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#06 #BesserBahnfahren - Wie läuft es im ÖPNV? | Prof. Eckart

Shownotes

Welche Erfahrungen machen Menschen mit dem Bahnfahren? Wie gut ist das Schienennetz ausgebaut? Und welche Rolle spielt dabei das Deutschlandticket? Um das herauszufinden, hat die ARD #BesserBahnfahren ins Leben gerufen.

Es gab dazu am 4. September 2023 einen großen Thementag im Radio, im Fernsehen und im Netz, bei dem der Öffentliche Personennahverkehr mal richtig in den Fokus gerückt worden ist.

Zentraler Bestandteil dieser Aktion war bzw. ist eine deutschlandweite Online-Umfrage. Bis einschließlich 19. September 2023 können die Leute Mitmachen und ihre Erfahrungen teilen, die sie in Bussen, Bahnen und Sammeltaxis gemacht haben.

Wissenschaftlich begleitet und ausgewertet wird die Umfrage vom Baden-Württemberg-Institut für Nachhaltige Mobilität (BWIM). Das Institut sitzt bei uns an der HKA, beteiligt sind daran aber Professorinnen und Professoren und Mitarbeitende aus mehreren Hochschulen in Baden-Württemberg.

Prof. Dr. Jochen Eckart ist einer der Wissenschaftler, die federführend an der Umfrage beteiligt sind. Jochen Eckart ist Professor für Verkehrsökologie an der HKA. Er ist neben der Tätigkeit im BWIM auch in unseren Studiengängen Verkehrssystemmanagement und Mobilitätsmanagement tätig. Er beschäftigt sich mit allen Fragen rund um die Mobilität und den Themenkomplex der Verkehrswende.

(Erstveröffentlichung am 5.9.2023) Musik: "System Changer" von Darko Indir / Darko Soundsystem, via Soundtaxi.com

Transkript anzeigen

00:00:00: Hashtag besser Bahn fahren.

00:00:02: In dieser Folge geht es um den öffentlichen Nahverkehr und die Auswirkungen des Deutschlandtickets.

00:00:07: Also wenn wir das ganz runter rechnen, sind das natürlich nicht sonderlich viele Prozent, die dann vom Auto auf den PNV umgestiegen sind.

00:00:14: aber es ist durchaus eine Umstiegsbewegung, die wir sehen, die durch das Deutschlandticket angestoßen würde also wirklich sagen Es ist durchaus ein Erfolg.

00:00:22: Ist der Erfolg schon so groß dass es ausgreicht wo wir hin wollen mit der Mobilitätswende?

00:00:26: Nein!

00:00:27: Wir dürfen da nicht stehen bleiben.

00:00:37: Hallo zusammen und herzlich willkommen.

00:00:40: Welche Erfahrungen machen Menschen mit dem Bahnfahren?

00:00:43: Wie gut ist das Schienennetz ausgebaut, und welche Rolle spielt dabei eigentlich das Deutschlandticket?

00:00:49: Um das herauszufinden hat die ARD den Hashtag besser Bahnfahren ins Leben gerufen.

00:00:55: Es gab dazu am vierten September, einen großen Thementag im Radio, im Fernsehen und im Netz.

00:01:02: Da ist der öffentliche Personennahverkehr mal richtig in den Fokus gerückt worden.

00:01:07: Zentraler Bestandteil dieser Aktion war bzw.

00:01:10: ist eine deutschlandweite Online-Umfrage.

00:01:13: Bis einschließlich neunzehnten September, können die Leute mitmachen und ihre Erfahrungen teilen, die sie in Bussen, Bahnen und Sammeltaxis gemacht haben.

00:01:24: Wissenschaftlich begleitet und ausgewertet wird die Umfrage vom Baden-Württemberg-Institut für nachhaltige Mobilität, kurz BWIM.

00:01:33: Das Institut sitzt bei uns an der HKA beteiligt sie daran aber auch Professorinnen und Professoren und Mitarbeitende aus mehreren Hochschulen in Baden.

00:01:42: Württembergh.

00:01:43: Prof.

00:01:43: Dr.

00:01:44: Jochen Eckhardt ist einer der Wissenschaftler, die federführend an der Umfrage beteilicht sind.

00:01:49: Jochen Eckhardt ist Professor für Verkehrsökologie hier in der HKA.

00:01:54: Er ist neben der Tätigkeit im BWIM auch in unseren Studiengängen Verkehrssystemmanagement und Mobilitätsmanagement tätig, er beschäftigt sich mit allen Fragen rund um die Mobilität und den Themenkomplex der Verkehrswende.

00:02:07: Wir haben recht lange miteinander gesprochen und ich fand es sehr interessant zu erfahren wie die Menschen den ÖPNV aktuell einschätzen was sie gut finden aber auch was Sie kritisieren.

00:02:18: Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, daher gehen wir direkt rein ins Gespräch und ich wollte erst mal wissen was Professor Jochen Eckhardt eigentlich unter Verkehrswende versteht.

00:02:27: Ja, ich mag hier eher den Begriff Mobilitätswende.

00:02:32: ja weil eigentlich geht es uns darum Leuten Mobilität zu gewährleisten also dass sie zu den Orten wo ihre Aktivitäten stattfinden kommen können Und dabei muss gar nicht viel Verkehr entstehen, sondern mir ist am liebsten wenn Leute die Orte wo ihre Aktivitäten erreichen können mit möglichst wenig Aufwand gewährleisten können.

00:02:51: Also sie sollen mobil sein und Aktivität wahrnehmen können aber einen gar nicht so großen Fußabdruck was die Umweltauswirkung angeht hinterlassen.

00:03:01: also ich mag den Begriff Mobilitätswende.

00:03:03: Okay warum brauchen wir denn eine Mobilitäzwende wie Sie sagen?

00:03:07: Was für Vorteile bringt uns das?

00:03:09: Die ganz große Herausforderung ist erstmal der Klimawandel.

00:03:13: Der Verkehrssektor ist mit knappen zwanzig Prozent einer der großen Sektoren, die zu den Treibhausgasemissionen deutschlandweit beiträgt.

00:03:21: Und der muss natürlich auch seinen Beitrag leisten.

00:03:23: zum Klimaschutz also sprich müssen jetzt die nächsten Jahre deutlich reduziert werden bis treibhaus gas neutral bis zwanzivfünfundvierzig.

00:03:31: und das ist erstmal die große Herausforderung.

00:03:32: dass sie werden wir nicht hinbekommen nur durch eine reine Antriebswende dem Wechsel hin von konventionellen Motoren zum Elektromotoren, sondern wir müssen auch eine Änderung des Mobilitätsverhaltens haben.

00:03:44: Also wir müssen mit Verkehrsmitteln fahren die Umweltfrontlicher sind sei es das Fahrrad, sei es der öffentliche Verkehr, sei ist zu Fuß.

00:03:52: Wir müssen eventuell kürzere Wege machen oder eventuell auch manche Wege ersetzen ohne dass unsere Mobilität eingeschränkt werden soll.

00:04:00: Welche Rolle spielt da denn dann der ÖPNV?

00:04:02: Der öffentliche Personen Nahverkehr?

00:04:05: Er ist sicher einer der Kernbausteine dieser Mobilitätswende.

00:04:09: Nicht alleine, wie ich sehe auch den öffentlichen Verkehr nicht als alleine sozusagen als Träger der Mobilitäterswende sondern in Kombination der öffentliche Verkehr zusammen mit dem Fußverkehr, dem Radverkehr.

00:04:20: Vielleicht solche Sachen wie Carsharing.

00:04:22: er kann dann dazu beitragen die Leute multimodal unterwegs sind und umweltfreundlicher als wenn sie alle Wege einfach nur mit dem Auto zurücklegen.

00:04:31: Und deshalb?

00:04:31: Der öffentliche Verkehr ist ein zentraler Baustein der Mobilitätswende, aber nicht der alleinige Baustein.

00:04:38: Das heißt es geht im Grunde wenn ich's richtig verstehe darum die Leute zunächst mal ein bisschen von dem Verkehrsmittel Auto wegzulocken?

00:04:44: Es ist einen Bestandteil davon.

00:04:46: also das Wechsel hin zu umweltfreundlichem Verkehrsmitteln ist ein Bestandtal davon.

00:04:51: aber auch halt weniger wege kürzere Wege ist alles Teil der Mobilität.

00:04:55: Wände und vielleicht dass Interessante am öffentlichen Verkehr ist.

00:04:59: zum einen sind ja riesige Erwartungen an den öffentlichen Verkehr nämlich diese Sache, er muss ein wesentlicher Baustein der Mobilitätswende sein.

00:05:07: Zum anderen, wenn man sich so im Freundeskreise umhört ist der Ruf des öffentlichen Verkehrs der Öffentlichkeit nicht der Beste und dieses Delta zwischen der sehr hohen Erwartungshaltung an den öffentlichen Verkehr und der eher schlechten Meinung gegenwärtig macht es ja gerade so interessant ihn anzuschauen.

00:05:24: was is' er denn jetzt?

00:05:25: Ein Buch in der Nation oder Hoffnungskinder-MobilitätsWende?

00:05:29: Und genau das untersuchen Sie in dieser Mitmachaktion, Hashtag besser Bahnfahren.

00:05:34: Menschen in ganz Deutschland sind dazu aufgerufen ihre Erfahrungen mit dem ÖPNV zu teilen.

00:05:39: Die Umfrage die läuft über einen Online-Fragebogen der wie gesagt noch bis zum neunzehnten September zwei Tausend Dreiundzwanzig aufgerufen werden kann und zwar unter www.daserste.de.

00:05:49: slash besserbahn fahren.

00:05:51: ich verlinkt es auch noch in den Show Notes.

00:05:53: falls jemand rechtzeitig diesen Podcast diese Ausgabe des Podcasts hört kann da also gerne auch mal reinklicken.

00:06:00: Sie haben den Fragebogen mitkonzipiert, was wollen sie denn alles von den Menschen wissen?

00:06:06: Zum einen vielleicht erstmals klarstellen ist in zwei Sachen wie wir Lachersachen abfragen.

00:06:10: zum einen stellen wir die relativ simple Frage Was waren denn ihre Erlebnisse im öffentlichen Verkehr?

00:06:15: Was wollen sie uns berichten?

00:06:17: Das ist gar kein großer Fragebogen, das ist eher größtenteils Freitex.

00:06:20: Da schreiben Leute ihre Erfahrungen sie schicken uns Bilder und so weiter und sofort.

00:06:24: dann haben wir nur so ein zwei Fragen wie häufig Sie das nutzen?

00:06:27: Und wie hoffentlich Sie es in Zukunft nutzen wollen?

00:06:29: Das ist der eine Bestandteil der Mitmachaktionen.

00:06:31: Der zweite Bestandteil ist wirklich ein ausführlicherer Fragebogen wo es um stärker darum geht die Motive und das Verkehrsverhalten der Personen abzufragen.

00:06:40: Das ist wie heute häufig Forschung.

00:06:42: Wir haben einen Multi-Methodenansatz, wir haben nicht nur ein Tool mit dem wir alles messen wollen sondern mehrere Tools.

00:06:49: Es gibt sogar noch ein Drittes, da kann man es aber nicht mehr teilnehmen und zwar hatten wir achtzehn Probandinnen gehabt.

00:06:55: die haben wir über einen Zeitraum von zwei Wochen begleitet nach jeder IPNV-Frage gefragt Wie war's denn?

00:07:00: Berichten sie uns!

00:07:02: Also wir haben insgesamt drei Bestandteile und die alle zusammen geben das Bild was sieht es eigentlich aus im öffentlichen Verkehr?

00:07:09: Wir zeichnen heute auf am fünftzehnten August.

00:07:12: Was würden Sie sagen, wie läuft die Aktion bisher?

00:07:14: Wie ist die Resonanz?

00:07:17: Die Aktion ist eher so ein Dauerläufer.

00:07:20: Wir hatten am Anfang relativ schnell einen Start gehabt.

00:07:22: Zwischendurch lief es dann mal wir ein bisschen langsamer.

00:07:24: jetzt hat sie wieder zugenommen.

00:07:26: Wir sind gegenwärtig bei knappen fünf tausend Teilnehmern der Mitmachaktion und ein klein bisschen weniger wie zweitausend, die den detaillierten Fragebogen ausgefüllt haben.

00:07:37: Und das ist denke ich weil es wirklich deutschlandweit relativ gut wieder gibt.

00:07:41: Also sind alle Bundesländer einigermaßen abgedeckt.

00:07:44: Wirklich einen sehr schönen Gesamteindruck über.

00:07:46: Wie sieht es denn eigentlich im Bundesgebiet aus?

00:07:49: Die Aktion ist ja noch nicht abgeschlossen.

00:07:51: aber gibt's denn schon eine Tendenz, wie der ÖPNV bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ankommt?

00:07:57: Ja klar!

00:07:57: Das lassen sich da schon einige Ergebnisse zeigen.

00:08:01: Ein schönes Kernergebnis kann man erst mal im Vergleich zwischen den drei Tools sich anschauen.

00:08:06: Also wenn wir uns die Mitmachaktion, also die Meldung uns anschauen sind knappe drei Viertel aller Meldungen erstmal negativ nur ein Viertelpositiv.

00:08:14: Das ist das an was ich die Leute erinnern und was sie für Berichtenswert halten.

00:08:21: Gut, aber das ist ja glaube ich ein ganz normales Vorgehen.

00:08:24: Ich weiß nicht, wann ich mich zum letzten Mal bei jemandem, bei dem ich was gekauft habe dafür bedankt hab, dass es vollständig geliefert wurde beispielsweise?

00:08:31: Ich würde ja tendenziell eher aus dem Negativen herausberichten und sagen die Lieferung hat nicht geklappt.

00:08:36: Genau!

00:08:36: Das muss man immer an Wissen zum Einordnen.

00:08:38: hier sagt also wir sag drei viertel aller Meldungen sind negativ... ...das ist das am, was sich die Person erinnern und was sie erzählen und erzählern.

00:08:44: Dann haben wir Sie im Fragebogen gefragt wie war denn gestern Ihre Erfahrung um ÖPNV gewesen?

00:08:50: Und da hat sich das dann schon wieder getreten.

00:08:51: Da war jetzt plötzlich nur noch ein Drittel negativ und zwei Drittel positiv, also wenn man sie fragt wie war es gestern, dann sagen auch gestern war's okay gewesen.

00:09:02: Als wir die Probandchen probanden bei jeder einzelnen Fahrt, also aus der Situation, wie waren denn das die letzte Fahrt?

00:09:08: Da waren nur noch einen Zehntel aller Fahrten negativ um neunzehnte positiv gewesen.

00:09:14: Also das ist das, was dann wirklich der Situation kommt.

00:09:18: Und das ist ganz interessant zu einordner Sachen.

00:09:21: Was wir aus der Mitmachaktion haben, ist das an was die Leute erinnern und was sie berichtenswert halten.

00:09:26: Das ist aber auch der Narrativ über den öffentlichen Verkehr stehen.

00:09:30: Wir wissen seine Performance ist besser... ...aber seine Performance, ja die zehn Prozent, die nicht klappen, sind so groß dass sie halt einfach das Bild oder die Erzählung über den öffentlichen Verkehr dominieren.

00:09:45: Also man kann sich nicht damit rausgehen, nur an zehnten Allerfahrten war irgendwo ein Problem gewesen?

00:09:50: Nee!

00:09:50: Das reicht eben nicht um einen positiven Gesamteindruck des öffentlichen Verkehrs zu hinterlassen.

00:09:56: also wir müssen gerade an dieser letzten zehn Prozent oder zwanzig Prozent was immer es jetzt genau sein wird.

00:10:02: ja so groß ist das nicht aber genau an dem Teil müssen wir

00:10:04: arbeiten.".

00:10:05: Das heißt ihre Arbeitshypothese ist dass der öffentliche Personennahverkehr deutlich besser ist als seinen Ruf.

00:10:11: Das war gar nicht unsere Arbeitsgebotese, das ist ein bisschen das was rauskommt wenn man das ganze vergleicht.

00:10:16: Also so ein Motto wurde berichtet über ihn und wenn man fragt wie war es denn eigentlich gestern?

00:10:21: oder bei jeder Frage dann sieht man da gibt es diesen Unterschied dass eigentlich die Performance jetzt erstmal besser ist als das was über ihn erzählt wird.

00:10:31: aber was heißt besser sagen wir so Die Performance ist aber trotzdem halt nicht ausgleichend.

00:10:37: diese Ja, wie auch immer das jetzt die Fehlerquote ist zwischen zehn oder zwanzig Prozent Alpha, wo es halt mal nicht glatt geht.

00:10:43: Das reicht halt aus, dass Bild des öffentlichen Verkehrs zu prägen und halt in dieser Sache zu pägen, dass es kein ernsthaftes, zuverlässiges Verkehrsmittel ist auf was ich mich im Alltag verlassen kann.

00:10:56: Lassen Sie uns das mal ein bisschen konkretisieren?

00:10:58: Was sind denn die Rückmeldungen, die so am häufigsten kommen... ...im negativen Bereich?

00:11:03: Erstmal kommt Unpünktlichkeit!

00:11:05: Und dann lange nichts.

00:11:06: So, okay.

00:11:08: Unpünktlichkeit sind auch so was wie Fahrtenausfälle und so was mit der Komp... Also unpünktlichkeit ist egal in welches Instrumentarium wir anschauen, es bei jedem dieser Instrumentarien einer dieser Kerngeschichten ist unpünklich.

00:11:19: Es kommt eine Mitmachaktion aus, das kommt eine Befragung raus und das kommt auch bei der Beobachtung unserer Probanden raus.

00:11:24: unpünkligkeit ist ein ganz entscheidendes Phänomen.

00:11:27: Und dann kommen solche Sachen wie Takt, Fahrzeit, Wartezeit, Kosten dass sowas kommt erst danach.

00:11:37: Also Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit ist das ganz Entscheidende und das ist auch was mich ein bisschen überrascht hat also die hohe Bedeutung dieser ganzen Geschichte, dass es im Endeffekt alle anderen Belange erstmal so ein bisschen in den Schatten stellt.

00:11:50: Also ich habe mich auch mal ein bisschen umgeguckt auf www.src.de slash besser Bahn fahren, da gibt es ja diese interaktive Karte auf der auch diese Rückmeldung mit Markierungspunkten eingeblendet sind.

00:12:02: Ich hab mich damals so ein bisschen im ländlichen Raum umgesehen Und es ist so, wie Sie sagen.

00:12:06: Also die Beispiele, die ich da gefunden habe beziehen sich tatsächlich auf Taktung aber zum Teil auch auf so Sachen wie Anbindung und Fahrtdauer.

00:12:13: zB ein Zitat jemand aus dem ländlichen Baden-Württemberg der schreibt mit dem Auto brauche ich zwanzig Minuten bis zu meiner Arbeit mit dem ÖPNV fast vier Stunden.

00:12:23: das ist jetzt sicherlich ein extrem Beispiel.

00:12:25: Ich bin mir auch nicht ganz so sicher ob er vielleicht jeden Fahrplan gelesen hat Aber das sind schon so Aussagen, die man hin und wieder mal bekommt.

00:12:33: Jemand aus Niedersachsen schreit beispielsweise, Zulingen war mal ein Eisenbahnknoten wo aus mehreren Richtungen Strecken zusammen liefen.

00:12:41: Alles wurde stillgelegt.

00:12:43: Das sind also anscheinend so singuläre Beobachtung auch von Leuten die eben feststellen hier auf dem Land da passiert nichts.

00:12:50: woran liegt es?

00:12:50: dass der ÖPNV in ländlichen Regionen anscheint oft total versagt.

00:12:56: A ist es im ländlichen Rekioden, ist nach klar das Angebot auch viel dünner.

00:13:00: Das liegt daran dass der ÖPNV besonders gut dort funktioniert wo viele Leute zur gleichen Zeit zum vom gleichen Ort hin und her fahren wollen.

00:13:10: dann funktioniert öffentlicher Verkehr besonders gut.

00:13:12: Es ist nach kleinem städtischen Raum viel häufiger gegeben als in ländlichem Raum ein ländlicher Raum haben wir eine viel dispersere Nachfrage und es ist deshalb gar nicht leicht ein attraktives Angebot zu schaffen was auf der anderen Seite aber halt auch irgendwo finanzierbar ist oder wenigstens in den Sachen finanzierbar ist, an den Mitteln die zur Verfügung stehen.

00:13:33: Jetzt ist das lustig, wir haben auch den Vergleich zwischen Stadt und Land gemacht!

00:13:37: Und da ist es dann noch auffälliger... In der Stadt ist Pünktlichkeit wirklich das allumfassende Thema, kommt wirklich lange, langen erst mal nichts Während auf dem Land neben der Pünktlichkeit dann auch gleich so was wie Taktdichte und Fahrzeit kommt.

00:13:49: Also, auf dem Lands hat diese Frage gibt es überhaupt an Angebot eine höhere fragische Bedeutung als in vielen Städten.

00:13:56: da ist ein Angebot da, da ist nur die Pünklichkeits-Zuverlässigkeit nicht gegeben.

00:14:00: Auf dem Land sehen wir ganz viel, da fehlen einfach das Angebot.

00:14:05: Lässt sich sowas Einfach in Anführungszeichen erweitern, indem man sagt okay wir müssen hier mal sehen dass der lokale Betreiber da vielleicht mehr Busse hinschickt.

00:14:15: oder was kann man da tun?

00:14:16: Ja klar.

00:14:18: Das ist ja keine Entscheidung von irgendwelchen Betreibaren sondern es ist eine Entscheidung der Politik.

00:14:23: Wir nennen das im öffentlichen Verkehr Aufgabendgeger.

00:14:26: Der ist dafür verantwortlich zu sagen welcher IPNV soll je fahren Und der schreibt das aus und bestellt die Leistung, wie viele Busse auf welchen Linien in welchem Takt wir haben.

00:14:39: Es ist Aufgabe der Politik zu definieren, welche Tag welche Fahrzeit wollen wir haben – und Politik kann sich selbstverständlich dafür entscheiden, sagen wir wollen hier mehr haben.

00:14:50: Dafür müssen sie aber auch entsprechende finanzielle Mintern zur Verfügung stellen.

00:14:55: Das ist immer so ein bisschen eine trickreiche Geschichte.

00:14:57: Es gibt viele Meldungen, die sagen hier, die Schweizer machen das so schön oder die Österreicher.

00:15:03: Dann kann man nur sagen ja, die Schweiz und die Österreichern haben auch mehr als das Dreifache an Geld was sie in die Bahn stecken als die Deutschen.

00:15:10: Und dann muss man sich nicht wundern dass sie ein deutlich besseres Angebot haben wenn Sie halt einfach deutlich mehr Geld in das Ganze reinstecken.

00:15:17: Und das ist denke ich durchaus eine Entscheidung.

00:15:19: da müssen wir auch einfach Prioritäten setzen.

00:15:22: Ich habe gesehen auch viele positive Äußerungen rausgekommen sind.

00:15:29: Da sind Leute teilweise auch ganz zufrieden mit dem Status quo und auch im Umland von Städten scheint das manchmal ganz gut zu klappen, mit dem öffentlichen Nahverkehr kann man sagen dass vielleicht die kommunalen Verkehrsbetriebe da vielleicht auch einfach einen besseren Job machen als die überregionalen also als die Bahnen zum Beispiel?

00:15:47: Ich würde es nicht so sehr auf die Verkehrsunternehmen selber beziehen.

00:15:52: Ich glaube, die Verkehrsunternehmen haben den Job innerhalb bestimmter Rahmenbedingungen vorgegeben.

00:15:58: Sie bekommen ein bestimmtes Geld, sie kriegen einen Fahrplan vorzugeben und alles da einen Job zu machen.

00:16:04: Und da machen, glaube ich, innerhalb der Rahmenbedienung viele geben sich damit Mühe gerade die Leute wirklich so sagen am Kunden arbeiten.

00:16:10: Da möchte ich auch mal ein bisschen langsam verbrechen.

00:16:11: Da gibt es wirklich viele, die dann mit Herz und See dabei sind, der einen guten Job machen.

00:16:15: Ausnahmen bestätigen die Regel.

00:16:17: Das ist es, kann ich nicht sagen.

00:16:18: Ich glaube das ist wirklich erstmal Aufgabe der Politik da die Rahmenbedingungen zu setzen.

00:16:23: Die Verkehrsunternehmen müssen an dieser Frage Zuverlässigkeit arbeiten, das ist deren große Aufgabe.

00:16:28: Aber an Takt, Fahrzeiten, Wartezeiten... Das sind Sachen, da muss die Politik dran arbeiten!

00:16:34: Aber was genau muss die Politik denn machen?

00:16:35: Also klar Geld ist natürlich die eine Sache aber Geld scheint ja auch mitunter verfügbar zu sein.

00:16:40: grundsätzlich Es gibt ja auch das Deutschlandticket.

00:16:43: Da kommen wir nachher noch drauf zu sprechen.

00:16:46: Was genau muss der Politik dafür Vorgaben machen?

00:16:49: Also die Politik muss einfach sagen, welche Leistung sie haben möchte.

00:16:52: Sie muss sagen okay ich möchte hier das nicht nur drei Busse am Tag fahren sondern ich möchte dass jeweils pro Stunde ein Bus fährt.

00:17:01: dann muss er ausschreiben Ich hätte gerne hier einen stundentakt auf dieser Strecke und dann gibt es Angebote darauf dann von Verkehrsunternehmen für welchen preis ihr denn bereit sind da einen stunden tag zu fahren weil das ist Es ist immer ein Zuschussbetrieb.

00:17:15: Man wird das nie über die Fahrtkosten reinholen.

00:17:18: und dann ist es die Frage, also muss erst mal das Geld dafür bereitstellen, das Angebot zu machen?

00:17:23: Jetzt haben wir das Problem.

00:17:24: ja verschiedene Geldtöpfe!

00:17:25: aus verschiedenen Geldköpfen kommen verschiedene Sachen.

00:17:27: Es gibt einen Geldhopf, um Infrastruktur zu schaffen.

00:17:30: es gibt ein Geldhopff für woher stammen die Angebote?

00:17:33: ja und da dieses Ticket da gibt's auch immer so Geldhöpfe.

00:17:36: also es gibt verschiedene Köpfe.

00:17:37: das ist ein kompliziertes Gefläch dass es auch so'n bisschen Kritik die häufig besteht durch die verschiedensten Geldströme und Gelthöpfe existieren.

00:17:45: ja ist die steuerungswirkende Politik nicht immer so gut wie sie sein sollte weil einfach sich des einem mit dem anderen immer mal so n bisschen widerspricht.

00:17:53: aber das ist die Sache.

00:17:55: Es ist schon, wie für uns jetzt beim Verkehrsaufgabenträger auf kommunaler Ebene sagen ja es ist schön und gut was geschaffen wird aber ich habe nicht das Geld mehr an Gebote zu bestellen.

00:18:08: Sie haben einfach nicht das Geld, um nach mehr Bussen einen engeren Tag zu verlangen.

00:18:12: Da müsste denke ich auch Geld von weiter oben Sprichbund und Land

00:18:17: geben.".

00:18:17: Das wäre jetzt auch so ein bisschen meine Frage gewesen.

00:18:20: Die Politik ist ja so ein bißchen diffus.

00:18:22: Es kann ja einerseits die Gemeinde sein, die Kommunalpolitik es kann das Land sein, es kann aber auch der Bund sein.

00:18:28: Da gibt es ja schon eine relativ klare Regelung beispielsweise bei Straßen.

00:18:32: Der Bund ist für die Autobahnen zuständig, die Landstraßen liegen eben wie der Name sagt in der Obrigkeit des Landes.

00:18:38: aber wie ist das denn eigentlich im Verkehr geregelt?

00:18:42: Wer da welche Gelder zur Verfügung stellt?

00:18:44: Im öffentlichen Verkehr eigentlich mit der Reklinalisierung.

00:18:48: Das ist noch in den neunzehr Jahren geschehen.

00:18:50: Ist eigentlich die Zuständigkeit von dem öffentlichen Personenverkehr zu den Ländern gewandert und diese sind sozusagen erstmal für die Sache zuständig im Rahmen dieser Geschichte, als dass die Zuständigkeit früher weil immer der Bund so ein bisschen für die Bahn zuständig ist zu den Ländern gewandert.

00:19:04: Ist er auf Nähverkehr?

00:19:06: Wir haben gesagt okay wir es gibt Finanzmittel dafür.

00:19:08: also es gibt Finanzmittel die vom Bund zu den Ländern schließen.

00:19:12: Die Länder sind aber erst mal für verantwortlich.

00:19:14: Insbesondere für den ganzen Schienenpersonennahverkehr sind sie verantwortet und die haben dann nochmal gesagt kreisfrei.

00:19:20: Städte und Landkreise sind für den nicht-schienen Personen Nahverkehr verantwortliche.

00:19:26: Das ist so sagen wo die die zuschränkt untergeht und dann gibt es man von den Geld was sie einmal bekommen hat vom Bund.

00:19:32: Und noch ein bisschen von ihrem eigenen Geld war es etwas an die Kommunen, und die Kommunen sagen wir haben das Geld aber wollen noch ein bissel was drüber hinaus nehmen noch mal ein bisschen Geld aus ihrer eigenen Kasse und schießen dazu.

00:19:42: So dass es am Ende ja wie gesagt Land ist eigentlich die hauptebene kriegt aber eigentlich ganz viel Geld vom Bund wodurch der Bund schon nochmal mitspielt Und ein Teil der Verantwortung wurde dann nochmal in die Kommunen gegeben.

00:19:54: Also, ein kompliziertes Geflecht hier.

00:19:56: Ja und das war jetzt auch der Nicht-Schienengebundene Verkehr?

00:19:59: Beides!

00:19:59: Der Schienverkehr ist immer bei den Ländern.

00:20:03: Der ist klar bei den Länder immer angesiedelt.

00:20:05: Und der Nichtschienverkehr ist auch noch bei den Landkreisen im Kreisfahren Steppner.

00:20:09: Er erzählt dann auch sowas wie Straßenbahn mit dazu.

00:20:12: Also alles was nicht auf der klassischen Eisenbahnschiene fährt.

00:20:16: Das klingt jetzt aber schon so, als müsste der Bürgermeister oder die Bürgemeisterin einer Kommune ganz schön viele Treppen nach oben gehen um da was zu bewirken.

00:20:23: Ja das ist keine Frage.

00:20:25: also das ist nicht so einfach dass ihr sagt hier nehmen wir mal mehr das sind kompliziertes Gefläch.

00:20:31: erstmal grundsätzlich halte ich diese Gekionalisierung also dass die Länder und dann bis runter zu den Landkreisen verantwortlich zu erklären für sinnvoll weil davor hatten wir dieses dumme Spiel gehabt dass die Eisen waren alles vom Bundesebene bestimmt wird und da hat klar jeder sich gewünscht.

00:20:48: Ich hätte gerne, dass es bei mir mehr fährt.

00:20:51: Kostet mich ja nicht selber!

00:20:52: Ja ich hätte gern macht man bei uns mehr und dann war das immer so dieses komische zentral versus lokale Bedürfnisse und ich finde erst mit dieser Grundansatz auf der regionalen Ebene wird die Entscheidung getroffen.

00:21:04: was wollen wir als öffentlichen Verkehr?

00:21:06: Und ihr seid dafür verantwortlich und sorgt dafür erstmal an sich nicht für schlecht.

00:21:12: Das Problem sind halt wirklich die Mittel die es braucht weil die Kommunen können einfach diese Mittel alleine nicht stemmen.

00:21:19: Die Länder können die Mittel allein nicht stemben, also es muss auch der Support vom Bund kommen und dadurch haben wir halt dieses ein bisschen komplizierte Geflecht in dieser

00:21:28: Geschichte.".

00:21:29: In Sachen Finanzierung gibt's ja jetzt das Deutschlandticket was ins Leben gerufen wurde von der Bundesregierung.

00:21:35: ich habe mich da auf den Webseiten der Bundesregierung mal umgeschaut.

00:21:39: Da liest man dass Ich weiß nicht, ob das top aktuelle Zahlen sind.

00:21:42: Aber da gab es eine Umfrage gegeben und etwa elf Millionen Leute sollen dieses Ticket nutzen.

00:21:48: Die haben in der Umfrage aber auch festgestellt, dass forty-six Prozent der Nutzerinnen und Nutzer vorher schon ne Netzkarte hatten.

00:21:54: also mit anderen Worten Das sind offenbar Leute die vorher mutmaßlich ein bisschen mehr bezahlt haben und jetzt einfach günstiger fahren.

00:22:00: Vierundvierzig Prozent sollen vorher den ÖPNV mit Einzeltickets zumindest genehmentlich genutzt haben oder mit Tagestickets.

00:22:08: Also kurz um, neunzig Prozent waren vorher schon Freunde und Nutzerinnen und Nutzern des ÖPNV.

00:22:14: Und nur acht Prozent sind Neukundinnen also die sozusagen mutmaßlich von einem anderen Verkehrsmittel auf die Bahn umgestiegen sind für die jetzt mitgezählt haben.

00:22:25: zwei Prozent haben wohl keine Angaben gemacht.

00:22:28: Jetzt meine Frage.

00:22:29: Wenn man die elf Millionen Leute als Basis nimmt, dann haben also mal grob gerundet ungefähr eine Million Leute offenbar das Deutschland-Ticket neu für sich entdeckt und damit auch den ÖPNV neu für dich entdeckt?

00:22:40: Kann man da von einer Erfolgsgeschichte reden?

00:22:44: Ja kann man.

00:22:45: Wobei man die zahlen.

00:22:46: ich würde sie anders aufgliedern.

00:22:48: ja wir sehen auch dass insbesondere die Leute das deutschen Ticket gekauft hat wie bereits bisher den ÖPNV nutzen.

00:22:54: Das zeigen auch unsere Erhebungen, die wir hier der Mitmachaktion gemacht haben.

00:22:59: Das ist aber jetzt auch erstmal wenig verwunderlich weil das Leute sind wo der IPNV Beguets jetzt ein sinnvolles Angebot darstellt und sie sind durch halt den Preis angeregt worden dass auch häufiger zu nutzen.

00:23:10: und aber nicht nur der Preis es ist eine Lauerkarte Dauerkarte macht einfach die Nutzung einfacher muss nur noch einen versteigen kein Ticket mehr suchen usw.

00:23:18: Also das sehen wir auch.

00:23:19: Und jetzt sind ja nicht nur die, die vorher überhaupt nicht den ÖPNV genutzt haben von Interesse sondern auch Leute, die vorhin den ÖPNV genutscht haben aber nicht ganz so häufig.

00:23:30: und wenn wir uns anschauen was wir als Daten haben zwischen zwanzig-und dreißig Prozent der Leute die sich ein Deutschlandticket gekauft haben fahren häufiger mit dem ÖPNW als vorher.

00:23:44: also wir sehen da durchaus einen Erfolg ist ja allumfassend.

00:23:48: Nein, aber es ist durchaus eine größere Anteil-Sin und von denen die sich das Ganze gekauft haben, ist ungefähr ein Drittel der Leute kommt vom Auto auf den ÖPNV.

00:23:58: also wenn wir das ganz runter rechnen sind da klar nicht sonderlich viele Prozent die dann vom auto auf den öPNV umgestiegen sind.

00:24:05: Aber Es Ist Durchaus Eine Umstiegsbewegung Die Wir Sehen Die durch Das Deutschlandticket Angestoßen Wurde.

00:24:11: Also würde ich sagen es ist Durchaus Ein Erfolg.

00:24:14: Es ist der Erfolg schon so groß, dass es ausgreicht wo wir hin wollen mit der Mobilitätswende.

00:24:18: Nein also wir dürfen da nicht stehen bleiben Wobei ich mich schon auch frage ob das wirklich eine preisfrage ist.

00:24:25: letztendlich Ob ich auf den öPNV umsteigen wenn wir mal ne ganz einfache Rechnung aufmachen.

00:24:30: angenommen Ich wohne in Karlsruhe und arbeite sagen wir mal in Karlspath.

00:24:33: Das ist eine gemeinde südlich von Karls Ruhe vielleicht zwanzig Kilometer weg.

00:24:37: Wenn ich mir ein Auto kaufe Kleinwagen von mir ausgebraucht dann muss ich da erstmal fünf, sechstausend Euro für bezahlen wenn nicht günstig wegkommen.

00:24:45: Dann hab' ich den Unterhalt des Autos.

00:24:47: Ich habe sowas wie TÜV-Steuern, ähm...ich brauche Winterreifen was auch immer.

00:24:52: Da kommt ja eine ganze Menge Geld zusammen.

00:24:54: Wenn ich ein reguläres KVV-Ticket kaufe Für die Entfernung Karlsruhe Langensteinbach Beispielsweise Dann bin ich glaube ich so zum Regulärenpreis bei hundertzwanzig Euro im Monat.

00:25:05: Das ist doch sowieso schon viel viel billiger als ein Auto eigentlich.

00:25:08: Ist der Preis denn überhaupt der Faktor?

00:25:11: Also, ja der Preis ist auch ein Faktor.

00:25:14: Ist er der alleinige?

00:25:15: Nein!

00:25:16: Aber wir sehen das wenn man so Befragungen nehmen die vor dem Deutschlandticket stattgefunden haben.

00:25:20: vor so zwei drei Jahren war noch Zvutrittel aller Personen haben Anmerkungen zum Thema Preis und Kosten gemacht.

00:25:27: jetzt sind es gerade nur noch so zehn Prozent, die Anmerkungen zum Thema Preis und Kosten machen.

00:25:32: Also die Bedeutung von Preis und Kosten bei dieser Frage warum entscheide ich mich dafür?

00:25:37: hat deutlich abgenommen.

00:25:38: also der scheint durchaus einen mit einem Anschluss gespielt haben.

00:25:41: das zweite sie stellen aber klar vorkommen wichtig.

00:25:43: in.

00:25:44: wenn man die Gesamtkosten des öffentlichen Verkehrs mit den Gesamt kosten des Autos vergleichen würde ist da klar dass Auto meistens deutlich teurer.

00:25:54: Dafür ist aber eine Sache wichtig Ungefähr drei Viertel aller Autokosten sind Fixkosten, die entstehen einfach nur dass das Auto Fahrgerät in der Garage steht.

00:26:04: Die sind keine Variablenkosten.

00:26:06: Also um das Geld am Auto einsparen zu können müssten sie eigentlich dahin kommen, dass sie kein Auto mehr brauchen.

00:26:13: Nur dann sparen Sie das Geld.

00:26:14: also lang sie das Auto noch brauchen haben sie ja schon dreiviertel der Kosten da und Deshalb schauen sich viele Nutzer immer nur die variablen Kosten an weil das die sind.

00:26:23: diese sagen noch beeinflussen können Ja, das kann man ja klar sagen ist in gewissen Maße eine Milchimädchenrechnung.

00:26:30: Umgekehrt ist es aber nachvollziehbar weil dieses Auto ein ganz oder gar nicht kostenfaktor ist.

00:26:35: entweder ich kann ganz drauf verzichten Und dann habe ich überhaupt keine Kosten und es ist sehr günstig.

00:26:40: Oder ich brauche eins, und dann hab' ich den ganzen Kostenfaktor... ...und dann ist es fast ökonomisch rational für die Leute das Auto auch zu nutzen nachdem sie einmal ein Großteil des Geldes oder so schon davon hingelegt haben.

00:26:50: Gut klar!

00:26:51: Wenn's schon in einer Garage steht?

00:26:52: Ja eben dieses ganz oder gar nicht.

00:26:53: Das ist ein bisschen das Problem.

00:26:55: Deshalb sind auf viele Bemühungen, die wir für die Mobilitätswende brauchen.

00:26:58: Wir müssen hinbekommen dass Haushalte wie nennens Automobil besitzlos sind Also kein eigenes Auto besitzen müssen Weil dann können sie sich plötzlich viel leichter dafür entscheiden, nutze ich den Öffentlich-Verkehr oder nutze ein Auto zum Beispiel car sharing.

00:27:13: Und dann sparen Sie das auch?

00:27:14: Dann ist jede Autofahrt die Sie nicht machen, sparen sie Geld und jeder Autofahren die Sie machen kostet Geld, dann werden wirklich die Kostengerechtigkeit gegeben.

00:27:23: Wie sind eigentlich die Zusammenarbeit mit der ARD zustande gekommen?

00:27:25: Wie kommt es dass Sie jetzt in Funk und Fernsehen überall zu sehen und zu hören sind?

00:27:30: Wir haben mit denen entsprechenden Gedakteuren schon vorher zusammengearbeitet, in Sachen die wir Crowdscience nennen.

00:27:38: Also Endeffekt wissenschaftliches Arbeiten mit Unterstützung der Bürgerinnen und Bürgern wo Daten aus einem breiten Mitmachspektrum gesammelt werden.

00:27:48: haben das vorher schon anderen Aktionen gemacht, zum Beispiel besser Radfahren hat man zusammengemacht und sind selber sehr davon überzeugt dass diese Crowdsign-Sachen eine sehr wertvolle Ergänzung zu dem Instrumentarium sind was wir sonst in der Wissenschaft nutzen.

00:28:04: Wie repräsentativ sind denn diese Ergebnisse aus diesen Umfragen?

00:28:08: Sind nicht repräzentativ!

00:28:09: Das ist schlicht untergegriffen.

00:28:11: Also erstmal schlicht nach heben sind nicht, also wenn wir uns anschauen die haben da klar an Bayes.

00:28:15: im Endeffekt bei der Mitmacheraktion haben größtenteils Leute mitgemacht die den ÖPNV nutzen nur geltiv.

00:28:20: wenige die ihn nicht nutzen haben teilgenommen.

00:28:23: und in der Befragung da wissen wir es noch ein bisschen genauer männlich eher älter eher gutes Einkommen eher gute Ausbildung ist nicht gepräsentativ.

00:28:32: aber ja Trotzdem ist ja die Sache, es ist nicht als eine Umfrage angelegt und nur ein Instrumentarium zu einem genauen Ergebnis beiträgt.

00:28:42: Wir haben drei Elemente dieser Aktionen, die sich gegenseitig sozusagen ergänzen und wir wissen die Ergebnisse einzuordnen.

00:28:49: Und deshalb können wir denke ich schon sagen das was wir hier wiedergeben oder die Mitmachaktion gibt sehr gut das Bild wieder.

00:28:55: wie nehmen die Leute die bisher bereits den ÖPNV nutzen?

00:29:00: eher ein bisschen mehr oder ein bisschen weniger, das ist nicht so entscheidend.

00:29:03: Aber die bisher schon üblichen Vornutzen, wo sehen Sie die Probleme?

00:29:06: Das kann man durch diese Mitmachaktion sehr gut sehen.

00:29:09: Was genau die Leute bewegt, die bisher den noch nicht nutzen, dass kann die Mitmacheraktionen zwar auch Hinweise geben, weil wir es immer so ein klein bisschen als Vergleich sehen aber da ist dies vielleicht nicht perfekt.

00:29:20: Aber nicht desto trotz dass sich die drei Instrumentarien ergänzten und alle auf sehr sehr ähnliche Ergebnisse kommen können wir schon in einer gewissen Zuversicht sagen Wir können als Wissenschaftler auch eine Repräsentativen aus dem gepretasiven Sample eine Befragung machen.

00:29:34: Das können wir auch beherrschen, aber dann kriegt man immer nur die Sachen raus, die man über repräsentative Befragerungen rausbekommt.

00:29:42: In der Mitmachaktion hat uns ja was anderes interessiert und hat uns interessiert, was meldet denn die Leute?

00:29:46: Was erzählen sie über den ÖV?

00:29:48: Was ist das, was die Leute in Erinnerung behalten und für Bericht ins Wert halten?

00:29:53: Und das kriegen Sie nicht durch einen... standardisierten Frageburgen raus, wo sie bereits ihre vorgefertigten Sachen haben.

00:30:00: Das kriegen Sie nur raus wenn Sie ganz viel Freitextmeldung haben und dann wirklich diesen Auswerten in diesem Detail analysieren können.

00:30:06: also wir kommen ans Ergebnisse ran die man über andere Instrumentarien nicht abgreifen kann.

00:30:13: Sehen Sie eigentlich in den Ergebnissen größere Unterschiede zwischen beispielsweise Baden-Württemberg und Mecklenburg Vorpaumern?

00:30:20: Jedes Bundesland hat sein eigenes Profil Das können wir sagen.

00:30:24: Baden-Württemberg orientiert sich ungefähr so an diesem Bundesdurchschnitt mit einem lustigen Unterschied, den Leute in Baden Württmberg ist das wohlfühlen während der Fahrt wichtiger wie die Kosten?

00:30:36: Von wegenem Vorteil hier?

00:30:38: den Baden und Schwaben wird es nur aus Geld auskommen.

00:30:40: Scheint nicht so, dass sie sich in der Fahrt wohlfühlen, erst mal eine wichtige Sache zu sein.

00:30:44: Das ist wichtig, das gemiedlich ist ja?

00:30:46: Ja ich finde aber auch ne Sache!

00:30:48: Das muss man ja auch sein.

00:30:49: Es ist eine müstige Abweichung die wir in Baden-Württemberg beobachten können oder was ist lustig?

00:30:53: Eine interessante Abweicherung, was uns im Profil auffällt Zum Beispiel in Rheinland-Pfalz, habe ich es mir genau angeschaut.

00:30:59: Rheinl-Pfals hat zum Beispiel ein sehr typisch ländliches Profil wo die Probleme liegen.

00:31:03: also da steht nicht nur die Pünktlichkeit sondern auch Takt und Fahrzeit sehr hoch in der Bedeutung.

00:31:07: Also da gibt es schon von Bundesland zu Bundesland Unterschiede.

00:31:10: Stadtstaaten haben anderes Profil.

00:31:12: Da ist wirklich die Frage Zuverlässigkeit und Sicherheit zum Beispiel wichtiger.

00:31:17: also jeder dieser Sachen hat so ein bisschen seine eigenen Profile Wo wir das sehen können Und dann wirklich sagen können was macht das Ganze aus?

00:31:25: Welche Rolle spielt beispielsweise das Umfeld des Transportmittels?

00:31:29: Also wenn Sie gerade sagen Stadtstaaten, da haben wir viele U-Bahnhöfe.

00:31:32: Gibt es da Meldungen, dass Leute vielleicht ungern in diese dunklen Löcher reingehen nachts oder so?

00:31:37: Lässt sich da irgendwas feststellen?

00:31:39: Ja Sicherheit haucht insbesondere bei Metropolen und sowas schon ein bisschen häufiger auf als an anderen Standorten ist jetzt aber nicht das bestimmende Kriterium.

00:31:50: Also Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Takt sind den Leuten immer noch wichtiger.

00:31:54: Sicherheit kommt auch.

00:31:56: Und ist ja klar in Metropolen wichtiger wie im ländlichen

00:31:59: Raum.".

00:32:00: Wenn die Aktion abgeschlossen ist und Sie alles ausgewertet haben – was passiert dann mit den Ergebnissen?

00:32:07: Zum einen sind es ja wirklich Ergebnisse für die Öffentlichkeit Interessanzen wir auch also der Öffentlichkeitsdiskussion stellen.

00:32:11: Das ist einfach eine Selbstverständlichkeit wo die auch mit der Öffnlichkeit zusammenhoben Und wir haben auch schon erste Anfragen von Verkehrsunternehmen.

00:32:21: Und ja, unaktiv sind diese Interessieren in den Ergebnissen und zum anderen werden wir auch wissenschaftlich damit arbeiten weil um das hier nochmal klarzustellen, dass Ganze ist nicht ein Medienstand wo man so ein bisschen Wissenschafts simuliert sondern nie.

00:32:34: es ist dieses Crowd Science wirklich ein Instrument was mit dem wissenschaftlichen Erkenntnis Gewinn beiträgt und da werden auch sicher dann Ergebnisse daraus dann ganz normal wissenschaftliche publiziert.

00:32:45: Sie haben gerade die Betreiberfirmen angesprochen.

00:32:48: Was würden sie denen so als Tipps mit auf den Weg geben, was sie vielleicht jetzt schon sagen können?

00:32:52: Wie sie sich ändern sollen oder was sie tun können?

00:32:54: bei dem Verkehrsunternehmen ist es ganz eindeutig Zuverlässigkeit.

00:32:58: Die muss einfach deutlich höher werden.

00:33:00: da muss auch erte und stärker noch dran gearbeitet werden.

00:33:03: Das ist das was wirklich die Kundschaft bewegt.

00:33:05: Und dann ein bisschen dieses wohlfühlen während der fahrt aber erst mal wirklich die zuverläßigkeit pünktlichkeit dass braucht Es wohl auch um halt als alltags verkehrsmittel sagen, da wahrgenommen zu werden.

00:33:17: Und wir haben die Verkehrsunternehmen auch... ist es nicht leicht für die?

00:33:21: Das verstehen ja das jetzt nicht aus Juxtendollerei, sondern sie haben Probleme mit Materialmangel, sie haben Problemen mit der Infrastruktur, sie habe Probleme mit Personalmangel.

00:33:31: Sie haben Probleme, dass teilweise die Anreize in diesen Verkehrsverträgen gesetzt wird und mich immer ganz optimal sind.

00:33:38: Die kämpften da oft durchaus einer Seite aber da muss halt wirklich dran gearbeitet werden.

00:33:41: Es muss einfach zuverlässiger und pünktlicher werden.

00:33:44: Und ihr konkreter Rat an die Politik, welche auch immer da gemeint ist?

00:33:48: Welche Ebene.

00:33:49: Oh!

00:33:49: Da würde ich dann an Bund und Land... Ja wie gesagt sie müssen A die Anreiz in den Zimmerpünktlichkeit anders setzen.

00:33:55: aber Sie müssen an taktdichte Fahrzeit, Wartezeit, da müssen die arbeiten.

00:33:59: Und denke das Deutschland-Ticket war ein erster guter Schritt um diesen Einfaktor immer sehr wichtig war Koste plötzlich viel weniger wichtig zu werden weil man sagt ja jetzt ist es plötzlich attraktiv ja kostenmäßig ist es für viele interessant geworden.

00:34:11: Aber das Angebot muss deutlich besser werden.

00:34:13: Es muss mehr gefahren werden, es muss schnellere Verbindungen geben und das ist sowohl in Städten.

00:34:20: Das ist aber auf Stadtumland und auf dem Land ein wichtiger Punkt.

00:34:23: da müssen die dran

00:34:24: arbeiten.".

00:34:25: Sie haben vorhin schon mal die Schweiz ins Spiel gebracht.

00:34:27: Gibt es da Länder an denen sich die deutsche Politik orientieren sollte?

00:34:31: ihre Ansicht nach?

00:34:34: Ist immer die Frage, für was nutzt man diese Ländervergleiche?

00:34:39: Zum einen um ein bisschen Sachen einzuordnen.

00:34:41: Ich hatte ja schon erwähnt, wie viel Geld man bereits zum Beispiel für insgesamt Bahnen in die Hand zu nehmen und das sind halt viele Länder in Europa bereit dort nicht mehr Geld in die handzunehmen.

00:34:51: Österreich, Schweiz zwei bekannte Beispiele aber selbst Belgien und Italien nehmen mehr Geld für die Bahn in die Hände als die Deutschen jeweils berechnet auf die Bevölkerung.

00:35:02: also da muss man sich vergleichen.

00:35:03: Das ist einfach so einzuorden.

00:35:04: wo steckt man da?

00:35:06: sich an Konzepten und Strategien, finde ich, inspirieren lassen.

00:35:10: Gut!

00:35:11: Eins zu eins abschauen ist nicht ganz so einfach weil Verkehr haben wir immer mit Infrastruktur zu tun.

00:35:17: Infrastruktur wurde gebaut hat sich entwickelt und wir können nicht einfach plötzlich Infrastruktur von jetzt auf heute in was anderes ändern.

00:35:23: das geht nicht Sondern es muss, Fade haben die österreichischen Schweiz hier mal schon über Jahrzehnte in ihre Schieneninfrastruktur investiert.

00:35:31: Ausgebaut!

00:35:32: Die haben dann um Danzen eingebaut und so weiter und so fort.

00:35:35: Das können wir nicht einfach plötzlich nachholen.

00:35:37: Und deshalb kann man sich inspirieren lassen.

00:35:40: aber so eins zu eins abschauen das halte ich eher für nicht so sinnvoll.

00:35:45: Wobei ich eher das Interessante finde vielleicht sollten wir nicht nur diese klassischen europäischen Länder schauen.

00:35:50: was können wir zum Beispiel von globalen Süden lernen.

00:35:52: da gibt's ja auch interessante Ideen Zum Beispiel, dass wir nennen das Bus-Rapid Transit.

00:35:57: Also Busse ganz stark beschleunigen, dass die viel schneller fahren können weil Busse sind erst mal günstiger als wenn man irgendeine Straßenbahn hinbauen kann.

00:36:06: kommt da schon Bus- Rapid Transit, könnte eine attraktive Lösung eventuell auch in deutschen Mittelstätten spielen oder ganz viele Länder haben so ein Minibus Systeme also das mit Kleinbussen, die halt sehr viele Direktverbindungen von Stadt in dieses Umland hinschaffen.

00:36:22: Vielleicht können wir uns davon was abschauen.

00:36:24: Also vielleicht nicht nur immer zu den üblichen europäischen Größen schauen, vielleicht mal einen Blick in den globalen Süden und schauen, was man sich da abschauern kann.

00:36:32: Wie sind Sie heute eigentlich hierher gekommen?

00:36:34: Ich bin heute mit dem Fahrrad gekommen.

00:36:36: Haben sie eine Weiteranreise von Zuhause aus?

00:36:38: Nein ich habe keine weiter Anreise, aber eine Sache ist mir wichtig.

00:36:42: Mein Mobilitätsverhalten ist multimodal organisiert.

00:36:46: Das liegt auf mehreren Schultern wie mich unterwegs sind also... Ich mache sehr viel im Alltag mit dem Fahrrad.

00:36:53: Wir wohnen innerstädtisch, also auch durchaus einiges im Fuß.

00:36:56: Wenn es längere Distanzen sind meistens mit öffentlichem Verkehr oder Fernverkehr der Bahn und wenn's manchmal nicht geht dann nutzen wir Carsharing ja so auch mal einen Auto nehmen Und in dieser Gesamtkombination aus all diesen Verkehrsmitteln ist das unheimlich bequem.

00:37:12: Man hat immer das Verkehrsmittel was man braucht.

00:37:15: Es ist relativ kostengünstig Und man spart sich so unheimlich viel Ärger, den man mit dem eigenen Auto hat.

00:37:21: Kein Winterreifenwechsel und keine Werkstattbesuche vom Geld ganz zu schweigen.

00:37:27: Und ich kann mich nie wieder... Ich benutze heutzutage Kraschengen.

00:37:30: also wir können immer das Auto uns gerade mieten was wir brauchen.

00:37:33: Wir könnten nie wieder zu einem einzelnen Privatwagen zurück der sowohl den Umzug bewältigt die Achtköpfelige Gastfamilie durch die Gegend fährt oder mal den kleinen Ausflug zum Baumarkt macht, wenn er es braucht.

00:37:46: Ich könnte nie wieder zu einem einzelnen Gewahrtwagen zurück.

00:37:48: Also ich möchte ehrlich diesen Komfort nicht mehr missen kein Auto mehr zu besitzen sondern auf diesen multimodalen Verkehrsmix zurückgreifen zu können.

00:37:57: Dieser multimodale Verkehrsmix ist eigentlich ein super Stichwort, weil ich frage mich gerade wird dem ÖPNV vielleicht zu viel Gewicht beigemessen in dieser Diskussion um die Mobilitätswende?

00:38:09: Weil Sie haben grade eine ganze Menge anderer Faktoren angesprochen.

00:38:11: Fußgänger sein!

00:38:13: Wie oft kann man sowas problemlos auch machen und was kann man alles zu Fuß erledigen mit dem Fahrrad fahren gerade innerstädtisch?

00:38:20: Legen wir den Fokus zu sehr auf den ÖPNW.

00:38:23: Also der ÖPNV ist wichtig, er ist mit einem Kernbaustein um multimodal unterwegs sein zu können.

00:38:28: Das sehen wir bei den Leuten die multimodalen unterwegs sind und sehen was das immer mit einer Kernbaustelle.

00:38:33: Aber er ist nicht alleine!

00:38:34: Und das ist glaube ich schon wo wir den Perspektivwechsel hinkommen.

00:38:36: also ihr solltet nicht mehr Auto mit dem ÖPN-V oder Auto mit im Rad vergleichen und dann immer diese Sachen raussuchen die da nicht gehen.

00:38:43: Nein lassen sie uns das Auto mit der realen Alternative nämlich dem multimodallen Mix vergleiche Und dann gibt es für viele Sachen, hier haben wir jetzt immer das passende.

00:38:51: Also in so weit Jahr müssen den öffentlichen Verkehr und Garverkehr den Fußverkehr gemeinsam sehen, sodass sich untereinander stärken.

00:38:59: Für eine Mobilitätswende oder Verkehrswende braucht's ja auch jede Menge Expertinnen und Experten die unter anderem bei uns an der HKA ausgebildet werden Zum Beispiel in unserer Fakultät für Informationsmanagement und Medien, da gibt es Studiengänge oder zum Beispiel den Bachelor- und Masterstudiengang Verkehrssystemmanagement.

00:39:18: Was lernen denn die Studierenden dabei?

00:39:21: Ja bei uns lernen sie wirklich für die Experten der Multitätswende zu werden.

00:39:25: Wir sind nicht der Studiengang, der die Fahrzeuge entwickelt oder der die Infrastruktur am Ende baut sondern das ist der Studiengang, der Konzepte dort hinterentwickelt.

00:39:36: Also wie sollte ein ÖPNV-Angebot aussehen?

00:39:39: Wie kann so eine multimodale Verknüpfung funktionieren.

00:39:44: Wie kann ein attraktiver Radverkehr aussehen, wie soll die Straße gestaltet sein das hier für verschiedene Verkehrsmittel sinnvoll zu nutzen ist?

00:39:52: Das ist das was wir unseren Studierenden beibringen und was wir sagen können.

00:39:56: der Bedarf ist riesig.

00:39:59: Wir haben einen viel höheren Bedarf an Fachkräften in der Verwaltung, in Beratungsbüros und Verkehrsunternehmen in Behörden.

00:40:07: Als wir ausbilden können, als unsere Absolventinnen und Absolventen werden reißend

00:40:11: abgenommen.".

00:40:12: Das heißt, da sind dann auch so die typischen Arbeitsfelder später in Behörden oder auch bei Verkehrsunternehmen?

00:40:18: Oder wo genau kann ich als Verkehrssystemmanagerin, Verkehrsystemmanager spät an Job finden.

00:40:23: Ja also es sind sehr viele, die gehen ganz klassisch in die kommunale Verkehrsplanung.

00:40:27: Also die Kommunen arbeiten dort in der Verkehrsplane und das ist so ein Fialt vor vieler hingehen.

00:40:32: Es gibt viele, Die gehen ganz klassisch im Beratungsbüros, den Bergbüros die dann halt zum Beispiel so auf die Verkehrsentwicklungspläne entwickeln, Straßen gestalten usw.. Hier haben sehr viele, die gehen zum öffentlichen Personennahverkehr.

00:40:45: Sei es zu den Verkehrsunternehmen, sei es zu dem Verkehrsverbünden oder sei ist zu den Aufgabenträgern und wir haben durchaus eine erklägliche Anzahl, die halt in weitere Behörden geht, sei's Regierungspräsidium, sei das irgendwo in Landesbehörden Und wir haben einen Teil der wirklich dann auch weiter in der Forschung bleiben.

00:41:05: Das ist sozusagen das Spektrum wo sie sich bewegen.

00:41:07: und egal wo wir uns da hinschauen fach Leute und fach versuchen.

00:41:12: insgesamt und um haben ich gesucht.

00:41:14: Das Studium des Verkehrssystemmanagements ist wie eigentlich alle unsere Studiengänge auch sehr praxisnah, können Sie mir mal vielleicht ein Beispiel geben für so ein typisches studierenden Projekt was da stattfindet im Rahmen des Studiums?

00:41:26: Ach dann gebe ich Ihnen einen Beispiel von was wir dieses Semester gemacht haben und zwar die Auswertung der ARD-Mitmachaktion war ein Studierendenprojekt gewesen.

00:41:37: Ah cool das heißt da können Studierende direkt in der Forschung auch dann mitarbeiten.

00:41:41: Klar, das war also die Organisation der Begleitung der Probandinnen und Probanden.

00:41:46: Wir wollten durch uns studieren, die Auswertung den ganzen Freitext melden.

00:41:49: Das war ein Studierendenprojekt gewesen.

00:41:51: Also hier der Credit für das was hier herausgefunden hat.

00:41:54: Das gehört unseren Studierende im sechsten Semesterverkehrssystemmanagement.

00:41:58: Wenn ich meinen Bachelor als Verkehrssystemmanager in der Tasche habe, was kann ich dann vielleicht noch weitermachen hier an der Hochschule?

00:42:04: Da gibt es ja noch einen Masterstudiengang.

00:42:06: Ja also bei uns gibt's den Masterstudium im Mobilitätsmanagement.

00:42:09: Da kann ich das, was die Kundlagen dem Bachelor gesetzt wird nochmal vertiefen.

00:42:14: Wir bieten da wirklich halt im Verkehrsplan Mobilitätersmanagement ein Schwerpunkt, den wir anbieten.

00:42:18: Ein anderer Schwerpunkte ist in der Frage Radverkehr, denen wir anbeten und anderen Schwerpunkten ist eher so diese Verknüpfung von Verkehr und IT.

00:42:27: Was ich vielleicht vorweg sagen möchte, ich halte unseren Bachelor-Studiengang für wirklich berufskwalifizierend.

00:42:34: Also sehe ich ehrlich die Leute, die wir haben, die rausgehen nach den Bachelorstudiengangen, die können in der Praxis super mitarbeiten was einfach daran liegt dass früher Verkehr immer nur so als eine Vertiefung von anderen Studiengängen mitgemacht werden.

00:42:47: Immer ein kleines bisschen Verkehr gehört.

00:42:49: Wir unterrichten denen Verkehrmobilität vom Anfang an Und deshalb gehören die wirklich nicht alles Wichtige auch bereits im Bachelor und sind da schon wirklich richtig fit und gut für die Praxis.

00:42:59: Und ein Teil unserer Leute geht auch in die Praxis, einen anderen Teil.

00:43:02: dafür entscheidet sich bei uns halt Master weiter zu studieren und anderer sagt okay ja wollen wir noch mal anders den Master weitermachen?

00:43:08: Auch ok!

00:43:09: Aber sehen wir auch dass sie sich überall sehr sehr gut schlagen.

00:43:11: also ich denke wir machen bald eine sehr gute Grundlage und wer möchte kann mit uns master weitermachten oder halt andere Karrierewege beschreiten.

00:43:20: Was fasziniert eigentlich Sie persönlich an diesem ganzen Themenkomplex der Mobilität?

00:43:26: Das ist die Sache, dass wir im Endeffekt ja versuchen ein wichtiges Feld des Alltages zu gestalten und zwar so zu gestalten das es nachhaltiger wird.

00:43:38: Und das messe ich an zwei Sachen zum einen müssen wir die Mobilität gewährleisten also diese Kernsache, dass sich die Aktivitäten, die ich wahrnehmen möchte, dass ich das ganze immer etwas erreichen kann Das ist ein Grundbedürfnis, das muss mir gewährleistet.

00:43:53: Auf der anderen Seite muss das innerhalb der Tragfähigkeitsgrenzen unserer Erde geschehen und da ist in so einem Klimawandel eine sehr, sehr pegne Sache.

00:44:01: also wir müssen Mobilität gewährleisten und auch Klimaschutzgewehr leisten lassen die beiden Sachen die beeinhalten müssen, dass es nicht leicht das hinzubekommen.

00:44:09: Es ist eine wesentliche Grundaufgabe unsere Zukunft zu gestalten.

00:44:14: Ist es Alltag den wir gestalten?

00:44:16: Und es ist sage mal einen Ingenieur Disziplin wo halt eben nicht alles einfach nur so ingenieurmäßig funktioniert, sondern Verkehrmobilität ist ja im eigentlich Verhalten von Personen.

00:44:29: Das geht halt darum dass es eine Disziplin ist die nicht nur so ein Ingenieur ist ihr Bau einer Infrastruktur und dann passt das schon, wir organisieren da etwas und es passt schon etwas, sondern wir müssen auch immer noch überlegen wie verhalten sich Leute?

00:44:40: Wie nehmen sie Sachen wahr?

00:44:41: was sind ihre Reaktionen darauf?

00:44:43: Wir müssen da ganz viele Sachen mitnehmen und das macht es für mich so spannend.

00:44:48: Das heißt, im Grunde ist es nicht nur eine Ingenieurleistung auch die Leute zu verändern und zu bewegen was anderes zu nutzen sondern auch die Leistungen vielleicht der Kommunikation.

00:44:56: Dass man den Leuten klar machen muss welche Benefits sie davon haben Nicht mit dem Auto zu fahren Sondern eben ein anderes Verkehrsmittel zu wählen Ja, das ist Kommunikations.

00:45:05: Es ist wirklich das Verständnis.

00:45:07: wie können auch Verhaltensänderungen passieren?

00:45:09: Das ist ja nicht so leicht.

00:45:10: Man ändert ja nicht einfach nur Zufallerweise sein Verhalten Und insbesondere nicht im Verkehr, weil Verkehr ist erstmal Gewohnheit.

00:45:17: Das sind Sachen die hat man sich irgendwie aus irgendwelchen Entscheidungen mal... ...hat sich das bewährt und dann hat sich eine Gewohnhalt eingeschliffen.

00:45:24: Eine Gewohnheit heißt erst einmal ich denke nicht mehr darüber nach wie ich mich verhalte.

00:45:28: Also müssen wir schauen, wie können wir überhaupt Gewohnheiten ändern?

00:45:31: Und da ist auch das Deutschland-Ticket ganz interessant.

00:45:34: Weil das setzt eigentlich durchaus an dieser Frage, wie kann ich Gewohnhalten ändern, ganz füffig an!

00:45:38: Der erste Schritt wenn ich Gewohnhalten ändern möchte ist dass sich erstmal überhaupt ein wieder drüber nachdenken muss.

00:45:44: gibt es Alternativen?

00:45:45: Weil wenn ich in der Gewohnheit drin bin, denke ich nicht nach.

00:45:47: Also ich denke mich jeden Morgen nach wie komme ich denn jetzt heute zur Arbeit?

00:45:51: Der gibt es.

00:45:51: weiß was ich mir wert hatte, das mache ich einfach.

00:45:53: Dadurch dass jetzt ein Deutschland-Ticket der IPNV an aller Munde ist, denken die Leute erst mal wieder über den IPNVA überhaupt nach.

00:45:58: Das ist so der erste wichtige Schritt!

00:46:00: Das zweite ist es muss überhaupt für sie als Alternative infrage kommen Dadurch, dass die Kosten gesenkt sind und es für manche wieder so ein bisschen Frage ausprobieren.

00:46:10: Wir sehen aber auch wer das Deutschlandticket nutzt.

00:46:12: Es nutzen bisher die Leute, für die das erst mal grundsätzlich eine Frage ist.

00:46:15: Wo kein gutes Angebot da ist, nutzen die Leute nicht das Deutschland-Ticket.

00:46:18: Also wir sehen, Deutschlandtickets kann mit dazu führen, dass diese Leute, wo das erstmal grundsätzliche Frage kommen, so ein Bisschen Push bekommen müssen als zu probieren.

00:46:26: Aber es muss nur klar, das Angebot muss da sein.

00:46:28: Sie müssen zum ersten Mal überhaupt für sie als eine tiefe Frage kommen.

00:46:31: Dann der nächste Schritt ist, sie müssen es ausprobiert werden!

00:46:34: Da kann ich auch, wie gesagt, das dazu beitragen sein ist Deutschlandticket haben.

00:46:36: Sie probieren jetzt mal den Öffentlichen Verkehr

00:46:38: aus.".

00:46:39: Ich hatte ja schon erwähnt gehabt der öffentliche Verkehr ist, sagt man glücklicherweise besser als seinen Ruf!

00:46:46: Also wir haben das auch explizit abgefragt weil Leute mir das Deutschlandtick gemacht hatten.

00:46:49: Wie waren denn Ihre Erfahrungen gewesen mit dem Deutschlandticken?

00:46:52: Besser oder schlechter als erwarte?

00:46:54: und da habe ich nur zwanzig Prozent gesagt, nein die Erfahrung war nicht so gut in Großhalb gesagt.

00:46:58: Die Erfahrung war okay gewesen.

00:47:00: Also wenn die Leute ausprobieren, ist durchaus die Chance da.

00:47:02: Dass sie auch positive Erfahrungen machen und sehen, ob hier eigentlich funktioniert es doch meistens ganz gut?

00:47:07: Und wenn man dann Erfahrung gemacht hat, dann müssen diese Erfahrungen verstetigen also ich muss sie mehrfach wiederholen dass sie wieder halt stetig werden zu meiner neuen Gewohnheit werden.

00:47:15: Dafür ist einmal wichtig das der Verkehr zuverlässig ist.

00:47:19: Das ist wirklich für einen Alltag taugt, dass ich mich darauf verlassen kann.

00:47:23: dafür ist aber auch wichtig.

00:47:24: wenn ich etwas hegelmäßig nutzen muss es einfach zu nutzen sein.

00:47:28: Dieses Deutschlandticket haben wir einfach nur einsteigen können.

00:47:31: Nicht nach Fahrscheinen schauen oder sonst noch was, es macht diese Nutzung einfach.

00:47:35: und demnach wenn man dieses Gesamt sieht kann das Deutschlandtickett wirklich einen Beitrag dazu leisten wie Gewohnheiten verändert werden.

00:47:42: Alleine nein!

00:47:44: Also wir haben ja gesehen die Infrastrukturangebote ist wichtig, dass braucht es.

00:47:49: Wir haben gesehen, Zuverlässigkeit steigern ist wichtig.

00:47:52: Alleine nein!

00:47:53: Aber es kann durchaus eine sinnvolle Strategie sein dazu beizutragen Bewohnheiten zu ändern.

00:48:00: Was würden Sie sich wünschen für eine multimodale Mobilitätswende?

00:48:04: Wie sieht das idealerweise in zehn Jahren in Deutschland aus?

00:48:10: Für mich ist das Bild das A für viele Leute wirklich multimodal Eine konkurrenzfähige Option ist sodass man da wirklich abwägen kann und dass deshalb ja die Nutzung von verschiedenen Verkehrsmitteln einfacher und ein bisschen weniger emotional diskutiert wird.

00:48:30: Wir haben gegenwärtig auch durchaus sehr viele Sachen, Leute haben etwas das hat sich bewährt.

00:48:34: Man immer an die Gewohnheit.

00:48:35: hingegen sind die Leute immer so gleich fühlen sich in ihrer eigenen Bereich irgendwie so ein bisschen angefasst reagieren der sehr erlerbisch darauf, dass es einfach ich sag mal normal wird verschiedene Verkehrsmittel zu nutzen und dass da eigentlich keine große Diskussion drumherr ist.

00:48:50: Lassen Sie mich an einem Beispiel erzählen, dass jetzt nicht aus dem ÖPNV aber aus dem Radverkehr.

00:48:55: Ich bin schon viel rumgezogen und viele Städten gelebt und auch mal Fahrrad gefahren und die meisten Leute waren immer der Meinung gewesen, ich Fahrrad fahre möchte ich Ihnen irgendwas sagen also wie umweltfreundlich sei oder irgendwas aber wollte eigentlich nur im Fahrrad unterwegs sein.

00:49:09: Also dieses Fahrrad war mit einem bestimmten Image und solche Sachen verbunden.

00:49:13: Und jetzt bin ich nach Karlsruhe gezogen in Karls-Württemberg, glaube ich, in den letzten Jahren die Entwicklung gehabt.

00:49:17: Dass das Fahrrad einfach zu einem normalen Verkehrsmittel geworden ist.

00:49:20: Absolut!

00:49:21: Nichts mehr.

00:49:21: Besonderes ist es... Ich sage nichts damit der Ölverfahren das Einzelnis, also wenn ich Fahrer fahre.

00:49:25: Ich sag einzig allein mit, ich möchte schnell und kostengünstig von A nach B kommen.

00:49:30: Es ist kein Statement mehr für irgendeine bestimmte Sache, es ist einfach nur ein Verkehrsmittel.

00:49:35: Wenn dieses einfach nur einen Verkehrsmittle was jeder selbstverständlich aus einer der Optionen sieht nutzen kann, wenn wir da auch beim öffentlichen Verkehr hinkommen oder besser für alle Verkehrsentel des Umweltverbundes hinkommen.

00:49:46: Das fände ich super!

00:49:48: Wenn es ein bisschen weniger zwischen Gewohnheiten, Ideologien und so eingeklemmt sondern einfach nur Verkehrsentel sind.

00:49:56: Einfach von A nach B kommen?

00:49:57: Einfach vom A nach b kommen mit möglichst wenig Störungen für andere und sodass sich all die meine Bedürfnisse, die ich habe abdecken können.

00:50:06: Professor Dr.

00:50:07: Jochen Eckhardt.

00:50:08: vielen Dank fürs Gespräch Jochen Eckhardt, Professor für Verkehrsökologie an der HKA in der Hochschule Karlsruhe.

00:50:17: Wer die ganze Aktion noch mal genauer anschauen möchte kann das tun unter www.daserstedee-besserbahnfachen.

00:50:25: Da gibt es alle Infos rund um den Thementag und natürlich auch die Ergebnisse der Mitmachaktion.

00:50:30: Infos zu unseren Studiengängen und vor allem zum Studiengang Verkehrssystemmanagement findet ihr an gewohnter Stelle auf den Seiten der Hochschule Karlsruhe unter www.h-ka.de.

00:50:43: Der HKA Podcast – Interessantes aus Forschung, Lehre und angewandter Wissenschaft Alle Infos zur Studiengänge auch im Netz.

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