#08 Gründergeschichte: vom HKA-Kellerlabor zur BRC Solar GmbH
Shownotes
Vor ein paar Jahren haben die drei Studenten Pascal Ruisinger, Timm Czarnecki und Richard Brace eine Schaltung entwickelt, mit der Solaranlagen optimiert werden können. Das Bauteil hilft, Verluste zu minimieren, die von einzelnen Modulen verursacht werden, wenn diese beispielsweise verschattet sind oder in einem ungünstigen Winkel zur Sonne stehen. Aus den ersten Prototypen ist inzwischen ein Produkt entstanden, das auf dem Markt erhältlich ist: Der Power Optimizer M500/14.
In dieser Ausgabe spricht Mitgründer und Geschäftsführer Pascal Ruisinger über das Produkt, darüber wie man als junges Unternehmen eine recht etablierte Branche erobert und wie sich das anfühlt, aus einem Drei-Mann-Betrieb ein wachsendes Unternehmen zu schmieden. Es war ein sehr informatives Gespräch – und es stecken auch einige Tipps drin, die interessant sind, gerade auch für Leute, die selber über das Gründen nachdenken.
Die BRC Solar GmbH ist in Ettlingen bei Karlsruhe zuhause. Weiterführende Informationen zum Produkt und dessen Funktionsweise gibt es in einigen Eklärvideos auf Youtube bzw. auf der Website des Unternehmens.
Im Youtube-Kanal der HKA gibt es einen Film, der vor einigen Jahren über die drei Gründer gedreht wurde, als sie das Produkt gerade entwickelt hatten.
Zu den erwähnten Studiengängen der Elektrotechnik könnt ihr euch hier informieren.
Infos zu unseren Wirtschaftsstudiengängen findet ihr hier.
Für Gründerinnen und Gründer an Hochschulen ist das Exist-Stipendium gedacht, das vor allem in der Startphase einer Gründung finanziell unterstützt.
Das X-Lab der HKA unterstützt euch in jeder Phase der Gründung – mit allgemeiner Beratung, großen Netzwerken und viel Know-how.
Musik: "System Changer" von Darko Indir / Darko Soundsystem, via Soundtaxi.com
Transkript anzeigen
00:00:00: In dieser Folge geht es um ein Unternehmen, das an der Hochschule Karlsruhe gegründet wurde und das mit seinem Produkt gerade den Markt erobert.
00:00:08: Also die ersten sind wir nicht?
00:00:09: Und die einzigen Gott sei Dank, sag ich.
00:00:11: Das sind wir auch nicht!
00:00:12: Also ich freue mich sogar das große Wettbewerberfirmen wie in Huawei zum Beispiel auch so eine Technologie rausgebracht haben weil das ein Zeichen dafür ist dass der Markt auf jeden Fall da ist.
00:00:24: es zeigt, da ist Potenzial da sonst würden sie sich nicht damit beschäftigen Weil im Prinzip vielleicht auch gleich ne Ansage an jedem der Gründen möchte wenn ihr in einem Markt seid wo's überhaupt keine Alternative gibt dann ist es vielleicht kein Markt.
00:00:45: Vor ein paar Jahren habe ich drei Studenten an der
00:00:47: HKA
00:00:48: kennengelernt, die damals gerade dabei waren einen Gerät zusammenzubasteln mit dem sie Solaranlagen optimieren wollten.
00:00:56: Das Ding hat im Labor und in ersten Tests ziemlich gut funktioniert – so viel habe ich noch mitbekommen!
00:01:01: Die drei haben nach ihrem Studium gemeinsam ein Unternehmen gegründet um ihre Idee und ihr Produkt weiter voranzutreiben.
00:01:08: Inzwischen ist das Gerät schon eine ganze Weile auf dem Markt, die BRC Solar GmbH – so heißt die Firma – ist auf Expansionskurs.
00:01:17: Und das war für mich natürlich ein schöner Grund mal mit dem Mikrofon dort vorbei zu gehen!
00:01:21: Der Mitgründer Pascal Rösinger der heutige Geschäftsführer hat mich in den Firmen Sitz nach Edlingen eingeladen.
00:01:27: Wir haben uns lange unterhalten einerseits über das Produkt andererseits aber auch darüber, wie man als junges Unternehmen eine recht etablierte Branche erobert und wie sich das anfühlt aus einem Dreimannbetrieb ein wachsendes Unternehmen zu schmieden.
00:01:43: Es war ein sehr informatives Gespräch und ich glaube es stecken auch einige Tipps drin die interessant sind gerade auch für Leute die vielleicht selber über das Gründen nachdenken.
00:01:52: Wir nennen im Laufe des Gesprächs auch die ein oder andere Institutionen, die Gründerinnen und Gründern sich auf jeden Fall merken sollten.
00:01:59: Schaut dazu auf jeden fall mal rein in die Show-Notes.
00:02:02: da habe ich einige Links zusammengestellt.
00:02:04: So jetzt aber mal direkt rein ins Gespräch mit Pascal Rösinger den ich erst einmal gefragt habe welche Aufgabe er
00:02:10: eigentlich hat... Was mache ich hier überhaupt genau?
00:02:16: Wir waren nicht die kreativsten bei der Namenswahl.
00:02:19: BRC Solar sind die drei Anfangsbuchstaben, der Nachnamen von uns Gründern, also Brace, Rui Singer mein Name und Shaneki.
00:02:29: Also man erkennt es recht schnell ich bin einer der Gründer.
00:02:33: Und wie habe ich angefangen?
00:02:34: Ich hab Wirtschaftsingenieur studiert an der Hochschule.
00:02:37: Die beiden Kollegen sind eher aus dem Elektrotechnikstudium.
00:02:40: Deswegen habe ich dann bei Gründung schon alle kaufenmännischen Themen übernommen sei es Personal, Vertragsrecht, Gesellschaftsrecht.
00:02:48: Alles was man so braucht und inzwischen ist vor allem an mir hingeblieben Thema HR noch dann FIBU Finanzbuchhaltung und vor allem der Vertrieb.
00:02:57: ja Und das mache ich als kaufmännischer Geschäftsführer der ich jetzt hier bin
00:03:02: Was für ein Problem löst ihr mit BRC?
00:03:05: Ja ganz einfach wenn man Photovoltaikanlage zuhause hat Dann hat man häufiger mal ein Problem mit unterschiedlichen Einstrahlungen auf den Modulen.
00:03:13: Also sei es da ist ein Schornstein, der manchmal einen Schatten auf den Modul wirft oder sei ich habe irgendwelche unterschiedlichen Dachneigungen noch ein Giebel daraus guckt wo Module drauf sind.
00:03:23: Und ganz wichtig wenn ich Module habe die eine schlechtere Einstrahlung haben als andere Module dann zieht hier immer das schlechteste Modul die anderen Module runter vom Strom.
00:03:35: Das heißt das schwächste Glied gibt den Ertrag der Gesamtanlage vor oder alternative, dieses schwächste Glied wird rausgenommen aus dem System.
00:03:43: Das heißt du verschwendest das komplette Potenzial was du in diffusen Licht eigentlich noch zur Verfügung hast und mit so einem Optimierer was wir haben kriegen wir noch die Energie des diffusens Lichts raus.
00:03:54: Das heisst alle Module im Schatten bringen jetzt wieder sechzig Prozent der Energie oder wenn ich unterschiedliche Neigungswinkeler bringe, alle das Maximum was sie können.
00:04:03: Wir machen diese komplizierten Dächer optimal!
00:04:07: Vielleicht an der Stelle noch mal ein bisschen zurückspringen, wie so eine Solaranlage normalerweise funktioniert.
00:04:12: Also nehmen wir mal einen solchen Solarpanel.
00:04:15: Das hat im Wesentlichen eine Spannung sagen wir mal ...fünfzig Volt, vierzig Volt und die Stromstärke also Ampere, die hinten raus kommen, die ändern sich je nachdem wie gut es beleuchtet ist oder nicht.
00:04:27: Jetzt sind die Dinger, wenn ich es richtig weiß in Reihe geschaltet.
00:04:30: Das heißt, die Spannung addiert sich in der Reinschaltung und der Strom bleibt aber normalerweise gleich?
00:04:35: Genau ja!
00:04:36: Also die meisten Anlagen sind genau so aufgebaut alle in Reiha geschaltet mit einem Stringwechselrichter, der hinten rankommt, der dann aus dem Gleichstrom Wechselstrom macht.
00:04:45: und genau diese Reinsschaltung ist das Problem.
00:04:47: So wie du gerade auch angesprochen hast den Strom, den das Modul erzeugen kann, ist abhängig von der Einstrahlung.
00:04:55: Ein Modul mit geringerer Einstrahlung, weswegen auch immer macht weniger Strom.
00:04:59: Da der Strom überall gleich sein muss zieht dann dieses Modul alle mit runter.
00:05:04: Okay jetzt liegt vor mir auf dem Tisch das Gerät was dieses Problem löst nämlich der Power Optimizer M fivehundert strich vierzehn.
00:05:15: Das ist ein Gerät das ungefähr so groß wie Ja, sagen wir mal ein Smartphone.
00:05:19: Es ist ein Plastikgehäuse.
00:05:22: da kommen unten irgendwie vier Kabel raus und oben dran ist so eine Metallzunge damit man es befestigen kann.
00:05:28: das ganze Ding ist ein bisschen dick wie wenn man zwei oder drei Handys aufeinander legen würde.
00:05:33: was genau macht dieses Gerät jetzt?
00:05:35: Genau.
00:05:36: also das Problem ist der geringere Strom.
00:05:38: an diesem einen Modul hatten wir gerade gesagt Und jetzt schließe ich mit diesen vier Kabeln Schließe sich so ein Optimierer an dem Modul an, was diesen geringeren Strom hat.
00:05:48: Diese kurzen Kabel kommen direkt ans Betroffene Modul.
00:05:51: die langen Kabel kommt dann wieder in den Strang also Vorgänger nach Folgemodul.
00:05:55: und jetzt detektieren wir hier an den langen Kabeln hey der Strang will eigentlich zehn Ampere aber dieses eine Modul wo ich dran befestigt bin kann mir nur fünf Amper geben.
00:06:06: Ich erkenne Delta Und dieses Delta erkennt der Optimierer, fängt an zu optimieren und sorgt dafür das hinten am Ausgang zum Strang wieder.
00:06:15: Der gleiche Strom fließen kann wie ihr vorne reinfließt.
00:06:18: Das heißt er senkt aber die Spannung dann ab?
00:06:20: Genau!
00:06:20: Er senkt die Spanung.
00:06:21: also aus deinen vierzig Volt, die du angesprochen hast würden jetzt beispielsweise dann zwanzig Volt werden damit aus fünf Ampere wider zehn Amper werden können.
00:06:30: Aber die Spanne ist ja nicht das Problem.
00:06:31: Aber alle Module können jetzt wieder zehn Ampel liefern... ...und nicht Fünf Oder dieses Modul wird komplett rausgenommen, sondern alle schaffen es wieder diesen maximalen Strom zu liefern.
00:06:41: Und das ist wichtig weil der Wechselrichter also dieses Gerät was sozusagen aus diesem Gleichstrom dann Wechselstrom herstellt damit ich's ins Haus oder ins Netz einspeisen kann?
00:06:50: Weil er damit dann besser und idealerweise optimal mit klar kommt.
00:06:54: Na im Prinzip Leistung ist immer eine Multiplikation auf Spannung mal Strom.
00:06:58: Jetzt sagste du hast zehn Module zusammen addiert sind das vierhundert Volt.
00:07:03: Und jetzt ist es natürlich ein Unterschied, ob diese zehn Module zehn Ampere also vierhundert Volt mal zehn Amper oder diese zehn Module nur fünf Ampère.
00:07:11: Also vierhundert Volt mal fünf Amper liefern können.
00:07:14: Was wir jetzt machen?
00:07:15: Wir reduzieren ein bisschen die Spannung von diesem einen Modul.
00:07:18: Also aus Vierhundert wird dann drei Hundert-Achzig Volt aber dafür können alle wieder zehn und jetzt kann ich das ausrechnen.
00:07:24: Drei Hundert Achtzig Volt mal Zehn bis bei dreitausend acht hundert.
00:07:27: Alternative wäre, vierhundert Volt mal fünf bis zweitausend.
00:07:32: Also schon eine Steigerung um tausend acht hundert Watt in der Situation!
00:07:35: Okay jetzt ist das ja kein neues Problem sag ich mal ne?
00:07:39: Das ist ja schon hinlänglich bekannt in der Photovoltaikbranche dass es diese Verschattungsprobleme gibt.
00:07:46: Seid ihr da die ersten und einzigen die darauf gekommen sind so ein Gerät zu bauen?
00:07:51: oder wie löst man dieses problem normalerweise wenn man nicht euer gerät einsetzt?
00:07:55: also die erstens immer nicht Und die einzigen Gott sei Dank, sag ich.
00:07:58: Das sind wir auch nicht weil im Prinzip vielleicht auch gleich eine Ansage an jeden der Gründen möchte wenn ihr in einem Markt seid wo es überhaupt keine Alternative gibt dann ist es vielleicht kein Markt hat man uns immer gesagt.
00:08:11: also ich freue mich sogar das große Wettbewerber Firmen wie ein Huawei zum Beispiel auch so eine Technologie rausgebracht haben Weil das ein Zeichen dafür ist dass der Markt auf jeden Fall da ist.
00:08:22: Es zeigt da ist Potenzial da sonst würden sie sich nicht damit beschäftigen Und ich habe es jetzt gerade schon angesprochen.
00:08:27: Ja, es gibt alternative Möglichkeiten aber jedes Produkt ist halt auf seine Art speziell und ich würde sagen wir haben gewisse USPs die uns besonders macht.
00:08:37: Also es gibt andere Optimierer die zum Beispiel überall angeschlossen werden müssen.
00:08:41: also egal ob das Modul ein Problem hat oder nicht Es gibt Optimiere die nur mit ganz speziellen Wechselrichtern funktionieren.
00:08:48: Das sind alles so Dinge wo wir gesagt haben Das wollen wir nicht.
00:08:51: Wir wollen die einfachste, effizienteste Lösung, wo man nur da braucht, wo es notwendig ist und wirklich mit allem da draußen zusammen
00:08:58: funktioniert.".
00:08:59: D.h.,
00:08:59: ich fasse das noch mal zusammen.
00:09:01: Euer Produkt ist praktisch den gängigen Wechselrichtern kompatibel.
00:09:05: Man muss es eigentlich nur an den Photovoltaik-Panelen anschließen, die tatsächlich das Problem haben.
00:09:11: Und – ich habe auch gesehen – ihr gebt aber auch twenty-fünf Jahre Garantie darauf, also das Ding scheint lange durchzuhalten wahrscheinlich länger als die eine oder andere Anlage?
00:09:19: Ja.
00:09:20: Also Elektronik
00:09:21: im Photovoltaikbereich, das war auch ganz lustig wenn wir noch zur Gründung kommen also die Idee hatten und vorgestellt haben also noch bevor wir überhaupt selber gegründet haben, da haben wir nur das Konzept vorgestellt.
00:09:33: und gerade genau wegen dem was du sagst, für um zwanzig Jahre muss es leben Es ist immer aktiv eigentlich während der Sonne scheint Du hast immer ja tagsüber ein gewisser Elektronick die arbeiten musst.
00:09:44: Fünfundzwanzig Jahre muss es überleben, Witterungsbedingungen oben auf dem Dach.
00:09:48: Eiskalt im Winter, unglaublich warm im Sommer... Es war vielen Firmen zu heikeln, haben sie gesagt ne wenn das fertig entwickelt habt kommt gerne wieder vorbei.
00:09:56: aber selber gründen wollen wir nicht.
00:09:58: und dann haben wir halt gesagt nehmen wir uns selber Wir fangen an.
00:10:02: was haben wir zu verlieren noch im Studio?
00:10:04: Ja es scheint eine gute Entscheidung gewesen zu sein.
00:10:06: da kommen auch gleich noch drauf wie ihr euch gegründet habt.
00:10:08: Was muss man dafür bezahlen wenn man so einen Optimierer haben möchte?
00:10:13: Naja, das ist ganz wichtig.
00:10:14: Wir machen nicht direkt Vertrieb an Endkunden sowieso nicht weil wir es auch nicht empfehlen dass der Endkunde es selber installiert und immer ein Fachpartner sich suchen einen Handwerker der die installiert oben auf dem Dach.
00:10:26: Wir mache auch nicht den Vertrieb am Handwerke weil unser Vertriebsweg ist halt... Es ist ein Massenprodukt was nicht nur hier in Deutschland nicht nur Hier in Baden-Württemberg ja sondern ganz Europa und vielleicht irgendwann mal weltweit vertrieben wird.
00:10:38: Das heißt wir haben ein Vertriebesnetz über Großendern.
00:10:41: Deswegen kommt es immer darauf an, natürlich was der Großhandel möchte.
00:10:44: Was der Handwerker wieder möchte.
00:10:46: aber ich würde sagen so als Entkunde liegt man
00:10:49: ja
00:10:50: nach Handwerke so bei sechzig Euro wahrscheinlich gut dabei.
00:10:53: Wie erreicht ihr eure Kunden?
00:10:55: Du hast gerade gesagt das sind Großhändler in erster Linie.
00:10:57: Das heißt ihr schaltet jetzt keine Werbung irgendwie klassisch vermutlich sondern wie geht ihr davor um eure Kunden anzusprechen?
00:11:04: Wie gehen wir da vor?
00:11:06: Naja erst mal muss ich mir überlegen wer ist denn der Entscheider in dieser Kette?
00:11:11: Der Endkunde wird es nicht entscheiden.
00:11:13: Der End-Kunde hat meistens gar kein Wissen darüber, dass das braucht.
00:11:17: Der Handwerker hat am ehesten das Wissen und muss entscheiden.
00:11:20: will ich haben oder will ich nicht haben?
00:11:21: also hier ist wirklich der Entscheidungsknoten.
00:11:24: deswegen muss sich den Marketingseitig erreichen und vor allem muss ich aber denjenigen finden von dem er seine Sachen bezieht.
00:11:31: Also war ganz klar Das ist der Solateur.
00:11:33: Wo kauft der klassische Installateur heutzutage ein?
00:11:37: entweder den extra speziell dafür eingerichteten Solargroßhändlern, von denen es Paar gibt auf der Welt oder halt beim Elektrogroßhandel.
00:11:45: Jetzt ist Deutschland unglaublich gut mit seiner Elektro-Großhandelsstruktur.
00:11:49: Es gibt sehr viele großen Gruppen und es gibt auch einige sehr große Solargroßehänder weil da sind wir echt noch gut in der Solarbranche aufgestellt.
00:11:57: Unsere Top Fünf sind in ganz Europa überall unter den Top zehn dabei von den Solargroßenhändern.
00:12:04: Und wie finde ich die?
00:12:05: Naja, ich spreche sie an.
00:12:07: Es ist eigentlich so, wie man es kennt Kalterquise.
00:12:09: Man geht auf Messen klar.
00:12:11: Es gibt extra Fachmessen für Elektronik, es gibt Fachmessens für Solar.
00:12:15: dort sind die Kunden oder man weiß wer sind denn die großen Player und versucht sich hochzuarbeiten.
00:12:20: Und das ist das Schöne.
00:12:21: wenn man ein Produkt hat was so klar erkennbare Vorteile hat dann kommt man normalerweise man trifft nicht auf Taubeohren sag mal so.
00:12:29: Man muss sich hoch arbeiten alles klar.
00:12:31: Aber sobald man auch mal in der Branche ist, dann lernt man die Leute kennen.
00:12:34: Und dann ist es wirklich so... Man ruft an!
00:12:37: Du hast aber weiß ich von dir einen Trick angewendet um überhaupt erstmal in diese Elektro-Großhandelsbranche vorzudringen.
00:12:44: was hast du da gemacht?
00:12:45: Trick
00:12:46: Ja Ein Trojanisches Pferd gesattelt
00:12:48: Nein das war ja eine gute Zeit lang.
00:12:50: kennt man auch heutzutage noch ganz viele Firmen die Wallbox'n haben.
00:12:54: Alle möglichen Leute sind plötzlich, alle Firmen sind plötzlich aus dem Boden geploppt.
00:12:58: Also das sind die Elektroanschlüsse von
00:13:01: der
00:13:01: Station und seine Eladestation draus machen kann beziehungsweise ein Roller oder nur besser natürlich einen Auto dran anschließen können?
00:13:07: Genau
00:13:07: also es war in den Zeiten so.
00:13:08: gerade mit Kfw-Förderung war das ein Hype.
00:13:10: Alle Firmen standen und da hatten wir noch kein fertiges Produkt entwickelt.
00:13:14: Wir waren in den letzten Zügen der Serienentwicklung Und mit gar keinem Produkt natürlich bei einem Großhändler aufzutauchen ist sehr schwierig hinzugehen und einfach nur was zu versprechen, mit leeren Händen.
00:13:24: Ist nie so cool!
00:13:26: Aber dann haben wir halt genau diesen Trick wie du es bezeichnest mal genutzt.
00:13:30: Haben auch eine eigene Wallbox bezogene.
00:13:32: Eine eigene WallBox ist ja nur ganz doof für Wallbox, sondern ein Stecker, ne Steckdose für Autos... haben wir so eine eigene gehabt und sind mit denen mal losgegangen.
00:13:41: Und hatten jetzt wenigstens ein Produkt im Portfolio, aber das Gespräch sah ungefähr so aus ich hatte dann dieses Gespräch für diese Produktvorstellung Wallbox.
00:13:48: es ging dann fünf Minuten und die nächsten zwei Stunden habe ich über meinen Optimierer gesprochen weil der ja mein Herzstück ist.
00:13:53: Da ist die Intelligenz dahinter da ist wirklich das wofür wir stehen hier als Firma.
00:13:58: und dann ging das ganze Gespräch um den Optimierern.
00:14:00: Aber ich hatte den Fuß in der Tür drin, so schnell schmeißen sie mich dann nicht mehr raus.
00:14:04: Weil die auch sozusagen an dem anderen Produkt interessiert
00:14:07: waren?
00:14:07: Weil Sie auch am Anderen auf jeden Fall mal anhören wollten ja.
00:14:10: Super!
00:14:10: Schöner Trick.
00:14:11: Sag mal wenn dieses Gerät tatsächlich auch diese Leistungseinbußen ausgleicht, ist es doch eigentlich ein totaler No-Brainer.
00:14:19: Verkauft sich das von selber?
00:14:21: Nee von selber auf keinen Fall.
00:14:23: So wie ein No-Brainer habe ich jetzt oder anders, lessons learned vielleicht von den letzten Zeit.
00:14:29: Ich muss ja zugeben, wir sind ja erst seit einem Jahr und zwei Monaten wirklich am Verkaufen.
00:14:34: Also so lange hat die Entwicklung gedauert.
00:14:35: Klar ich habe es vorher angesprochen was du für hohe Qualitätsstandards an so ein Produkt hast auch eine Produktion aufbauen etc.
00:14:42: So was hab' ich gelernt seit einem oder zwei Monaten?
00:14:45: Ich hatte am Anfang deinen Gedanken und hab gedacht ich muss eigentlich nur bei den Großeltern rein Und dann ist das ein No-Brainer Dann läuft der Laden.
00:14:52: Am Anfang sah's auch so aus Umsätze sind echt gut hoch gegangen aber Dann kamen keine Nachbestellungen mehr, das heißt am Anfang haben die Leute Lagerbestand aufgebaut.
00:15:02: Die Großhändler haben es gar nicht so schnell so einfach wegbekommen, auf jeden Fall nicht alle.
00:15:07: und da hab ich erkannt oh da draußen muss Marketing gemacht werden.
00:15:10: wir müssen an die Handwerker ran und denen das erklären.
00:15:13: Letzte Woche war ich bei einer Schulung von einem meiner Großhänder Und habe damals einfach in die Runde gefragt wie viele von euch kennen denn überhaupt Optimierung?
00:15:22: Kennen das Problem überhaupt und ich sag mal Wie viel waren's?
00:15:26: Ich würde sagen, zehn Prozent der Leute die da waren haben überhaupt schon von Optimierung gehört und lustigerweise von denen wiederum zwanzig Prozent haben uns schon benutzt.
00:15:36: Also man sieht, da haben wir schon echt einen guten Namen inzwischen aufgebaut.
00:15:40: das heißt Wir müssen diese Wissen dieses Problem dass es besteht noch viel mehr in den Markt rausbringen.
00:15:46: Es liegt halt daran In der Vergangenheit hattest du wunderschöne Süddecher ohne jegliche Probleme.
00:15:52: Da war's auch nicht so, dass der Strompreis zu hoch war.
00:15:55: Aber jetzt hier Strompreisbremse ist wieder gedrückt.
00:15:57: Der Verbraucher, wir haben gerade von Wallboxen gesprochen es gibt immer mehr Verbraucher in den Haushälten.
00:16:03: Es wird also immer sinnvoller erstens ein ganzes Dach zu nutzen und diese wunderschönen Süddecher ohne Probleme werden auch immer weniger.
00:16:10: Das heißt der Installateur muss jetzt etwas zu seinem Portfolio dazu nehmen Und kann nicht die Standard-Zwanzigmodul Südausrichtungsanlage ohne Probleme verkaufen.
00:16:20: Sondern jetzt muss man sich halt mit dem Thema Optimierung beschäftigen Und das ist noch nicht so bekannt.
00:16:26: Da tun wir gerade alles, um auf uns aufmerksam zu machen.
00:16:28: Das heißt dass wir in den gängigsten PV-Zeitschriften unterwegs sind und Berichte machen.
00:16:35: Jede Woche halten wir ein Webinar also mal eine kleine Werbung nebenbei.
00:16:40: Jeden Wochen halten wir Webinar für Handwerker wirklich wo wir eine Stunde über Best Practices.
00:16:45: wie funktioniert es eigentlich?
00:16:46: Wie würden wir planen?
00:16:47: so ein bisschen erzählen Und mit unseren Großeltern natürlich.
00:16:50: Also gerade zur Schulungen, wo ich jetzt war.
00:16:52: letzte Woche habe ich einen Haufen pro Jahr irgendwelche Hausmessen auf denen wir unterwegs sind weil einfach das muss bekannter werden.
00:16:58: Das Schöne ist aber wenn jemand es verstanden hat einer von den Inselateuren unser Produkt eingesetzt hat und mehr keine Probleme.
00:17:06: dann kauft er ja wieder!
00:17:07: Weil?
00:17:08: Es wird immer mehr Problemdächer da draußen geben.
00:17:11: Ich gehe inzwischen dahin und sage ungefähr sechzig Prozent aller Neuanlagen haben irgendeine Form von Optimierungsbedarf.
00:17:18: Sei es aufgrund einer Verschattung oder sei es auf Grund, dass der Kunde jetzt doch jeden Zentimeter den Giebel noch dazu irgendwie noch ein paar auf die Garage drauf klatschen und immer da hast du halt einen Bedarf!
00:17:30: Ich hatte einen Kunden, der hat eine schöne Süddaranlage eigentlich wunderschön.
00:17:35: Aber der Kunde hat gesagt, ich hätte gerne noch vier Stück unten auf meine Garage drauf platziert.
00:17:40: Da ist ja noch Platz!
00:17:40: Wenn ihr jetzt schon da seid und dieses Investment von X-Tausend Euro in die Hand nehmt, dann will ich auch das Maximale haben.
00:17:48: Und auch hier habe ich gesagt, ja dann hau mindestens doch da unten an die Vier mit einer anderen Ausrichtung den Optimiere ran, dass diese Vier, denen nicht die ganze Zeit dein Strom deiner wunderschönen zwanziger Anlage runterzieht – und auch hier perfektes Beispiel für Optimierungsbedarf.
00:18:02: Also klingt für mich nach einem riesengroßen Markt, den ihr da gerade erschließt.
00:18:06: Du hast vorhin schon angesprochen dass ihr nicht nur auf Deutschland fixiert seid könnte mir vorstellen das gerade auch in Frankreich oder in Italien der Markt zunehmend größer wird.
00:18:15: wie baut ihr denen
00:18:17: aus?
00:18:17: Wo sind wir gerade im Moment?
00:18:18: Wir sind in Dachregion also du kannst schon zu Deutschland Österreich Schweiz kann es uns beziehen.
00:18:22: jetzt gibt's natürlich internationale Großhändler die nicht nur in Deutschland verkaufen sondern wenn du eigentlich bei dem bist Und du hast natürlich auch Datenblatt, Bedienungsanleitung in den Sprachen.
00:18:32: Das ist auch wichtig.
00:18:34: Dann kannst du mit dem eigentlich auch in anderen Ländern starten.
00:18:37: was aber von mehr hin zu kommt ich habe vorhin davon gesprochen man kennt sich in der Branche und man unterstützt dich gegenseitig und wir sind ja kompatibel mit den Wechselrichtern.
00:18:48: das heißt manchmal gehen wir auch gemeinsam mit den wechselrichter hin und sagen hey bei welchen großen dann habt ihr denn große abnahme mengen?
00:18:55: und entsprechen wir gemeinsam den Großhändlern und sagen, hey es wäre sinnvoll, dass ihr so ein Paket aus Wechselrichter und Optimierer anbietet.
00:19:03: Weil's halt einfach ein kluges Add-on zum Portfolio ist!
00:19:06: Es gibt so viele wechselrichte auch europäische Firmen, deutsche Firmen die leider noch nicht über einen eigenen Optimiere verfügen.
00:19:14: Und gerade unser offenes Konzept ermöglicht ja grad jeder Firma jedem Wechsel Richter in Zukunft auch diese sechzig Prozent von Problemdächern zu bestücken was sie bisher nicht könnten.
00:19:26: Also wenn die Wechselrichter da nicht anfangen, über Alternativen nachzudenken.
00:19:30: Dann nehmen natürlich andere Firmen, die schon einen eigenen Optimierer haben ihn immer mehr von diesen Markt weg und wir sagen halt Wir sind der Freund!
00:19:38: Wir sind für euch da.
00:19:39: wie arbeiten mit euch zusammen?
00:19:40: Und dementsprechend haben sie auch Interesse uns bei ihr dem Markt Erweiterung zu helfen.
00:19:45: Habt ihr da keine Bedenken das Sie dann euren Optimiere aufschrauben und das Nachbauen?
00:19:51: Das Aufschraubem ist nicht das Thema Das kannst du ja nie machen.
00:19:54: Du kannst das nie komplett schützen, es ist jetzt vergossen bis oben in alles Mögliche.
00:19:58: natürlich kann man auseinandernehmen und können sich die Bauteilchen drauf anschauen.
00:20:01: Es sind natürlich die Typen Schiller oder die einzelnen Nummern obendrauf sind immer weg dass es nicht so einfach ist.
00:20:06: aber Alles ist unmöglich zu schützen.
00:20:09: Aber ihr habt ein Patent auf dieses Gerät?
00:20:11: Genau!
00:20:11: Das muss man vielleicht an der Stelle auch mal sagen.
00:20:13: Das haben wir auch, da ist richtig.
00:20:15: Wobei immer die Sache ist man muss auch die Macht haben ist durchzusetzen.
00:20:18: Also wer sagt mir denn jetzt ob schon irgendwo jemand eins zu eins dieses Produkt baut.
00:20:22: Was aber wichtig ist, es ist ja Software als das Brain.
00:20:25: Das andere die Hardware ist auch super gut von der Schaltung dass es funktioniert, aber der eigentliche Optimierungsalgorithmus ist in der Software und dies nicht auslesbar.
00:20:34: Das heißt wenn du versuchen möchtest von extern jetzt auf unsere Microcontroller zuzugreifen dann löschen sich die Codes von selbst.
00:20:41: Das heisst es ist unmögliches zu lesen.
00:20:44: Das ist aber schon eine ganz gute Security eigentlich.
00:20:46: Ja, das ist immer so.
00:20:47: die höchste Stufe es gibt unterschiedlichen Schufen-Videos schützen kannst.
00:20:51: Es gibt dass du's halt gar nicht lesen kannst oder so... Aber bei uns ist es echt so wenn versucht wird drauf zuzugreifen dann macht einfach fupp und dann ist es auch irreparable.
00:20:59: Das ist da nicht mehr möglich!
00:21:01: Du kannst sie ja auch nicht neu beschreiben weil das wäre genau gleich viel Problem für uns.
00:21:05: Stellt ihr vor jemand kauft BRC Optimierer der ins was schlechtes will schreibt die Software um dass er absolut einen Kruscht macht Und wird sie dann wieder als BRC-Produkt verkaufen.
00:21:14: Deswegen auch das geht nicht, du kannst sie nicht neu beschreiben und Sie werden einfach gelehrt!
00:21:18: Wir können sogar lesen dass es jemand versucht hat also... Ich habe da nicht so große Angst!
00:21:23: Lass uns mal ein bisschen auf eure Gründungsgeschichte zu sprechen kommen.
00:21:26: ihr seid ja drei Gründer Tim Czarnacky Richard Brace und eben Du.
00:21:29: Wie habt Ihr euch eigentlich kennengelernt?
00:21:31: Ihr habt alle an der HKA studiert.
00:21:32: ne?
00:21:32: Genau!
00:21:33: Das ist auch so eine schöne Geschichte oder so ein schönes Beispiel.
00:21:37: Was am Anfang in der Gründungszeit so ersten Investoren oder ersten Partnern sehr gut gefallen hat, war halt dass wir nicht alle das Gleiche studiert haben.
00:21:46: Also wir waren nicht die drei Softwareleute oder die drei Marketing-Leute sondern wir waren wirklich ein komplementäres Team was sich perfekt ergänzt hat.
00:21:55: Wir hatten einen also Richard grad als absoluter Master in Elektrotechnik Ich sag immer erst unser Genie der mit Bauteilen sprechen kann Werden Themen der Erneuerbare, auch Elektrotechnik studiert hat aber davor eine Handwerksmeister.
00:22:09: Ausbildung gemacht hat.
00:22:11: Also er ist ein Praktiker, der weiß wie da draußen die Anlagen funktionieren, wie man die Dinger auf die Dächer schraubt.
00:22:15: Der hat praktisches Wissen.
00:22:17: und ich noch als Wirtschaftsingenieur, der halt alle BWL-Kentnisse mitnimmt also der nicht bei dem ersten Bilanz in Ohnmacht fällt oder wenn er mit einem Anwalt reden muss es noch nie gehört hat.
00:22:28: Ein Wirtschafts- ingenieur ist ja echt breite Spektrum von allem ein bisschen nirgendwo Experte aber zumindest soweit das sich entscheiden kann.
00:22:35: was braucht man?
00:22:36: Und wo brauche ich einen Experten?
00:22:37: Das ist das Wichtigste, was man als Geschäftsführer eigentlich entscheiden muss.
00:22:41: Wo braucht man jemanden, der verstärkt?
00:22:43: Genau und wir haben uns kennengelernt.
00:22:45: Ehrenamtliche Tätigkeiten nenne ich jetzt mal so Wir waren alle in der Studierendschaft in irgendeiner Form tätig.
00:22:50: Die beiden anderen waren in der Fachschaft Elektrotechnik.
00:22:54: Ich war damals im Aster der Finanzvorstand.
00:22:57: In meiner Studienzeit wurde die Studierendenschaft, also das Ganze dass der Aster eine Körperschaft öffentlichen Rechts ist wurde da alles eingeführt.
00:23:06: Das heißt da war ich dann der Kanzler musste die Finanzordnung sowas alle schreiben und da hat man Sachen zusammen gemacht.
00:23:13: Sei es ein Sommerfest zusammen organisiert Ich weiß mit Tim saß ich da und habe für einen Sommerfest zusammens die Sponsoren Für die Cocktails Also für den ganzen Alkohol hier Captain Morgan was es nicht alles gibt Die saßen bei uns am Schirm und wir haben mit denen verhandelt.
00:23:26: Das war so die erste richtige Verhandlung, die ich gemeinsam mit dem Tim geführt habe.
00:23:30: Also so lernte man sich kennen.
00:23:32: Man hat immer in den Sitzungen zusammen zu tun gehabt Und dann irgendwann vor allem bei ihm ist er dieser Gründer Gedanke das erste Mal aufgetreten.
00:23:41: Er wusste dass ich auch gründen möchte ein ganz anderer Bereich.
00:23:44: Aber ja und so hat er sich dann irgendwann gesagt hey mit dir kann man gut arbeiten Du willst ja auch grünten.
00:23:51: hier ist meine Idee willst du nicht mitmachen.
00:23:53: Und es hat mich mehr überzeugt als alles, was ich machen wollte.
00:23:56: Was wolltest du machen eigentlich?
00:23:57: Software!
00:23:58: Ich habe davor in Werkstudenten-Tätigkeiten für ein größeres Unternehmen gearbeitet und hab für die Unternehmens eigene Software geschrieben... ...und da wurde mir gesagt, ey wenn du das als Selbstständiger machen würdest schon Verkaufsverdienstes zehnfache.
00:24:12: Also ich hätte sogar schon die ersten Kunden gehabt für meine Sachen.
00:24:16: Aber erstens hat meine Software häufig dazu geführt dass Menschen nicht mehr notwendig waren weil ich's automatisiert habe War nicht so cool, grundsätzlich.
00:24:24: Und der Hardware fand ich von Anfang an, also ich fand den Sinn dahinter einfach cooler.
00:24:27: Dann nimmst du in die Hand wirklich einen Mehrwert.
00:24:30: dann auch die Erneuerbaren und die.
00:24:31: ich glaube... Ich meine, meine Mutter war eine der ersten, die vor fünfundzwanzig Jahren eine PV-Anlage auf das Dach geschraubt hat und Wärmepumpe noch vor dem ganzen Stress von heute.
00:24:40: Deswegen fand ich die Idee halt einfach besser als meine eigene und er hat mich recht schnell überzeugt dass es mehr Sinn macht damit zu machen als jetzt mein Software Ding wie jeder andere zu machen.
00:24:50: Hätte vielleicht auch funktioniert, alles gut.
00:24:52: Aber so macht es mehr Spaß morgens
00:24:54: aufzustehen.".
00:24:55: Jetzt ist Tim mit der Idee an dich herangetreten?
00:24:57: Dann hat sich Richard noch dazu gesellt.
00:25:00: und wie ging's dann weiter?
00:25:02: Weil die Idee ist ja das eine aber man muss ja dann auch ein Prototypen zumindest mal entwickeln und einen Funktionstest überhaupt erst einmal machen.
00:25:08: Erstmal muss man irgendwie überleben!
00:25:11: Also wir waren ja nur drei Studenten.
00:25:14: Wir hatten jetzt keine größeren... Beschäftigungen gehältern nebenbei und jetzt musst du ja irgendwie erst mal an Geld kommen, dass du selber überlebst.
00:25:21: Dass du dir ein bisschen Material heranschaffen kannst, dass Du dein Traum oder deine Idee überhaupt verwirklichen kannst neben Studium oder nach dem Studium.
00:25:28: Das heißt was haben wir gemacht?
00:25:30: Es gab dieses, es gibt wahrscheinlich immer noch Exist-Grunderstipendium.
00:25:34: Da ist vor allem das KIT Partner gewesen.
00:25:38: aber wir hatten dann der Hochschule also in der HKA auch jemandem der uns da unterstützt hat Und mit denen gemeinsam haben wir uns für diese Stipendiums beworben.
00:25:46: Das heißt, bei diesem Stipendium bekommt man dann glaub ich tausend Euro monatlich oder irgendwie so einen bestimmten Betrag auf jeden Fall.
00:25:52: So dass man davon leben kann als einer der Gründer und ich glaube da werden dann bis zu drei Personen auch unterstützt wenn ich es richtig weiß.
00:25:58: Wie
00:25:58: viele Personen weiß ich nicht mehr?
00:26:00: Aber das hängt auch davon ab was für ein Ausbildungsgrad du hast.
00:26:03: also bist du noch im Studium kriegst du weniger ist dein Bachelor zumindest bestanden kriegs'n bisschen mehr Thema der auch ein bisschen mehr weil er eine Meisterausbildung davor hatte und das besonders gefördert wurde Und du kriegest halt ein bisschen Geld für Sachmittel.
00:26:15: Also wir konnten uns dann wirklich die ersten Sachmittel kaufen.
00:26:19: Überhaupt mal PCs, überhaupt mal Infrastruktur... ...die ersten Prototypensmaterial dafür, dann Löten
00:26:26: etc.,
00:26:27: das musste man ja alles machen.
00:26:28: Das heißt dieses Stipendium hat uns auf jeden Fall geholfen, das erste Jahr zu überleben.
00:26:32: Vorgründung also noch vorgehende Haarkründungen damit man ersten Prototypen wirklich hier raus in Testanlagen bringt haben das dieses Stippendium vor allem unterstützt.
00:26:40: Und da wart ihr noch in den Räumlichkeiten der HKA?
00:26:43: Genau im P-Gebäude
00:26:45: dass es inzwischen nicht mehr gibt.
00:26:46: Da ist jetzt eine große Baulücke, aber gut, es gibt andere Räumlichkeiten an der HKA die heute zur Verfügung stehen würden.
00:26:52: Das heißt ihr habt euch da eingeschlossen.
00:26:54: ich habe euch damals auch besucht im Labor und das war alles so wie man sich das eigentlich vorstellt.
00:26:59: überall standen Sachen rum und Lötkolben und eigentlich eine total gemütliche Atmosphäre.
00:27:06: Habt ihr das auch so genossen?
00:27:07: So wie's aussah?
00:27:09: Also sagen wir... Wie soll ich das sagen?
00:27:11: Also irgendwie wars schon schön vor allem mit den beiden anderen so zusammenzusitzen, es gibt's gar nicht mehr so richtig.
00:27:18: Ich bin jetzt viel unterwegs auch gerade im Vertrieb, im Ausland bei irgendwelchen Kunden und das war irgendwie schon schön einfach... Es hat einen anderen Flair, es war weniger professionell.
00:27:26: Das wär mehr dieser Start-up-Flair und man halt geguckt wie man kommt, man hatte nicht so viele Mitarbeiter.
00:27:31: Das war weniger stressig und irgendwie es war mehr hobbymäßig, mehr Spaß.
00:27:35: Jetzt ist es ein Unternehmen macht immer noch Spaß aber es gibt vielmehr Regularien an die man sich halten muss, vielmeher Münder, die man stopfen muss auf gut Deutsch.
00:27:42: Heißt das so?
00:27:43: Also Füttern!
00:27:43: Das
00:27:44: ist Maulstopfe.
00:27:45: Ja, Maulstoffe,
00:27:45: weil ich es nicht sage.
00:27:49: Man muss halt durchgucken wie alle Leute zufrieden sind.
00:27:52: Es ist ja viel mehr Verantwortung was jetzt an einem hängt.
00:27:55: also beide Seiten sind super cool.
00:27:56: Was wir jetzt haben ist natürlich vielmehr Möglichkeiten.
00:27:58: Wir können viel schneller wachsen.
00:28:00: Ich sage immer das erste Jahr war noch Jugendforscht oder Die ersten Jahre waren noch sehr viel Jugendforsch Aber es war irgendwie auch näher.
00:28:07: Man hat alles so zusammengemacht.
00:28:09: Wir saßen wegen einem Pitch zu dritt zusammen und haben darüber geredet.
00:28:12: heutzutage, wie dieses Interview mache ich halt einfach logischerweise.
00:28:17: Das ist verloren gegangen und das war richtig schön früher auf diesem kleineren engeren Raum Und ja man hatte mehr kooperiert noch mit Hochschule.
00:28:25: dass wir da im Labor nutzen durfte hier erneuerbare Labor haben wir immer genutzt und haben da auch zusammengegrillt und solche Dinge weiß ich noch.
00:28:33: Also es war schon cool Will ich nicht missen, aber auch die jetzige Zeit will ich nicht messen.
00:28:38: Mal abgesehen von den Räumlichkeiten – wie hat euch die Hochschule denn sonst noch unterstützt auf dem Weg in die Gründung?
00:28:43: Also zum Einen das Patent, wenn man da noch drüber spricht ist ja auch von der Hochschulle gekommen, dass immer ein super Hinweis an jeden der gründen möchte und dann nach Hochschulen ist.
00:28:52: Patente oder Hochschullen an sich, wie sage ich es immer, Hochschul- und Universitäten an sich da sitzen oder stehen oder unterrichten ganz viele kluge Leute, die ganz viele kluge Sachen gemacht haben oder immer noch tun Und dementsprechend gibt es ganz viele auch Patente, ganz viele Erfindungen die an der Hochschule geboren werden.
00:29:12: Aber ein Professor ist ja vor allem da zum Lehren und dementsprechend ist es meistens so... Wenn das Patent beantragt ist, wenn das Patente durch ist und die Machbarkeit ist bewiesen dann ist es ja genug für ein Professor.
00:29:25: Und dann wäre es eigentlich genau das Spannende jetzt anzufangen uns zu entwickeln und kostengünstiger und was richtig cooles drauszumachen wie jetzt beim Optimierer.
00:29:33: da hört's dann auf weil das ja nicht der Job von dem Professor grundsätzlich ist.
00:29:36: aber so ist es halt einfach.
00:29:38: so war es auch für uns.
00:29:39: jeden der gründet einer Hochschule kann ich mal empfehlen guck mal was es dafür coole Entwicklungen gibt und da kann man sicher etwas daraus machen.
00:29:45: Das ist das eine, das Patent überhaupt mal.
00:29:48: Dass wir das bekommen haben und darüber gesprochen haben, Übertragen abgekauft hatten wir es dann.
00:29:53: Es gab noch Exist.
00:29:54: Klar, da haben die ganze Zeit die Unterstützenden bekommen von der Hochschule.
00:29:57: Es gibt auch die Gründerunterstützung wo man auch Räumlichkeiten mit nutzen konnte.
00:30:01: Man kam an Mentorenprogramme... Ich weiß noch unser erster Partner in der Grünungsphase sind immer diese Inkupatoren und Acceleraturen.
00:30:11: Das wurde auch uns nahe getragen von der hochschule.
00:30:14: Das heißt, da geht es dann auch darum Geldgeber zu finden.
00:30:17: Die darf vielleicht ein bisschen Geld reinschießen in die Entwicklung und euch damit unterstützen?
00:30:20: Genau
00:30:20: den ersten Investor sozusagen.
00:30:22: über so einen Inkubator haben wir da auch über ein Programm gefunden wo uns damals Katharina war das noch vom Chealab, GrünerLab
00:30:30: Ja, genau damals G-Lab.
00:30:33: Das heißt inzwischen XLab.
00:30:34: vielleicht kurz zur Erklärung wenn man als Studierender eine Idee hat und eine Gründungen vornehmen will oder einfach mal grundsätzlich wissen möchte wie das Ganze so funktioniert dann findet man im XLab die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpatner die einen da coachen Da sind Mitarbeiterinnen Mitarbeiter und auch Professorinnen und Professoren mit dabei richtig Ahnung haben und selber wahnsinnig viel Business-Erfahrung haben.
00:30:56: Und auch jede Menge Leute kennen, das ist dann dieses Netzwerk was du gerade angesprochen hast.
00:31:00: Auch Beschleuniger zu finden die mit einer Geldspritze vielleicht dann parat stehen.
00:31:06: Ja, Geld und Know-how vor allem.
00:31:08: Also so Inkupertoren die bringen jetzt nicht das große Finanzielle ist es auch gar nicht.
00:31:12: ihr sind ja keine Finanzinvestoren Die sind halt ein bisschen mit drin haben wir auch ein paar Prozent am Anfang gehabt Und dann helfen sie dir vor allem durch Mentorenprogramme.
00:31:19: Wir haben Mentoren die wir bis heute sogar noch teilweise haben darüber kennengelernt.
00:31:23: Das erste Mal gepitscht habe ich auch nie gemacht.
00:31:26: Jetzt hast du ein paar Präsentationen in der Schule oder auch in der Hochschule immer gemacht.
00:31:29: aber steh mal ... wie beim Teelen damals vom KIT im Riesenhörsaal, und halt mal vor ein paar tausend Leuten Vortrag.
00:31:36: Die hat ja nie einer vorbereitet auf sowas.
00:31:39: Ja klar!
00:31:40: Und gerade solche Präsentationstechniken, Verhandlungstechnik... Worauf muss man achten wenn man Arbeitsvertrag macht?
00:31:46: Alles was so außen rein Studiumtheorie in die Praxis geht für sowas sind solche Partner echt gold wert.
00:31:53: Gab's eigentlich irgendwann mal Skepsis.
00:31:55: also gab es da vielleicht auch Leute gesagt haben, was soll das denn für ein Wunderding sein?
00:31:59: Nicht in der Richtung, sondern eher in die Richtung dass es so einfach ist.
00:32:05: Also ich habe es ja vorhin erklärt was das tut und es ist so logisch und du sagst ja auch gleich Ja wie macht man das?
00:32:11: Wir haben den Leuten genauso erklärt Strom gering unser Gerät macht Strom wieder hoch.
00:32:15: Natürlich ist da mehr Technik dahinter aber so vom wirkungsprinzip ist jetzt kein.
00:32:21: Wir haben das immer genannt, es ist keine Rocket Science.
00:32:24: Also in diesem Satz habe ich so schrecklich oft und ich hab ihn gehasst weil die Leute immer gesagt haben wir aber das ist ja logisch also da kann kein Markt dahinter sein, das ist halt so einfach, das macht ja jeder und sagt nee jetzt kommt's halt drauf an was die Bedingungen dann so in Elektronik sind wie es genau funktioniert von der Schaltung dann ist es doch plötzlich Rocket Science.
00:32:41: Aber das Prinzip war so einfach dass manche Leute gesagt haben ne also das kann ja jeder also das können nicht so cool sein.
00:32:48: Das war das Einzige, was ich an Skepsis gehört habe.
00:32:51: Okay aber ihr habt ja das Gegenteil bewiesen?
00:32:53: Wie waren denn eigentlich die weiteren Iterationen?
00:32:56: also ihr habt natürlich erstmal Prototypen gehabt und ich sehe jetzt hier zum Beispiel auf dem Tisch vor mir liegt eine frühe Version des Gerätes was im Prinzip aus der Platine nur besteht und komplett in so ein Gehäuse vergossen ist wahrscheinlich damit schön wasserdicht ist.
00:33:11: Was war das Problem?
00:33:12: weshalb sieht es heute anders aus?
00:33:14: Das ist mein Lieblingsbeispiel, ja.
00:33:16: Also es ist so spannend wenn man aus dieser Jugendforstphase rauskommt von der ich vorher gesprochen habe.
00:33:20: da denkste einfach nur machbar ist.
00:33:22: das Ziel also du zeigst dein Konzept funktioniert und dann bist er fertig.
00:33:27: Denkt man so ganz naiv wie man ist aus der Studienzeit aber das ist es nicht.
00:33:32: das ist nur der kleinste Teil.
00:33:33: ich würde sagen dass in die zwanzig Prozent erstand bestanden weil das da waren würde ich sagen dieser Prototyp von dem Du sprichst das war die Zwanzig prozent.
00:33:41: er hat funktioniert er war auch okay vom Preis.
00:33:44: Aber dann kommen halt von Außenregularien, gerade in der PV-Branche hast du eine Menge Regularien.
00:33:50: und da weiß ich noch bei diesem Gehäuse war es die Thematik dass es anziehend auf Marder gewirkt hat.
00:33:56: und so ein Mardern ist natürlich schlecht wenn er an solchen Geräten die draußen frei verfügbar sei es an Freiflächen oder irgendwelchen Dächern installiert sind oder an Garagen.
00:34:04: das ist nicht so cool Und das ist damit zum Beispiel gestorben, dass es die Idee war.
00:34:09: Okay,
00:34:09: das heißt der Mada frisst sich dann durch die PV-Anlage auf den Dach?
00:34:12: Ja an den
00:34:12: Kabeln und an den Kabel so einen Bruch zu haben, das ist keine gute Sache weil du hast ja auch eine ordentliche Spannung.
00:34:17: also erstens ist es ganz schlecht für den Arm Mada Weil da hast du bis zu tausend Voltmalanliegen in diese Reinschaltung.
00:34:22: Das macht der Marder nur einmal, aber
00:34:24: wir wollen... Aber es gibt einen schönen
00:34:25: Lichtbogen!
00:34:26: Ja und dann wenn der Marda mal fertig damit war ist auch nicht cool für dich.
00:34:29: Das möchtest du nicht haben.
00:34:31: also das ist zum Beispiel ein Grund was dann halt passiert.
00:34:34: neben allen anderen Sachen neben der Machbarkeit kommen halt Sachen dazu.
00:34:38: Es muss günstig sein.
00:34:39: dass es auch jemand kauft darf auch nicht die teuerste Technologie sein.
00:34:42: Ist auch eine Sache ganz wichtig.
00:34:44: Und dann müsste es halt alle Normen, die da draußen erfüllt sind.
00:34:47: Alle Witterungsbedingungen, alles Mögliche muss halt auch erfüllt sein.
00:34:51: Dann kommt noch irgendein... Prüf Labor dazu, was noch mit guckt und schaut, dass du auch keine Störungen EMPV-seitig in die Welt hinausbläst.
00:34:59: Ja stimmt damit man nicht den Polizeifunk stört am Ende oder das Babyfond empfangen?
00:35:04: Genau also solche Sachen passieren dann halt einfach und dann muss es immer mehr Iteration geben und dann sucht man sich halt immer mehr Partner ist auch eine ganz wichtige Sache in der Entwicklung.
00:35:15: deswegen ist es nicht mehr diese Art des Gehäuses sondern inzwischen extra Gehäuse, was auf dem gleichen Material ist wie heutzutage hinten die Anschlussdosen bei den Modulen.
00:35:26: Die werden ja schon seit einigen Jahren da draußen verbaut.
00:35:29: also wenn man dieses Material nimmt kann es nicht so schlecht sein für so'n Gerät wie wir's haben.
00:35:33: Also haben uns dann entschieden das zu tun oder das zu nehmen.
00:35:36: aber so lernt man halt mit jedem mal mehr und vor allem lernt immer mehr je mehr man Praxiserfahrung macht weil nur von der Theorie da bleibt diese zwanzig Prozent Jugendforscht, von der ich gesprochen habe.
00:35:47: Du lernst halt genauso was wie diesen Maderschaden einfach nur indem du es ausprobierst und dann sagt dir das jemanden da hätte man jetzt noch ein Jahr lang weiteres optimieren können hätten wir nicht rausgebracht in den Markt hat man ja später gemerkt funktioniert nicht.
00:36:00: also ich sage immer dieses MVP wird ja immer gesprochen Minimum Viable Product der erste funktionierende Prototyp so schnell wie möglich raus so schnell Wie möglich Markterfahrungen machen bei Kunden mal eine Testanlage bringen Feedback Einholen sonst macht man eh nicht jugendforscht.
00:36:16: Wie lange habt ihr gebraucht von der ersten Idee bis zum so jetztfertigen Produkt, wie es vor uns auf dem Tisch liegt?
00:36:23: Nehmen wir mal dazu das ist im Jahr zwei Tausend siebzehnt.
00:36:25: Das war aus den Achtzehn einmal gegründet aber das erste Mal in dem Labor rumgelöhte zu richtig.
00:36:30: Wie gesagt will ich zweitausendsebzehn nehmen und jetzt verkauft seit eineinhalb also ein Jahr und zwei Monate.
00:36:36: Produktionen waren ja vorher schon klar.
00:36:38: Verkaufen tun wir's jetzt seit einem Jahr.
00:36:40: zwei Monate d.h.
00:36:41: Ende zweiundzwanzig, das heißt fünf Jahre Mit Weiterentwicklungen, am Anfang war es da noch eine Elektronik für kleinere Modulklassen.
00:36:48: Dann haben wir gesehen der Markt geht immer mehr in höhere Modulleistungsklassen.
00:36:53: also wenn wir jetzt ein Produkt rausbringen können wir jetzt einfach den Kleinen raus bringen oder wir sitzen nochmal zusammen optimieren die ganze Platine gleich für die nächste Generation und haben uns dann dafür entschieden dass wir jetzt eher für die heutigen Modulklassen gewappnet sind.
00:37:06: Wenn wir jetzt mit dem früheren Modell unterwegs wären werden schon einige Module nicht mehr nutzbar für unseren Optimierer.
00:37:13: Deswegen war es eine gute Entscheidung, da lieber nochmal zu sagen hey so ein Pivo nennt man das ja noch mal ne Veränderung im Konzept und lieber nochmal entwickeln und besseres Produkt für höhere Leistungslassen rausbringen.
00:37:25: Ihr seid in diesen fünf Jahren auch wahnsinnig gewachsen?
00:37:28: Ich habe ja schon eingangs erwähnt dass ich hier in Edlingen euren Büroräumlichkeiten bin.
00:37:32: Man muss sagen wir befinden uns hier in den Räumlichkeiten einer alten Papierfabrik Und ihr habt jetzt hier eine ganze Etage für euch beschlagt genommen.
00:37:39: wie viele Leute arbeiten inzwischen für BRC?
00:37:41: Das ist so ein Konzept.
00:37:43: Wir haben feste Mitarbeiter, wir haben Studis auch sehr stark noch mit der HKA verwurzelt wo immer neue Studis kommen.
00:37:49: Ich glaube so sieben Studis haben wir hier noch von der HKA und irgendwie so sechste Mitarbeiter die mal ihre Wurzel in der HkA hatten, auch immer ganz lustig.
00:37:57: Insgesamt sind wir so mahrum, würde ich sagen, sind also siebenunddreißig.
00:38:01: Kommen in zwei Wochen nochmal dann sind wir über vierzig ungefähr damit man das Gefühl hat ja Aber jetzt, da wir das Produkt draußen haben und schon bekannter sind, haben wir natürlich noch ganz andere Möglichkeiten weiter zu wachsen.
00:38:12: Also sehr viel Wachstum kam in den letzten zwei Jahren.
00:38:16: Du hast gerade gesagt, in zwei Wochen oder so sind es vierzig Leute?
00:38:20: Wie sehen die weiteren Schritte aus?
00:38:21: Personell aber auch was das Unternehmen – die Expansion oder vielleicht auch die Produktentwicklung betrifft?
00:38:26: Ich habe ja gesagt im Moment Dachregion, Deutschland ist euch Schweiz!
00:38:30: Jetzt mit Partnern und alleine in die weiteren Länder... Ich kann mal so viel ankündigen, was ich gerade auf dem Zettel habe ist Frankreich Spanien Italien dann oben Belgien Niederlande wo ich letzte Woche war.
00:38:42: Polen vielleicht ein bisschen über Partner.
00:38:44: also so internationalisieren vor allem Europa.
00:38:46: erstmal steht für dieses Jahr an man steht noch an Weiterentwicklung.
00:38:50: es gibt noch genug Dinge zu tun was die Optimierung angeht sei es die höheren Modulklassen seist weitere Funktionalitäten die wir mit anbieten.
00:38:58: das heißt nächste Generation wird zur inter Solar veröffentlicht also im Juni.
00:39:03: Also könnt ihr bald wahrscheinlich noch eine zweite Etage dazunehmen, wenn es so weitergeht.
00:39:06: Ist das noch Platz?
00:39:08: Wo findet die Entwicklung statt?
00:39:09: Das macht ja eigentlich auch alles hier direkt in euren eigenen Laboren.
00:39:13: Ja!
00:39:14: Hier ist vielleicht wichtig, als ich immer in meiner Vorlesung sag für die Studis zum Thema Gründen sei bewusst was ist dein Kerngeschäft, was ist ein Kern Know-how, was du nicht abgeben darfst sonst hast du ein Problem.
00:39:27: Alle anderen Sachen, diese typischen Make-up by Entscheidungen gibt es irgendwo anders Leute die's besser können.
00:39:33: Die's einfacher günstiger können.
00:39:35: Es bringt nichts selber aufzubauen.
00:39:36: Deswegen das einfachste Beispiel ist wir haben Produktionen.
00:39:39: Wir sehen Produktion nicht bei uns.
00:39:41: Ich kann ja nicht riesige Hallen aufbauen wo tausenderweise hinten Optimiere rauskommen.
00:39:45: deswegen habe ich da Produktionspartner mit denen ich zusammen arbeite.
00:39:49: Wo sitzen sie?
00:39:50: In Europa so weit kann ich sagen
00:39:52: in Europa.
00:39:53: Da kommen jetzt eine ganze Menge Länder infrage, also gib uns einen Tipp eher Frankreich oder ein bisschen weiter weg?
00:39:59: Nee,
00:39:59: nee es ist auseuropäisch!
00:40:01: Litauen.
00:40:02: Ich glaube es ist kein Betriebsgeheimnis, ich kann auch einfach sagen es ist Ketorn weil Ketron hat's veröffentlicht.
00:40:06: Nein!
00:40:08: Litauen ist gerade Produktionspartner.
00:40:10: Ketoren heißen die?
00:40:11: Sind glaube ich Nummer drei europaweit was EMS angeht also solche Dienstleistungen für Bestückung der Platinen.
00:40:16: Ich glaub Nummer drei oder fünf war oben dabei.
00:40:19: Also
00:40:19: das sind Auftragsfertige.
00:40:20: da kann man mit einer Idee hingehen oder mit einem fertigen Produkt hingehen und die bestücken die Platinen, machen das Gehäuse drum herum legen die Kabel dran
00:40:28: und schicken
00:40:29: das komplett fertig hier zurück.
00:40:30: Genau, so ist der Gedanke.
00:40:32: Und uns war es halt vor allem wichtig in Europa zu bleiben weil damit kann ich jetzt auch immer sagen hilft mir auch im Marketing wir sind der einzige europäische optimiere Hersteller den's gibt.
00:40:42: die anderen sind alle irgendwo von woanders her und auch von der Produktion wahrscheinlich aus fernost.
00:40:48: Was für Vorteile hat das relativ lokal zu produzieren?
00:40:51: Ich bin einfach sicherer an der Produktion.
00:40:53: Es kann irgendwo wieder eine Fähre quer stehen und wir haben Probleme durchgesehen, ein bisschen Material haben wir auch unten.
00:40:58: also wir können auch noch so ein bisschen Produktion überprüken.
00:41:00: falls mal die Bauteile nicht geliefert werden sollten ist es einfach eine Sicherheit.
00:41:04: man kann auch mal hingehen.
00:41:05: Du hast gefragt, wo die Entwicklung stattfindet?
00:41:07: Genau.
00:41:09: Da waren
00:41:09: wir.
00:41:09: zurückzukommen
00:41:10: auf die Entwicklung.
00:41:11: Ja, die Entwicklung ist ja auch in Räumlichkeiten gesehen.
00:41:13: Ich würde sagen, siebzig Prozent ist Entwicklungsbereich bei uns noch weil halt wir die Entwicklung hier machen.
00:41:20: also hier haben wir selber Lötanlagen für Klein-Serie natürlich Wir können selber Bestückungsautomaten, wir haben selber Ultraschall Schweißmaschine um immer schnell Prototypen zu machen Für die neue Generation.
00:41:32: Also weiterentwickeln tun wir vollkommen hier bei uns.
00:41:35: Das ist auch das Kern-No-How.
00:41:37: Wir wissen, wie der Softwarecode von der Optimierung da ist und wir schreiben diesen Code.
00:41:42: Wir bestücken die Platinen.
00:41:43: Wir entwickeln selber die Schaltungen.
00:41:45: Das ist einfach das Kern.
00:41:47: No How des darf das Unternehmen nicht verlassen.
00:41:50: Ihr sucht aktuell gerade eine ganze Menge Leute.
00:41:53: in welchen Bereichen können sich beispielsweise Studierende oder auch Absolventinnen und Absolventen der HKA bei euch bewerben?
00:42:00: Ich würde sagen vor allem... In der Entwicklung, weil wir so Entwicklungsaffinen sind.
00:42:04: Sei es in der Software-Entwicklung als auch in der Hardware-Entwickelung – da brauchen wir Leute!
00:42:09: Grundsätzlich suchen wir jetzt noch jemanden für das Marketing.
00:42:12: Ich habe vorhin gesagt dass wir das Marketing sehr konzentrieren auf die Handwerker.
00:42:16: Das heißt, da ist sehr viel.
00:42:17: was dann noch für Möglichkeiten?
00:42:19: Am Start sind Pressemitteilungen, Aktion mit Großhändlern, Messen veranstalten... All das Zeug, das ist im Marketingbereich.
00:42:27: Vertrieb hab ich auch davon gesprochen.
00:42:28: kann man auch nochmal darüber reden dazu erweitern Aber aktiv suchen festzustellen ist es vor allem echt Software-Entwicklung, Hardware-Entwickelung, Projektmanagement solche Dinge für die weiteren Produkte.
00:42:40: Und ihr nehmt auch Praktikantinnen und Praktikantern der HKA.
00:42:43: also wenn jetzt einer zum Beispiel im fünften Semester irgendwie einen Praktikumsplatz sucht wird, ihr auch eine gute Adresse sozusagen?
00:42:49: Also wir haben hier hinten ein paar Sitzen die sind genauso gestartet.
00:42:53: Das würde ich mit einer Werkstudententätigkeit bei uns dann irgendwann die Abschlussarbeit geschrieben.
00:42:57: Ich glaube gerade im Moment schreiben zwei Leute, drei Leute glaube ich.
00:43:01: Eine Software, zwei Hardware her.
00:43:03: Ihre Abschlussarbeit in unserem Haus und viele bleiben weil sie es irgendwie cool
00:43:07: finden.".
00:43:08: Du warst Werkstudent bei einem großen Konzern.
00:43:11: hast du dort gearbeitet?
00:43:13: Warum hast du dich trotzdem für die Selbstständigkeit entschieden und nicht etwa für eine sichere Festanstellung im großen Konzen bei gutem
00:43:19: Gehalt?".
00:43:20: Es
00:43:20: ist im Prinzip so... Ich habe in größeren Konzernen, hab' ich häufig das Gefühl oder ... die Situation kennengelernt, dass er auf Kostenstellen geschaut wird.
00:43:30: Und wenn man seine eigenen Kostenstelle und einer anderen Kostenställe einen Mehrwert bringt dann ist das nicht so gern gesehen.
00:43:37: also es gibt so ein Wettbewerbskonkurrenzgedanken manchmal zwischen verschiedenen Kostenstellen.
00:43:43: Ich habe mir meinem Chef Ärger bekommen weil er mich bezahlt aber eine andere Abteilung auch so viel Profit hat von mir in der Form.
00:43:51: Es war so ein bisschen ein Gegeneinanderarbeiten.
00:43:53: Dann hatte ich bei vielen Menschen Manchmal das Gefühl, dass sie Sachen arbeiten und gar nicht genau wissen was die da eigentlich tun.
00:44:03: Also den Sinn der Arbeit einfach nicht so richtig haben.
00:44:05: Sie arbeiten gut, sie arbeiten ihr Job super!
00:44:08: Sind nach acht Stunden fertig?
00:44:09: Haben die Sachen von links nach rechts abgearbeitet und sind glücklich... Und das gönne ich auch jedem.
00:44:14: aber mich hat es nicht so glücklich gemacht.
00:44:16: Ich wollte immer mehr wissen warum und warum kann ich das nicht ändern und immer wenn ich an einer Grenze von Abteilung war wo ich kein Einfluss mehr hatte war ich sehr ärgerlich weil ich's nicht ändern konnte Weil ich eine Idee hatte dass kann man doch anders machen.
00:44:27: Aber ich hatte halt nicht Die Macht sozusagen etwas da zu ändern weil ich nur in diesem eingeschränkten Bereich verantwortlich war.
00:44:34: Und das war eine Sache, wo ich immer gesagt habe, dass kann man doch besser und dann irgendwann halt ja, dann mach' ich's besser!
00:44:40: Hoffentlich!
00:44:41: Jetzt will ich niemanden... Ich will keiner Firma oder einer großen Firma zu nahe treten.
00:44:44: Ich merke jetzt auch schon durch unseren Wachstum wie viele Sachen sich ändern.
00:44:49: Wie viele Sachen man braucht, dass man jetzt Prozesse notwendig hat, dass alles strukturieren und regeln muss.
00:44:55: Deswegen kann es sein, dass ich in zehn Jahren Irgend ein Werkstudent oder Abschlussarbeiter in meiner Firma in zehn Jahren da sitzt und denkt, also BHC was ist denn das für ein eingefahrenes Konzept?
00:45:04: Was sind das für komplizierte Strukturen und Prozesse?
00:45:07: Das muss man besser machen.
00:45:08: Aber es auch schön!
00:45:09: Dann habe ich jemanden motiviert zum Gründen.
00:45:11: Also so muss man's mal sehen.
00:45:13: aber das war vor allem der Gedanke dieses Ich seh da was und denke Es muss doch irgendwie besser gehen Und ich will mir beweisen dass es geht.
00:45:21: Hast du irgendwelche Tipps für Studierende, die jetzt merken oder vielleicht von einer ähnlichen Entscheidung stehen und sagen ich möchte mich gerne selbstständig machen.
00:45:30: Oder ich habe eine Idee für ein Produkt.
00:45:33: was sollen sie unbedingt machen?
00:45:34: Gibt es ganz viele Tipps wie ich gebe.
00:45:37: Gerne!
00:45:39: Ich versuche das mal kurz zusammenzufassen.
00:45:41: Ich halte immer auch bei der Hochschule so eine Vorlesung zumindest immer Leute aus dem Entrepreneurship Master, also echt Leute die sagen hey ich will entweder ein Geschäft übernehmen oder mich selbstständig machen.
00:45:52: Da halte ich meine Vorlesung und habe immer so eine Abschlussfolie.
00:45:55: Ich überlege, ich versuche sie mir den Kopf zu holen und zu sagen was ich da immer Tipps gebe.
00:46:00: Na ja, ich glaube das Wichtigste ist... Also man hat ne Idee!
00:46:03: So jetzt muss erstmal der Gedanke sein, ich finde meine Idee cool.
00:46:07: Finde ich.
00:46:07: Was sonst würde ich an nichts tun?
00:46:09: Das erste Motivation ist schon weg, also man muss seine eigene Idee cool finden.
00:46:12: Es ist aber wichtig, dass es noch andere Menschen gibt die diese Idee cool finden.
00:46:17: Und am besten ist das nicht die eigene Mutter, die nur sagt hey was für eine coole Idee.
00:46:22: macht es mal unbedingt mein Sohn zack oder meine Tochter macht das Beste.
00:46:26: Das heißt also rausgehen mit Leuten sprechen und herausfinden is es wirklich so gut?
00:46:33: Macht es Sinn unter welchen Bedingungen?
00:46:35: Das ist nochmal Sache eins wenn man drüber redet nichts zu selbst verliebt sein.
00:46:40: Ich habe damals bei Gründerevents, wo ich war mitbekommen wie stand neben mir.
00:46:44: Also das muss man sich echt so vorstellen zweimal zwei Meter da stehst du hast überhaupt nix außer die Klamotten die du am live trägst und versuche Leuten was zu erzählen.
00:46:51: Und dann hab' ich teilweise mit bekommen dass meine Nachbarn Mit einem einzigen Menschen Stunde über ihr Produkt reden konnten, weil sie so selbstverliebt in ihr Produkt waren.
00:47:00: Und dann bin ich nachher hingegangen und hab gesagt, Alter, in der Zeit waren vier andere Leute da.
00:47:04: Ich hoffte es war jetzt ein gutes Gespräch.
00:47:06: Also ne, ne hatte nur Interesse!
00:47:07: Also erkenne dann auch BS wirklich der, der dir weiter hilft... ...und sei nicht zu selbst verliebt.
00:47:13: Nimm Kritik an, sei einfach ehrlich zu dir selber würde ich sagen.
00:47:17: Und das nächste ist dann eine ganz wichtige Sache du kannst nicht alles alleine Egal ob als Firma, wie ich vorhin gesagt habe hier dieses Make or Buy.
00:47:26: Was können andere?
00:47:27: Was macht man selber?
00:47:28: Hätten wir das Gehäuse jetzt selber entwickeln müssen noch zusätzlich oder nimmt man da noch eine Partner dazu?
00:47:33: was können andere besser und was es auch okay wenig abgebe weil das wird immer passieren Vor allem wenn man Mitarbeiter einstellt.
00:47:40: Ich hab viele Leute kennengelernt die haben Problem damit komplett Verantwortung abzugeben.
00:47:45: Aber sie sagen ah das kann nicht alles viel besser.
00:47:47: aber eigentlich sage ich immer als Geschäftsführung ist es mein Job Die Experten von morgen zu finden.
00:47:54: Mein Job ist nicht der beste Verkäufer zu sein, mein Job is'n nicht der beste in der Finanzbuchhaltung zu sein.
00:47:59: Mein job iess es den Experten oder die Experten vom Morgen zu identifizieren und sie zu empowern oder in die Möglichkeiten zu geben dass sie oder er den besten Job machen kann.
00:48:10: Der Mögliches!
00:48:11: Also ich bin nur der Problemlöser.
00:48:13: wenn ich merke hey da gibt's irgendwelche Schwierigkeiten dann muss sich die Leute dazu bekommen das sie die Besten werden weil ich bin´s nich Ich bin nix der Beste warum solltich auch?
00:48:21: Ich bin vielleicht der Beste darin zu erkennen, was für die anderen das Beste ist.
00:48:25: Und das ist eine ehrliche Entscheidung, die muss man halt für sich selber kennen und muss auch Dinge abgeben können.
00:48:30: Also von dem her sucht euch die Leute, die ihr dazu erbringen könnt, die besten zu
00:48:35: sein.".
00:48:36: Das heißt auch ein bisschen Mut zur Selbstreflexion?
00:48:38: Ja
00:48:40: ich wurde immer gefragt naja wo bin ich der beste drin?
00:48:43: aber ich sage ich bin bestimmt nicht der beste.
00:48:44: es gibt da draußen jemanden der kann den Optimierer besser Verkaufen wahrscheinlich als ich.
00:48:49: Der hat mehr des Geschick von der Rhetorik oder was auch immer, es gibt sicher jemanden, der bessere Buchhaltung macht als ich aber offensichtlich gab's niemandem, der besser BRC gründen könnte als Tim, Richard und ich.
00:49:02: also da waren wir die besten im BRC Gründen.
00:49:04: das ist vollkommen okay.
00:49:04: jetzt müssen wir nur auf die Besten seinen BRC größer machen.
00:49:08: Pascal Reusinger Geschäftsführer der BRC Solar GmbH und ehemaliger Student an der HKA vielen Dank für dieses Gespräch!
00:49:16: Ja
00:49:16: danke auch für die Zeit Der HKA Podcast.
00:49:23: Interessantes aus Forschung, Lehre und angewandter Wissenschaft!
00:49:27: Alle Infos zu unseren Studiengängen auch im Netz unter www.h-ka.de.
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