse will man es über Marketing machen?

00:37:29: Willen was über Produktentwicklungen, wie mal über Kundenbindung?

00:37:33: genau solche Sachen sind sehr offen gestaltet und man kann wirklich Ja, wie jetzt gerade neben dem Studium gründen und wirklich Inhalte aus dem Studiums auch anwenden.

00:37:43: Das heißt du kannst direkt das was du quasi heute Morgen vielleicht in Erfolisung gehört hast?

00:37:47: Direkt hier heute Nachmittag in eurer Werkstatt anwende.

00:37:51: oder beispielsweise Marketing Und wir lernen das über Marketing-Automation.

00:37:56: Wir sind eine sehr kleine Gruppe, ich kann den Professor direkt fragen wie sieht man es jetzt für mein Startup aus?

00:38:01: Kann man das vielleicht mal durchspielen?

00:38:02: die Möglichkeit und dann sind wirklich alle Studenten auch begeistert das wirklich an reellen Themen zu testen oder zu überdenken und nicht nur theoretisch.

00:38:13: Die Hochschule Karlsruhe unterstützt euch ja schon in verschiedener Hinsicht, die stellt euch Räumlichkeiten zur Verfügung.

00:38:18: Ihr nutzt teilweise auch Geräte der Hochschul-Karlsruh.

00:38:20: Was gibt es denn sonst noch für euch?

00:38:22: Für Möglichkeiten, für Angebote hier an der HKA, die euch helfen und unterstützen?

00:38:28: Genau also.

00:38:28: ich glaube als ganz große Punkt muss man das XLAP nennen.

00:38:32: Das XLAP wird ja vorher schon kurz angeteasert, einfach die Möglichkeit bieten Gründer zu unterstützen in jeglicher Form.

00:38:42: Sehr viel in Beratung, sehr viel aber auch wirklich in Workshops wo man zusammen machen kann.

00:38:49: ein großes Thema was die Hochschule anbietet oder das X-Lab anbietet ist einmal im Monat die Poster Session.

00:38:56: Was ist das?

00:38:57: Die Poster session ist ein netter Abend zusammen indem Leute mit Ideen ihre Ideen vorstellen können in einem bestimmten Zeitrahmen ich glaube es sind drei Minuten oder fünf Minuten kleiner Pitch und sich Feedback dazu einholen können.

00:39:12: Das heißt jeder, der eine Geschäftsidee hat geht dahin stellt in drei Minuten seine Geschäftsidee vor muss vielleicht dann anschließend noch ein paar Fragen beantworten und gerät dann in die Diskussion?

00:39:20: Genau einfach den Austausch weil das das wichtigste glaube ich ist.

00:39:26: also sich Meinung von anderen einzuholen um einfach vielleicht den Horizont auch ein bisschen zu erweitern wie man auf Dinge schaut wie man sich das Unternehmen vorstellen oder die Idee vorstellt und ob das überhaupt so umsetzbar ist, weil vielleicht entweder andere Leute in dem Bereich schon Erfahrung haben oder einfach nur Ideen wie man es anders gestalten könnte.

00:39:45: Von mir aus darauf hinweisen bei denen um den Start-up habe ich mitgekriegt.

00:39:49: Das hat überhaupt nicht funktioniert.

00:39:50: Vielleicht würdet ihr den Bereich von euch noch mal überdenken?

00:39:54: Spricht aber auch Leute an die noch gar keine Produktidee haben oder Geschäftsidee haben, aber wissen dass sie für das Thema Entrepreneurship einfach brennen und andere Leute gerne kennenlernen möchten.

00:40:03: dann kann man auch einfach zu Poster session kommen bei einer Pritzel um Gedrängt.

00:40:07: Leute kennenlernen, die ähnlich ticken wie man selbst und dadurch ergeben sich häufig ganz tolle Kooperationen, Freundschaften etc.

00:40:14: Und auch ein gutes Netzwerk natürlich?

00:40:15: Definitiv ja auf das wir eben auch dadurch sehr viel zurückgreifen können.

00:40:19: Wir haben jetzt die Gründerlandschaft hier in Karlsruhe dadurch viel besser kennengelernt dürfen.

00:40:25: Inwieweit helfen euch Profs auch mal weiter Professorinnen und Professoren, die ihr kennenlernt?

00:40:29: in Vorlesungen, Seminaren oder Übungen geht ihr da auch manchmal hin und sagt Ich habe ein kleines Problem mit meinem Start-up.

00:40:35: Haben Sie eine Idee?

00:40:36: Ja, total!

00:40:37: Also das ist glaube ich auch der größte Vorteil den die Hochschule hier bietet.

00:40:40: Ist wirklich... Ich hab noch kein Prof getroffen, der gesagt hat für so was habe ich keine Zeit.

00:40:46: Seine Watteprofessoren auf die ich mit Frage zukommen kann.

00:40:50: wir haben jetzt den Herr Graf einfach mal angeschrieben und ihm bestimmte Konzepte vorgestellt für Feuchtigkeitssensoren und wollten seinen Meinung dazu wissen.

00:41:02: Daraus haben sich jetzt zwei Abschlussarbeiten ergeben, die im nächsten Semester bei uns starten werden.

00:41:07: Also man kann wirklich mit jeglichen Fragen zu den Professoren kommen und immer wird nie abgewiesen!

00:41:14: Wann ist bei euch der Wunsch gereift nicht als Angestellte zu arbeiten sondern als Selbstständiger als Unternehmer tätig zu werden?

00:41:24: Ich habe schon früh gemerkt dass es mich einfach mehr motiviert wenn man an Themen arbeitet vollumfänglich begeistern, die ihn mehr wert schaffen nicht nur für mich sondern eben auch für Umwelt und Natur.

00:41:38: Das begeistert mich.

00:41:39: daran kann ich, ja da kann ich ewig dran.

00:41:42: arbeiten werde ich auch nicht müde ganz im Gegensatz zu anderen Tätigkeiten die ich auch schon gemacht habe natürlich wo ich dann auch gemerkt habe.

00:41:49: das lockt mich eher aus.

00:41:50: Die Idee selbstständig zu sein reizt mich sowieso als Ganzes bringt natürlich auch gewisse Risiken mit sich.

00:41:59: aber Ich denke, wenn das Geschäftsmodell und das Produkt passt... ...und wir noch ein bisschen mehr in Marketing investieren,... ...dann sollte die Sache laufen.

00:42:08: Wie war es bei dir, Aaron?

00:42:09: Ich

00:42:09: glaube, bei mir ist recht ähnlich gewesen.

00:42:11: Also für mich ist das hier keine Arbeit.

00:42:14: Klar ist nicht immer alles schön.

00:42:15: Klar gibt's auch mal Nächte, die man sich um die Ohren schlägt.

00:42:19: aber genauso gibt's vielleicht bei anderen Leuten,... ...die jetzt zum Beispiel zocken, weil Nächten diese sich um den Ohren slagen, weil sie denen einfach Spaß macht!

00:42:27: Vielleicht müssen sie irgendwo weiterkommen, wo sie gerade hängen.

00:42:30: Ich glaube das ist in allen Bereichen so und solange man ein Ziel vor Augen hat, solange mal weiß wo es hingeht... ...es ist unglaublich einfach da Arbeit reinzustecken!

00:42:40: Und das ist größtenteils nur in der Selbstständigkeit möglich.

00:42:46: Jetzt jemand zuhört, der sagt ich habe irgendwie auch Bock mich selbstständig zu machen.

00:42:51: Könnte mir das vorstellen?

00:42:52: Was für ein Tipp habt ihr für denjenigen oder für Studierende die beispielsweise gerade kurz vor dem Abschluss stehen und sich überlegen sich später selbstständigt zu machen?

00:43:01: Rede mit Leuten.

00:43:02: also ich glaube ist das wichtigste.

00:43:04: ganz viele denken Ich hab jetzt die mega Idee Und sie wird auf jeden Fall zünden und es darf das aber keinen erzählen weil sonst guckt mir dass jemand ab.

00:43:13: Das ist auf keinen Fall der Fall.

00:43:14: Die Ideen werden sich immer weiterentwickeln, das wird meistens nicht bei der EDI bleiben.

00:43:19: und redet mit Leuten geht in den Austausch wenn es wirklich eine Option gibt, wenn man direkte Kunden hat, redet direkt mit den Kunden weil man kann entwickeln was man will.

00:43:29: Wenn der Kunde sagt er hätte gern anders dann steht man am Ende mit leeren Händen da.

00:43:34: Das ist ein ganz wichtiger Punkt allgemein im Gründen ja dass man den Austauch sucht und ich glaube man muss erst mal ein Labor was Perfektes erschaffen.

00:43:42: Und wenn ich jetzt gerade noch den Punkt gehört habe, ein Studierender der jetzt kurz vor der Abschlussarbeit steht.

00:43:48: Dem würde ich empfehlen, wenn er den Gedanken hat mit vielleicht schon einer groben Idee sich mal selbstständig zu machen oder die Sache mal ausprobieren zu können.

00:43:55: Schau dass deine Abschluss Arbeit einen Thema beinhaltet auf das man anschließend ausgründen kann, gründen kann Produkt gestalten kann in welcher Art auch immer weil für das Exist Gründerstipendium das wir auch beziehen und es natürlich ein riesiges Geschenk ist.

00:44:11: Da ist eine der Bedingungen, dass es ein Bezug zur Wissenschaft haben muss.

00:44:16: Ein Bezug zu Hochschulen oder irgendeiner anderen Forschungsinstitutionen und das bereits in dem Bereich geforscht wurde also da bereits Gelder reingeflossen sind.

00:44:26: bei uns war es nur ein Forschungsprojekt mit einem Industriepartner damals an der Hochschule.

00:44:30: aber wenn es eine Abschlussarbeit ist dann hat es noch mal viel mehr Kraft.

00:44:34: Also wenn man eine Abschlusarbeit in den Bereich schreibt in der man später auch gerne Unternehmen gründen möchte Zumindest was Exist angeht, schon mal gute Karten.

00:44:43: Super!

00:44:44: Vielen Dank für die guten Tipps sag ich mal stellvertretend für alle, die jetzt zuhören und vielleicht dann eben auch mit dem Gedanken spielen euch nachzueifern.

00:44:51: Ich wünsche euch viel Glück für den Start.

00:44:54: Ich wünsch euch ein gutes Gelingen, gute Verkäufe.

00:44:57: Vielen dank dass ich bei euch zu Gast sein durfte.

00:45:00: Sehr gerne, wir danken

00:45:01: Danke schön.

00:45:02: Wenn ihr mehr zu Smart Eden erfahren wollt schaut ruhig mal vorbei auf wwwsmartiden.de.

00:45:09: Smart wie Schlau und Eden, wie der Garten Eden.

00:45:13: Und das zusammengeschrieben www.smartiden.de.

00:45:16: Infos zum Studiengang Technologie-Entrepreneurship oder auch zu unserer Gründerszene an der HKA gibt's natürlich auf unserer Website auf www.h-ka.de Der

00:45:29: HKA Podcast Interessantes aus Forschung, Lehre und angewandter Wissenschaft Alle Infos

00:45:36: zu unseren Studiengängen

00:45:37: auch im Netz

00:45:38: unter www.h-ka.de.

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